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San Francisco - Schönheit, heißt es, ist Ansichtssache, eine Frage des persönlichen Geschmacks. Dennoch tobt seit Jahrzehnten eine Debatte über Schönheitsideale und ihre gesellschaftliche Relevanz. Die Wissenschaft ist längst auf den Spuren der Idealvorstellungen und kulturell bedingten Unterschiede.
Eine neue Studie, die am Mittwoch im Online-Fachmagazin "PloS ONE" erschien, bringt bemerkenswerte Erkenntnisse: Viren Swami, Psychologe an der University of Westminster in London, und der Gehirnforscher Martin Tovée von der Newcastle University haben mittels eines einfachen Experiments den Einfluss von psychischem Stress auf die Vorlieben von Männern getestet.
Die Forscher stellten zwei Gruppen aus 41 und 40 männlichen, heterosexuellen Testpersonen zusammen. Erstere durchliefen zuerst den sogenannten Trier-Sozialstress-Test mit einem simulierten Bewerbungsgespräch und bekamen anschließend eine standardisierte Serie von Frauenbildern vorgelegt. Diese umfasste zehn unterschiedliche weibliche Figurtypen, vom Magermodell bis zur stark übergewichtigen Matrone. Jeder Versuchsteilnehmer benotete die Darstellungen hinsichtlich ihrer Attraktivität, legte die Grenzen zwischen anziehend und nichtanziehend fest und schrieb auf, welche der Damen ihm am besten gefiel.
Die zweite Gruppe bekam dieselben Bilder vorgelegt, ohne vorher den Stresstest absolviert zu haben. Sie gingen entspannter in die Befragung. Und das hatte deutlich messbare Folgen.
Dem heutzutage gängigen Schön heitsideal entsprechend, zeigten die meisten der psychisch unbelasteten Probanden eine Vorliebe für einen etwas untergewichtigen Frauentyp. Ihre gestressten Geschlechtsgenossen dagegen neigten eher zu normalgewichtigen Formen. Diese Männer meldeten zudem eine größere Bandbreite an Figuren, die sie noch als attraktiv empfanden. Anders gesagt: Die Stressgeplagten sahen es nicht mehr so eng.
Die britischen Forscher sehen in ihren Studienergebnissen eine mögliche Bestätigung der "Environmental Security Hypothesis", wonach instabile, ungünstige Verhältnisse eine Präferenz für größere und körperlich massivere Partner begünstigen. Wer schwerer ist, kommt anscheinend mit den herrschenden Bedingungen besser zurecht als die Mageren, so die evolutionäre Logik. Eine gewisse Körperfülle stünde dann für Fitness, Sicherheit und gute Gene.
Es scheint also, dass die Lebensbedingungen die Schönheitsvorstellungen beeinflussen. Vermutlich stellen sie eine Anpassungsstrategie dar, schreiben Swami und Tovée. "Die menschlichen Vorlieben bei der Partnerwahl sind wahrscheinlich Kontext-spezifisch und werden bei Veränderungen in der Umwelt und anhand wechselnder Erfahrungen neu geeicht." So ließen sich auch kulturell differierende Vorstellungen von Traumfiguren besser deuten. (Kurt de Swaaf/DER STANDARD, 9. 8. 2012)
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man hätte die selben versuchspersonen im selben test noch was anderes gefragt - z.b. welche farbe der pullover haben soll, den er morgen früh anzieht.
wäre vermutlich das selbe ergebnis rausgekommen: ungestresste hätte relativ spezifisch die jeweilige lieblingsfarbe genannt, gestresste ein "wurscht" gestöhnt und vermutlich auch mit knallpink vorlieb genommen.
ich würde sagen: wer gerade im stress ist, hat ein problem mit dämlichen versuchsfragen und versucht, diese möglichst schnell und ohne viel nachdenken zu beantworten.
anstatt also die fotos WIRKLICH kritisch anzuschauen also nur halbherzig hingeschaut und "passt schon" geschrieben.
der test beweist also lediglich, dass man gestressten personen keinen dämlichen test machen lassen sollte.
Männer ohne Stress interessieren sich für leicht *untergewichtige* Frauen am meisten. Also Frauen die potentiell krank sind.
Unter Stress interessierten sie sich für Normalgewichtige und ein breiteres Spektrum.
Der Schluss "Gestresste Männer wollen Frauen mit mehr Kilos" ist also komplett falsch. Richtig wäre: "gestresste" Männer bevorzugen gesunde Frauen.
Nicht berücksichtigt wurden offenbar die Proportionen. Dabei hielte ich es auch für sehr interessant, ob hier vielleicht unter Stress unterschiede gemacht werden.
ich sage ja nicht dass flachbrüstige frauen schlechte menschen wären. ich hatte sogar schon partnerinnen mit körbchengröße A. ( es kommt ja auf den menschen als gesamtes an)
aber mir gefallen halt große brüste
das ist ja wirklich nichts verwerfliches
nicht die frauen selbst sind armselig
nur für mein persönliches empfinden wirkt ein völlig flaches Dekolletee armselig
deshalb schätze ich eine frau nicht als mensch weniger, ich finde es bloß sexuell weniger anziehend als große brüste
ist eine persönliche vorliebe für die ich mich ja nicht schämen brauche
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