Top-Manager Schappert verließ Spieleanbieter Zynga

  • Schappert verlässt Zynga aufgrund schlechter Zahlen
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    Schappert verlässt Zynga aufgrund schlechter Zahlen

Nach enttäuschenden Geschäftszahlen

Nach enttäuschenden Geschäftszahlen geht einer der Top-Manager des Spieleanbieters Zynga. Der fürs Tagesgeschäft zuständige John Schappert habe das Unternehmen am Mittwoch verlassen, erklärte Zynga in einer Börsenmitteilung. Zynga betonte jedoch, Schappert gehe als "Freund des Unternehmens". Die Firma wünsche ihm alles Gute. 

Aktieneinbruch um 40 Prozent

Zynga hatte die Anleger zuletzt mit so schlechten Quartalszahlen schockiert, dass die bereits arg gebeutelte Aktie auf einen Schlag um 40 Prozent einbrach. Der Spieleentwickler hatte im vergangenen Quartal fast 23 Millionen Dollar (18,6 Millionen Euro) verloren und auch noch die Jahresprognose zusammengestrichen. Gründer und Chef Mark Pincus soll bereits vor einer Woche die Zuständigkeiten von Schappert beschnitten haben. 

Schappert kam von EA

Zynga hatte Schappert für viel Geld vom Branchenriesen Electronic Arts abgeworben. Zynga bietet vor allem beim Online-Netzwerk Facebook populäre Spiele wie "Farmville" oder "Cityville" an. Dem Unternehmen macht zu schaffen, dass immer mehr Nutzer vom PC auf mobile Geräte wie Smartphones und Tablets abwandern. (APA, 9.8.2012)

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Zynga

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Weitergehen, hier gibt's nichts zu sehen. Nur eine gnadenlos überbewertete Firma, die auf das Normalmaß zurückgestutzt wird.

Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen:

"Dem Unternehmen macht zu schaffen, dass immer mehr Nutzer vom PC auf mobile Geräte wie Smartphones und Tablets abwandern."

Zygna stellt Spiele her.

Nicht mobil-kompatible Spiele. Was ist hier der springende Punkt?

Ich schau mir immer gern den Aktienkurs von Facebook an.

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