Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Damaskus/Beirut - Der Protokollchef des syrischen Präsidenten Bashar al-Assad, Moheddin Muslimani, hat bestritten, zu den Aufständischen übergelaufen zu sein. "Diese Berichte sind ohne Grundlage, ich erfüllen meine Pflicht im Präsidentenpalast", zitierte ihn die staatliche syrische Nachrichtenagentur SANA am Donnerstag. Wenige Stunden zuvor hatte der saudische Nachrichtensender Al-Arabiya berichtet, Muslimani habe sich der Opposition angeschlossen.
Türkische Krankenwagen transportieren nach Angaben eines Oppositionspolitikers regelmäßig Waffen und Munition über die Grenze nach Syrien. Auf dem Rückweg würden mit den Fahrzeugen verwundete Kämpfer der bewaffneten syrischen Opposition in die Türkei gebracht, sagte der Abgeordnete Mevlüt Dudu türkischen Medien vom Donnerstag. Dudu vertritt im Parlament in Ankara die Grenzprovinz Hatay und besuchte kürzlich die Grenzregion.
Unter Berufung auf Bewohner türkischer Grenzdörfer sagte Dudu, einige Häuser in der Region würden als Befehlsposten der syrischen Opposition genutzt. Bei seinem Besuch sei er auch auf Kleinlaster gestoßen, die Medikamente und Treibstoff über die Grenze nach Syrien schafften, sagte der Politiker der linksnationalen Oppositionspartei CHP. Es sei klar, dass die Regierung von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan von diesen Vorgängen wisse. Im vergangenen Jahr hatte ein anderer CHP-Politiker berichtet, auf dem Schwarzmarkt in Syrien fänden sich viele Waffen aus türkischer Herstellung.
Die syrische Armee hat nach Angaben oppositioneller Aktivisten am Donnerstag die nordwestliche Stadt Aleppo erneut unter schweren Beschuss genommen. Die Viertel Hanano, Sakhour, Chaar und Seif al-Dawla seien in der Nacht von Regierungstruppen beschossen worden, teilte die in London ansässige Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte unter Berufung auf Angaben von Aktivisten und Zeugen vor Ort mit. Örtliche Koordinierungskomitees, die in Syrien den Aufstand organisieren, bestätigten die heftigen Angriffe.
Am Mittwoch waren der Beobachtungsstelle zufolge landesweit mindestens 167 Menschen getötet worden, darunter fast hundert Zivilisten. Allein in Aleppo starben demnach 33 Menschen. Die Kämpfe um die strategisch wichtige Wirtschaftsmetropole gelten als entscheidend in dem blutigen Konflikt. Am Mittwoch meldete die Armee zunächst die Einnahme der Rebellenhochburg Salaheddin. Später erklärten die Rebellen jedoch, einen Teil des Viertels zurückerobert zu haben.
Unterdessen sind 160 syrische Migranten am Dienstagabend in Kalabrien eingetroffen. Sie erreichten die Küste an Bord eines 20 Meter langen Fischerbootes, nachdem sie von der italienischen Küstenwache gesichtet worden waren. Unter den Migranten, die eigenen Angaben zufolge aus politischen Grünen ihre Heimat verlassen hatten, befanden sich auch 48 Kinder. Alle Flüchtlinge sind wohlauf, sie wurden in ein Flüchtlingslager untergebracht.
Die Zahl der syrischen Flüchtlinge im Nachbarland Türkei ist nach offiziellen Angaben auf mehr als 50.000 gestiegen. Allein in den vergangenen beiden Tagen hätten mindestens 2000 Syrer wegen der anhaltenden Kämpfe ihre Heimat verlassen, teilte die türkische Katastrophenschutz-Behörde am Donnerstag mit. Es werde befürchtet, dass der Flüchtlingsstrom insbesondere aus der umkämpften Millionenstadt Aleppo weiter ansteigen werde. (APA, 9.8.2012)
Der neue Generalstabschef Commenda will den UNO-Einsatz aus dem Wahlkampf heraushalten
Kerry fordert Assad zu Gesprächen über Lösung auf
Fünf Menschen sterben bei Gefechten zwischen Gegnern und Anhängern von Assad - Syrien-Konferenz in Istanbul beginnt
"Freunde Syriens" beraten über internationale Friedenskonferenz - Deutscher Geheimdienst erwartet Vormarsch von Assad-Truppen
Moskauer Außenministerium gibt nicht an, ob Präsident Assad selbst in Delegation ist
Polizei nahm in Provinz Hatay sechs verdächtige Türken fest
Kanzler: Österreich gegen Aufhebung oder Teilaufhebung des Waffenembargos für Syrien - Cameron und Hollande dafür
Verteidigungsminister warnt vor Gefährdung der gesamten UN-Mission
Präsident lehnt Gespräche mit Aufständischen weiter ab: "Kein Dialog mit Terroristen" - Assad befürchtet Militäreinsatz des Westens in Syrien
Syrische Armee will israelisches Militärfahrzeug zerstört haben - Jerusalem dementiert
Experte: "Sunday-Times"-Bericht über syrische Raketen in Angriffstellung auf Israel jedoch "unglaubwürdig"
Qusayr liegt in strategisch wichtigem Korridor zwischen Damaskus, dem Mittelmeer und dem Nachbarland Libanon
Bericht: Entsprechende Vorbereitungen von Überwachungssatelliten registriert
Außenminister Lawrow weist Kritik zurück: "Wir liefern in erster Linie Verteidigungswaffen"
Die drei Männer kehrten sicher wieder auf ihren Beobachtungsposten zurück
Gefecht in der Nähe der Ortschaft Al-Kuzair
Tatsächliche Zahl der Flüchtlinge weit höher
Lawrow weist Kritik an Waffendeal mit Assad zurück – Schon 1,5 Millionen Flüchtlinge
Weiteres Video am Mittwoch veröffentlicht
Libanons Präsident kritisiert indirekt Hisbollah
Rebell der Opposition hat auf Video festgehalten, wie er einem Soldaten das Herz herausreißt
Asiatisches Land stellt ein Drittel des Kontingents - Österreicher bald alleine in Pufferzone
Nach israelischen Armeeangaben keine Verletzten oder Schäden
Bisher lagen Washington und Moskau in der Bewertung des Krieges in Syrien weit auseinander. Noch einmal soll bei einer multilateralen Konferenz versucht werden, den Konflikt möglichst unblutig zu beenden
Diese riesige Stadt, mit ca. 2.5 Millionen Einwohnern, wird von 20.000 Soldaten umzingelt, umstellt eingekreist!
Wie funktioniert das denn?
Von 20.000 Soldaten, sind ungefähr 10 % reine Kampfeinheiten.
Der größte Teil sind immer Nachschub, Versorgung, Sanitätseinheiten usw..
Also, 2000 Soldaten sollen das fertig bringen?
Unmöglich!
Das dürfte auch den Ö-Foristen bekannt sein, oder zumindest den Ex-Bundesheer Angehörigen!
Der Grund liegt ja auf der Hand.
Nicht die Bewohner der Stadt erheben sich, sondern ein paar Tausend Rebellen/Terroristen (wie immer man sie bezeichnen möchte) sind in die Stadt eingedrungen, besetzen jetzt einzelne Viertel und werden dort von der Armee bekämpft.
Interessant ist, dass an die Bewohner vieler Viertel Waffen ausgegeben wurden. Ähnlich wie Milizen verhindern diese nun ein Einsickern der Rebellen/Terroristen in diese Viertel. Das scheint gut zu funktionieren.
Wenn sie nicht von den Rebellen erwischt und gemeuchelt, geschändet und gequält werden.
http://www.schweizmagazin.ch/news/ausl... chtet.html
Militärische Überlegenheit der Regierungstruppen
In den vorangegangenen Tagen hatte die Regierung an die 20'000 Soldaten um Aleppo zusammengezogen, denen etwa 6000 bis 8000 Rebellen gegenüberstehen.
Regierungstruppen würden Salaheddin sowie einen Bezirk im Nordosten und Gebiete im Südwesten Aleppos beschiessen, teilten die Örtlichen Koordinationskomitees und die in London ansässige Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit.
Erst am Vortag hatte Asad in den Staatsmedien bekannt gegeben, dass seine Soldaten die Kontrolle über Salaheddin wiedererlangt hätten.
, dass seine Soldaten die Kontrolle über Salaheddin wiedererlangt hätten.
http://www.nzz.ch/aktuell/i... 1.17456732
Hat er das?
Bashar Al Assad, der Oberbefehlshaber der SAA, hat gelogen?
Iran dementiert Berichte von Tötung von Geiseln
Der Iran dementierte am Donnerstag, dass von syrischen Rebellen entführten Iraner getötet worden seien.
Alle Entführten seien wohlauf, erklärte das Aussenministerium in Teheran.
Mit Blick auf Berichte syrischer Rebellen, dass drei der 48 Entführten getötet worden seien, sagte ein Mitarbeiter des Aussenministeriums: «Die veröffentlichten Berichte hierzu sind falsch.»
Man muss sich nur anschauen, wie Meldungen wie die von der Flucht von General Tlass oder Premier Hijab gern kommentiert werden: "Die Ratten verlassen das sinkende Schiff!" Offenbar soll der Deserteur moralisch diskreditiert, die Niederlage bemäntelt werden.
Im Gegensatz dazu stehen Meldungen wie die vom Sieg in Aleppo.
Nun sind Tlass oder Hajib offenbar nicht nur feige Verräter, sondern auch noch Narren, die nicht sehen, dass das Schiff nicht sinkt, sondern wieder Fahrt aufnimmt.
Oder es tritt ein anderes Phänomen auf: Dass sich Propaganda immer selbst widerlegt ...
Was stimmt?
Das kann jeder anhand Aleppos selbst beurteilen. Sind die Kämpfe dort beendet?
...und die hohen Desertationen seiner Truppen nur unzureichend informiert.
Was da heute wieder an Meldungen aus Syrien rauskommt,
oder was in den letzten Tage rausgekommen ist,
da muß man sich echt an den Kopf greifen, warum Assad noch immer auf militärische Gewalt setzt
und weiter eskaliert.
Es ist eine Sackgasse und das Ende dieser Sackgasse wird für Assad nicht schön werden.
Assad hat ganz offensichtlich keinen Bezug mehr zur Realität.
hier ist das syrien- und nicht das libyen-forum; und bitte nicht vergessen: nicht lümmeln beim computer, hasenoehrli, das ist schlecht für die wirbelsäule!
http://imgs.mi9.com/uploads/a... 2_3236.jpg
Originell, wie schnell jeder Überläufer zum Ehnixwert und Nullfunktionundunwichtig vom Assad-Fanclub degradiert wird. Wird noch interessant, wenn's mal das Giraffenhals-Doktorchen selbst erwischt, wie dann argumentiert wird (".... der hat eh keine wichtige Funktion ...").
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.