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V.l.n.r.: Oliver Polzer, Rainer Pariasek und Ernst Hausleitner sind u.a. für den ORF im Einsatz.
Olympia im Fernsehen - daran könnte man sich gewöhnen. Den ganzen langen lieben Tag unterhält dieses wunderbare Paralleluniversum mit den herrlichsten Ausformungen körperlicher Messfähigkeit. Man nehme zum Beispiel die zuvor unbekannte Disziplin Moderner Fünfkampf, bestehend aus Pistolenschießen, Degenfechten, Schwimmen, Springreiten und Crosslauf - mehr Abwechslung geht echt nicht! Dass die Briten das fairste Publikum der Welt sind, war von vornherein klar.
Dem ORF ist in dieser Fülle ein gutes, sogar sehr gutes Zeugnis auszustellen. Die Kommentatoren sind gründlich vorbereitet und versorgen kundige wie unkundige Olympiaschauer. Den Ton treffen sie so gut wie immer richtig - sachlich, wenn sich gerade nichts tut, mit aufgeregtem Gebrüll, wenn es zur Entscheidung geht. Dass noch keine Österreicherin, kein Österreicher es zu einer Medaille schaffte, ist natürlich, wenn schon nicht aus patriotischer Sicht, so doch aus Mitgefühl für die Athleten zu bedauern. Der ORF-Übertragung tut die Abwesenheit von heimischem Heldengetöse aber gar nicht schlecht, öffnet sich doch der Horizont auf den internationalen Charakter der Spiele.
Als echter Gewinn erweisen sich die Ko-Kommentatoren. Die Laufbewerbe bereichert der ehemalige Langstreckenläufer Michael Buchleitner mit viel Fachverstand. Beim Schwimmen bewies Mirna Jukic ihr Talent zu feiner Analyse und Schlagfertigkeit, die etwa zu einer entspannten Schlussfolgerung beim heiklen Thema Lulu im Wasserbecken ("Noch hat keiner Schaden daran genommen.") führte.
Mehr von diesem britischen Stil wäre wünschenswert - nicht nur bei Olympia. (Doris Priesching, DER STANDARD, 9.8.2012)
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..allein wie er den damenboxkampf kommentiert hat gestern. allerköstlichst!
auch die dame (name weiss ich nicht) die seit gefühlten jahrhunderten die gymnastikbewerbe kommentiert find ich super. lustigste versprecher und aussetzer :) das lockert einfach auf.
mirna ist zwar alles andere als gemacht fuer den job, hat aber know-how und bringt frischen wind rein.
zu wainer pawiasek braucht man wirklich kein wort sagen, glaub ich.
gabi jahn ist wirklich eine tolle kommentatorin, sie zollt in irgendeiner weise jeden sportler respekt und anerkennung auch wenn der bei einem gerät mit fehlern nur vorletzer wurde. ihr fachwissen ist sehr gut und sie hat auch eine angenehme stimme
könnte vielleicht diese dame sein
http://kundendienst.orf.at/orfstars/jahn.html
wobei seit 2000 bei olympischen spielen, wäre jetzt nicht ewig !
ich glaubte auch es ist eine ex-aktive um die 70, oder ich verwechsle sie mit der eiskunstläuferin die kommentiert
also verglichen mit der bereits in pension gegangenen moderatorengeneration (und da zähl ich selbst die nervensägen seeger und prüller dazu - ja, selbst die waren besser) bieten die meisten jetzt in london ein ziemlich armseliges niveau.
da ist ja der alte sigi bergmann mit seiner skurrilen art heuer fast der einzige lichtblick...
...die sprecher für blinde und sehbehinderte in zweikanalton.
Für diese unterirdische leistung gibt es nur zwei mögliche erklärungen:
entweder es gibt das ganze projekt nur, weil es dafür eine eu-förderung gibt und in wahrheit sowieso niemand auf den zweiten tonkanal schaltet.
oder man hält beim orf alle sehbehinderten automatisch auch für geistig etwas eingeschränkt, und daher reicht es wenn sportlich offensichtlich völlig ahnungslose und auch uninteressierte "sprecher" die farben der trikots, haarschmuck, etc kommentieren...
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