Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Berlin - Die Serie schlechter Nachrichten aus der deutschen Industrie reißt nicht ab: Nach Exporten, Produktion und Aufträgen fiel im Juni auch der Umsatz. Das Verarbeitende Gewerbe nahm 1,6 Prozent weniger ein als im Vormonat, teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag mit. Einen stärkeren Rückgang gab es zuletzt im September 2011.
Während die Geschäfte mit dem Ausland um 2,0 Prozent schrumpften, fiel der Umsatz auf dem Heimatmarkt um 1,1 Prozent. Besonders schlecht lief es für die deutschen Hersteller in der kriselnden Euro-Zone: Hier gab es ein Minus von 2,6 Prozent. Trotz des Rückschlag lagen die gesamten Einnahmen im ersten Halbjahr um 0,7 Prozent über dem Niveau des Vorjahreszeitraums - vor allem wegen des robusten Exportgeschäfts.
In den umsatzstärksten Wirtschaftszweigen fielen die Ergebnisse im Juni sehr unterschiedlich aus. Die Chemieindustrie hatte 2,9 Prozent weniger in den Kassen. Die Autoindustrie meldete dagegen ein Plus von 1,3 Prozent, die Maschinenbauer von 1,0 Prozent.
Das Wirtschaftsklima in der Euro-Zone hat sich indes nach zwei Anstiegen in Folge im dritten Quartal 2012 wieder eingetrübt, wie das Münchner Ifo-Institut am Donnerstag mitteilte. Der entsprechende Index, der auf der Befragung von 274 Experten im Juli basiert, brach auf 88,9 Punkte ein, nachdem es im zweiten Quartal noch 100,3 Zähler waren. Der Durchschnitt der Jahre 1996 bis 2011 von 109 Punkten wird damit noch deutlicher unterschritten.
"Es wird nicht mehr damit gerechnet, dass sich die Wirtschaft in den kommenden sechs Monaten erholt", sagte Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn. Sowohl die Einschätzung der aktuellen Lage als auch die Erwartungen hätten stark nachgegeben. "Die wieder aufflammende Schuldenkrise setzt der Konjunktur im Euro-Raum zu." "In Griechenland, Italien, Portugal, Spanien und Zypern liegt die Bewertung der aktuellen Wirtschaftslage unverändert auf Rezessionsniveau", hieß es in einer Ifo-Mitteilung.
Auch professionelle EZB-Beobachter haben ihre Konjunkturprognose für die Eurozone gesenkt. Laut der am Donnerstag veröffentlichten vierteljährlichen Umfrage der Notenbank zu ihrer Geldpolitik unter Analysten rechnen diese 2012 mit einem Schrumpfen der Wirtschaftsleistung um 0,3 Prozent. In der vor drei Monaten veröffentlichten Umfrage hatten sie noch minus 0,2 Prozent veranschlagt. Zugleich blickten sie nun auch skeptischer auf das Jahr 2013: Dann soll sich ein Wachstum um 0,6 Prozent einstellen. Zuletzt hatten sie noch plus 1 Prozent veranschlagt. 2014 soll sich das Wachstum dann auf 1,4 Prozent beschleunigen.
Das Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo) sieht indes auch eine Schwächung der österreichischen Wirtschaft in Folge der Krise. Zwar sei in Österreich die Konjunktur "nach wie vor robust", doch die Abschwächung des internationalen Umfelds bremse auch die Entwicklung in Österreich. Betroffen sei die Sachgütererzeugung, wo sich das Wachstum laut Wifo-Konjunkturtest verlangsame. Bauwirtschaft und Dienstleistungssektor entwickeln sich hingegen nach Einschätzung der Unternehmen weiterhin gut, so die Wirtschaftsforscher. Als Folge dieser Entwicklung verschlechtert sich die Situation auf dem Arbeitsmarkt. Die Inflation bleibt hingegen niedrig. (APA, 9.8.2012)
Der Ifo-Geschäftsklimaindex ist im Mai überraschend gestiegen, die Berliner Bundesbank erwarten eine Belebung im Frühling
DIHK senkt Wachstumsprognose für 2013 auf magere 0,3 Prozent
Das Bruttoinlandsprodukt stagnierte in den ersten drei Monaten des Jahres gegenüber dem Vorquartal
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wurde von Jänner bis März 2013 auch durch den langen Winter gebremst
Der Start ins Jahr 2013 verlief schlechter als erwartet, der Internationale Währungsfonds hat seine Prognosen nach unten revidiert
Burgenland profitiert von breiter Aufstellung und Coca-Cola-Produktionsverlagerung, Kärnten noch immer unter Vorkrisenniveau
Die Ökonomen des Internationalen Währungsfonds sind für Österreichs Wirtschaft zuversichtlich
Statt der erhofften Frühjahrsbelebung laufen die Geschäfte ziemlich schlecht
Der ifo-Geschäftsklimaindex gab im April nach. Den Firmen geht es noch gut, sie sind aber vorsichtiger geworden
Wie das Wetter, so die Industrieentwicklung - das gilt zumindest für den unterkühlten Jahresstart 2013 in Österreich
Die deutsche Konjunktur verliert zum Start des zweiten Quartals überraschend an Fahrt. Firmen leiden unter sinkenden Aufträgen
Einkaufsmanagerindex stagniert im April
Der IWF zeichnet ein düsteres Bild vom europäischen Bankenmarkt und hält mehr "Bad Banks" in den Südländern für nötig
Börsenprofis schätzen die Konjunkturaussichten für Deutschland wieder schlechter ein
Druck am Arbeitsmarkt bleibt
Regierung senkt Prognose, Defizit droht außer Kontrolle zu geraten
Die Krise im Fokus: Analysen, Kommentare, News und Interviews
man erkennt an allen Details samt ihrer Tendenzen, wie sehr Deutschland gegenüber Resteuropa, und hier insbesondere Österreich, im Nachteil ist:
http://derstandard.at/134374447... Platz-zwei
Bei so manchem geht halt der Daumen nach unten, bei anderen nach oben.
Schuldbasiertes Geldsystem und Kapitalismus gehen Hand in Hand. Die Alternative: wir fuehren den Sozialismus ein, reichen jedem Tausend Geldtahler in die Hand, teilen alles Land und Eigentum auf, dann brauchen wir auch kein schuldbasiertes Geldsystem.
Überraschung. Zuerst killt man die Binnennachfrage wg der Wettbewerbsfähigkeit und anschließend wird der Export gekillt, indem man die Abnehmerländer stranguliert. Nundenn, funktioniert doch, das beste aller Systeme, produziert Mangel im Überfluß, weil halt nicht genug bunte Scheinchen da sind und keiner weiß, wie wir weiter aus den vielen Scheinchen noch mehr Scheinchen machen.
eine gute nachricht - die ausbeutung nimmt schrittweise ab, das konzernkapital für dessen zinsen wir alle arbeiten ebenfalls, und je weniger wirtschaftsleistung dieses abschöpft, umso höher würde die effektive kaufkraft, wenn, tja wenn wir ein vernunft und bedarfsorientiertes wirtschaftssystem hätten - haben wir aber nicht, wir haben leider nur ein profitorientiertes, schwachsinniges und gefähliches wachstumssystem, dessen mathematischer irrsinn unsere kaufkraft verschlingt, unsere politik bestimmt, und schön langsam reif für die große mülltonne ist.
Sie haben dermassen 0-Wissen, dass es schon grauslich ist.
Sich darüber zu freuen, wenn das System zusammenbricht und es dann fast allen beschissen geht, zeigt einfach nur welch Geistes Kind und vor allem wie unreif unrealistisch Sie sind. Ein Bedarfsorientiertes Wirtschaftssystem hat es nicht mal früher gegeben - das war einfach Mangel für 95% und Überfluss für 5%.
Dass gewisse Korrekturen notwendig sind ist klar, was Sie zusammenschreiben zeigt von Nichtwissen erster Klasse.
als ein umlaufgesichertes zinsfreies Freigeld existierte, hatten die Menschen:
eine 4-Tage Woche
bei 90 bis 150 Tagen pro Jahr Urlaub
6 Stunden Arbeit pro Tag
nach 30 Jahren ausgesorgt
bei 5 Mahlzeiten pro Tag selbst für Tagelöhner
In dieser Zeit wurden übrigens auch die meisten deutschen Städte gebaut. Die Menschen waren wohlhabend, bis der Zins eingeführt wurde, dann wanderte das Vermögen zu den Zinsverdienern.
Wir brauchen tatsächlich ein völlig anderes System, aber die Herrscher des jetzigen werden leider nur durch einen Zusammenbruch und durch Aufstände der Bevölkerungen vom derzeitigen System ablassen, also nur, wenn sie dazu gezwungen werden.
Es gibt ausreichend für alle, nur ist alles sehr schlecht verteilt.
Da ist doch nicht dein Erst oder?
- Die Menschen waren wohlhabend (Das System der Leibeigenschaft ist dir bekannt?)
- nach 30 Jahren ausgesorgt (Mit 30 warst du zu der Zeit ein Toter Mann)
- 90 bis 150 Tage Urlaub (so kann man das auch nennen wenn im Winter die Felder nicht bestellbar waren)
- 6 Stunden Arbeit pro Tag (will ich sehen wie du als Bauer ohne Maschinen ein Feld bestellst mit 6h Arbeit am Tag)
- 5 Mahlzeiten pro Tag (Wenn du Wassersuppe als Mahlzeit ansieht dann ja)
Aber Sie haben es erkannt 95% Armut zu 5% Überfluss! Das wiederum braucht man aber wenn man die 95% doofen Massen beherrschen will! Innerhalb der 5% gibt es 1% die steuern und 4% die den 1% die Drecksarbeit machen wie Kriege, Ressourcenraub weltweit usw. Die 4% handeln übrigens wissend gegen die Interessen der 95% und teilweise sogar gegen eigene Interessen, zum Wohle des 1%. Dafür werden sie dann per Orden usw. geehrt- und sind auch glücklich darüber :)
PS: Sie plappern Schlagworte nach, die die virtuellen Weltretter gebrauchen. Die haben aber noch nie die Welt verändert. Das tun die Tatkräftigen, die auch ihren Arsch bewegen und nicht nur die Lippen.
Wo geht es bei uns 95% schlecht? Was für eine krude Phantasterei des ausgenutzt werden's. Dann machens was und kämpfens für ihre Rechte und nicht alles fressen und glauben durch reden ändert sich etwas.
Werteste/r - ich versuche dem g'scheiten Oberfuzzi nur zu erklären was die Alternative zu dem System, das wir heute haben, war. Der Gute meint nämlich, dass mal bedarfsorientiert produziert wurde.
Aber egal - die Träumer gab es auch schon in den 68ern, die glauben wennihättiwari und die Welt mutiert zum Paradies.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.