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Alexander Geringer ("Home", "Flair") streitet seit Jahren mit der Media-Analyse über Leserzahlen von Wohntiteln.
Wien - Seit zwölf Jahren streitet Alexander Geringer mit Österreichs größter Reichweitenstudie für Zeitungen und Zeitschriften. Der Verleger von Home, inzwischen auch des Modemagazins flair, will aufzeigen, dass die Media-Analyse anderen Wohnzeitschriften zu hohe Leserzahlen auswies, die bis zu 19 Leser pro Exemplar bedeuten würden.
Ein Lieblingsbeispiel Geringers im nun wieder aktuellen Verfahren aber sind - inzwischen schon historische - rund 30.000 Leser für Besser Wohnen in Tirol; eine Zeitschrift, die Jahrzehnte alleine in Ostösterreich verbreitet wurde.
Ob solche Phänomene plausibel sind, soll das Gutachten eines Sachverständigen klären. Finden Geringer und sein Anwalt Hubert Simon. Zwei Instanzen sahen das anders, doch nun gibt ihnen der Oberste Gerichtshof recht. Zum inzwischen zweiten Mal.
Im ersten Anlauf erkannte das Höchstgericht, dass Geringers Vorhalte gegen den Trägerverein der Media-Analyse über die Daten der Wohnmagazine wettbewerbsrechtlich relevant sind. Auch das sahen die Instanzen davor anders.
Nun entschied der Oberste Gerichtshof in einem frisch zugestellten Beschluss: Um Geringers Klage auf Unterlassung zu bestätigen, genüge "bereits das Vorliegen eines methodischen Mangels, der (grob) unrichtige Ergebnisse als ernstlich möglich erscheinen ließe". Die Werbe- und Media-Agenturen, die mit den Daten arbeiten, müssten darauf vertrauen können, "dass die ermittelten Zahlen zumindest mit hoher Wahrscheinlichkeit richtig sind".
Fehle eine Plausibilitätsprüfung "nach dem Stand der statistischen Methodenlehre" wäre das ein relevanter methodischer Mangel und "dieses Vertrauen nicht mehr gerechtfertigt". Die Höchstrichter schließen daraus: "Die Veröffentlichung der Ergebnisse wäre dann schon aus diesem Grund irreführend." Um das nachzuweisen, hatte Geringer ein Gutachten beantragt. Die erste Instanz lehnte ab, die zweite sah darin einen unerheblichen Verfahrensmangel.
Der Oberste Gerichtshof aber schickt die Causa nun wieder zurück zur ersten Instanz, um "den beantragten Sachverständigenbeweis aufzunehmen". Wäre die Erhebungsmethode der Media-Analyse noch heute mangelhaft, "wäre der Klage stattzugeben".
In einem anderen Verfahren moniert Geringer einen Home ausgewiesenen Leserschwund um 80 Prozent binnen eines Vierteljahres vor. Er weigerte sich, für diese Studie mitzuzahlen und wurde deshalb inzwischen aus dem Trägerverein ausgeschlossen. (fid, DER STANDARD, 9.8.2012)
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des ist marketing und keine wissenschaft
die menschen werden gefragt was sie glauben gelesen (oder ein paar seiten durchgeblaettert) zu haben
je besser das image des mediums (also je angesagter es ist das zu lesen) desto mehr "glaeubige" gibt es die glauben was gelesen zu haben ...
wenn es um methodischen mist geht dann fangt lieber beim ORF an
einmal ueber den ORF druenberzappen (weil es technisch ned anders geht) und schon bist fuer die sendung als "ORF seher" in der quote ...
an jeder bushaltestelle, im eingang vom schwimmbad, im eingang zum fußballstadium, überall hängen sie herum, die blätter mit der riesenauflage. trotzdem bleiben sie in hohem maße ungelesen. aber die auflage stimmt.
erst unlängst ruft mich eine dame an und erklärt mir sehr bestimmt, dass ich jetzt drei wochen gratis ein in meinen augen sehr schlechtes journal zugeschickt bekomme. begründung: keine. danke und auf wiedersehen.
Hütet euch vor den falschen Propheten; sie kommen zu euch wie Schafe, in Wirklichkeit aber sind sie reißende Wölfe. An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Erntet man etwa von Dornen Trauben oder von Disteln Feigen? Jeder gute Baum bringt gute Früchte hervor, ein schlechter Baum aber schlechte. Ein guter Baum kann keine schlechten Früchte hervorbringen und ein schlechter Baum keine guten. Jeder Baum, der keine guten Früchte hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen. Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr! Herr!, wird in das Himmelreich kommen, sondern nur, wer den Willen meines Vaters im Himmel erfüllt.
Wer diese meine Worte hört und danach handelt, ist wie ein kluger Mann, der sein Haus auf Fels baute. Als nun ein Wolkenbruch kam und die Wassermassen heranfluteten, als die Stürme tobten und an dem Haus rüttelten, da stürzte es nicht ein; denn es war auf Fels gebaut. Wer aber meine Worte hört und nicht danach handelt, ist wie ein unvernünftiger Mann, der sein Haus auf Sand baute. Als nun ein Wolkenbruch kam und die Wassermassen heranfluteten, als die Stürme tobten und an dem Haus rüttelten, da stürzte es ein und wurde völlig zerstört.
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