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Warum sich mit einzelnen Werbespots aufhalten, wenn man auch einen ganzen Fernsehsender kaufen kann. Genau das dürfte sich die Republikanerin Linda Lingle gedacht haben. Die ehemalige Gouverneurin von Hawaii strebt bei den Wahlen im November einen Senatssitz an. Seit Juni hat Lingle nun ihren eignen TV-Kanal, der heißt LL12 und dessen einziges Programm ist Linda Lingle. Zu sehen gibt es Reden von Lingle, Werbung für Lingle, Unterstützungserklärungen für Lingle - und das alles in den zehn Sprachen, die auf der Inselgruppe gesprochen werden.
Kommenden Samstag werden die Republikaner auf Hawaii bei einer Vorwahl entscheiden, wer ihr Kandidat für den Senatssitz wird. Sollte Lingle gewinnen, wird der Kanal 24 Stunden am Tag Programm machen. Noch ist nicht klar was nach dem Wahltag am 6. November dieses Jahres mit dem Sender passiert. Die Lizenz läuft derzeit bis zum 7. November. Eine Verlängerung ist nicht ausgeschlossen.
"Viele Leute haben während des Wahlkampfes keine Gelegenheit, sich eine Rede anzuhören", sagt die 59-jährige Lingle zur New York Times. "Ich denke so bietet sich vielleicht eher die Gelegenheit für Wähler. Statt dass die Wähler zu uns kommen, kommen wir zu den Wählern." Ob der Sender die Erwartungen erfüllt, ist noch nicht messbar. Laut Wahlkampfmanagern erreichte die Werbebotschaft im Juli 70.000 Seher, die im Durchschnitt 3,5 Minuten auf LL12 blieben.
Ein Kandidat, der sich einen eigenen TV-Sender kauft, ist eine Neuheit im US-amerikanischen Wahlkampf. Das Vorhaben zeigt, wie viel Geld die Republikaner derzeit bereit sind in Wahlkämpfe zu investieren. Und das obwohl Wahlen in Hawaii in der Regel Demokraten gewinnen. Aktuellen Umfragen zufolge führen die demokratischen Kandidaten im zweistelligen Prozent-Bereich. Allerdings: Den Republikanern fehlen vier Sitze im Senat, um die demokratische Mehrheit zu brechen. Derzeit wird keine Möglichkeit ausgelassen dieses Ziel zu erreichen.
Lingle schaffte es schon einmal die Hawaiianer von sich zu überzeugen: Zwischen 2002 und 2010 war sie die erste Republikanerin seit 1962, die das Rennen um den Gouverneursposten für sich entscheiden konnte. Nach ihrer zweiten Amtszeit durfte sie nicht erneut für das Amt kandidieren. Ihr Nachfolger wurde der Demokrat Neil Abercrombie.
Derzeit hat Lingle 4,4 Millionen US-Dollar in ihrer Wahlkampfkasse. Die Kandidaten der Demokraten waren bisher weniger erfolgreich im Geldsammeln: Mazie Hirono kommt auf 3,4 Millionen und ihr innerparteilicher Gegenkandidat Ed Case lediglich auf 781.000.
Ein Sieg in Hawaii hätte auch symbolische Wirkung, schließlich ist Präsident Obama auf der Inselgruppe geboren. (red, derStandard.at, 9.8.2012)
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Er wird seine Entscheidung heute auf dem Schiff "USS Wisconsin" im Swing-State Virginia bekanntgeben:
http://politicalticker.blogs.cnn.com/2012/08/1... ?hpt=hp_t1
Ryan könnte Romney helfen, Wisconsin zu gewinnen und die Republikaner-Basis motivieren.
Ich gehe mal davon aus, dass jetzt die Zeit der "wilden Umfragen" beginnt: Romney wird durch seine VP-Bekanntgabe in den Umfragen einen Schub nach oben bekommen, der nach der Convention verstärkt wird. Nach der Demokraten-Convention wird aber auch Obama einen "Bounce" bekommen.
Daher sind die Umfragen in den nächsten 3-4 Wochen mehr oder weniger wertlos. Erst nach der 1. September-Woche kann man diese wieder ernst nehmen.
Wissen wir doch alle, dass man sich einen politischen posten erkaufen kann. Das hoechste wahlkampfbudget ist fuer die gewuenschte position der gewinnbringer.
Wer ab er etwas weniger investieren will, der spendet ueberreichlich und bekommt damit einen botschafter-posten.
Nach eignung oder politischem konzept fragt da niemand. Money talks and bullshit walks.
Das Nachplappern von Rush Limbaugh Nonsense macht es aber auch nicht richtiger. Die Frage allein ist bereits lächerlich und würde nie gestellt werden, wenn Obama ein Weißer wäre -
abgesehen davon hat das Weiße Haus bereits vor langer Zeit die Geburtsurkunde Obamas publik gemacht
http://www.whitehouse.gov/sites/def... ficate.pdf
Wenn Sie jetzt weiter nachplappern wollen, dann könnten Sie sagen, daß dieses Dokument eine Fälschung sei, doch mit dieser Argumentation - für die es keine wie immer geartete Grundlage gibt - kann man natürlich jede intelligente Diskussion töten, und genau das ist ja auch das Ziel der Limbaugh-Anhänger.
http://www.youtube.com/watch?v=n... vC-8E&hd=1
correspondent dinner 2011.
sowieso sehenswert. da läuft obama zur höchstform auf und ist wirklich witzig. aber für sie sind die ersten minuten gedacht.
.
Letztendlich kann man für Geld, wenn man genug davon hat, alles und jeden - über Propaganda - kaufen.
Die paar Wenigen, die nicht käuflich - beeinflussbar - sind, spielen in einem demokratischen System keine bedeutende Rolle.
Machen wir uns nichts vor ...
die macht der medien wird gerne ueberschaetzt. in oesterreich sind orf und zeitungen wie standard und presse voll auf linie mit den gruenen, und trotzdem schaffen die gruenen nicht einmal 10%. auch in den usa werden die medien von den liberals dominiert, und trotzdem waehlen die amerikaner was sie fuer richtig halten.
das was ich lustig finde ist, dass ausgerechnet eine zeitung wie der standard der so offen und unverbluemt partei ergreift, genau das anderen vorwirft ...
Der Einfluss von Medien wird überschätzt?
Dieses "Insider"-Wissen solletn Sie ausschlachten.
Sie sind wahrlich ein Medienexperte.
Wenn sie sich ernsthaft damit befassen wollen und Sie nicht mehr nur herumschwatzen müssen, empfehle ich Ihnen Noam Chomsky und Co. zu lesen.
Aha, und daraus zieht die gute Frau nun also den Schluss dass ein Sender, der nichts anderes tut als ihre Reden auszustrahlen, exakt das ist was den Leuten im Leben fehlt, und sie in dem Land, in dem es allein 20 verschiedene Kanäle nur für Actionfilme gibt nichts besseres zu sehen wissen werden als ihr Gelaber?
Heilige Einfalt, und ich dachte wir hätten mit Romneys Sheikh/Sikh - Sager den Tiefpunkt Republikanischer Dummheit erreicht...
In Österreich kennen wir das ja von den Parteizeitungen. Die waren zu Zeiten aktuell als die Bevölkerung noch nicht viele Möglichkeiten hatte, sich anderweitig zu informieren. Dagegen ist ein Politiker-Sender in Zeiten des Internets und hunderter anderer Kanäle eher harmlos.
Eher ein Hula-Pirat...für die waschechte Jack Sparrow Erfahrung musst du deinen Laptop schon auf Jamaika aufklappen (Oder sonst einer der karibischen Inseln)
Aber von dem kleinen geographischen Faux Pas abgesehn, witzig, und dafür gibts Grün :)
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