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Die Gründung des BZÖ durch Haider führte zum Bruch mit dem einstigen Idol: Strache spricht auch heute noch von einem Verrat.
Wien - Per Sie, per Du, per Sie: Die wechselhafte Beziehung zwischen FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache und seinem ehemaligen Idol Jörg Haider (damals BZÖ-Chef) spiegelte sich schon in der Anrede wider.
Als Strache im ersten TV-Duell vor der Nationalratswahl 2008 Haider das Du-Wort verweigerte, reagierte der amüsiert. Angeblich hatte er es sogar darauf angelegt - die vermeintliche Brüskierung des ehemaligen FPÖ-Helds kam bei den freiheitlichen Wählern schließlich nicht gut an.
Der Bruch zwischen den einstigen Weggefährten war damit endgültig vollzogen. Bis heute rechnet Strache mit dem verstorbenen Kärntner Landeshauptmann zyklisch ab. Er sei "vom System korrumpiert worden", habe versucht, ihn mit einem Regierungsamt "kaufen" zu wollen, empörte er sich diesen Dienstag, frisch aus dem Urlaub zurück.
Kennengelernt haben sich beide Politiker im Wien-Wahlkampf 1991 - als sie gemeinsam am Viktor-Adler-Markt Wahlzettel verteilten. Haider war damals FPÖ-Klubobmann im Parlament, Strache wurde mit nur 21 Jahren jüngster Bezirksrat Wiens.
Teil der Buberlpartie rund um Haider war Strache nie - eine Annäherung lässt sich maximal daran ablesen, dass er in den Folgejahren Briefe an Haider und dessen Frau geschrieben haben soll. Das erzählt Haider in der Strache-Biografie (HC Strache) von Nina Horaczek und Claudia Reiterer. Ob Strache bei Haider einen Vater ersatz gesucht oder in Hinblick auf seine Karriere strategisch gedacht hat, ist unklar. Sicher ist hingegen, dass sich nach dem Putsch in Knittelfeld Ende 2002 deutliche Risse in ihrem Verhältnis zeigten.
Am 21. März 2005 unterzeichneten Strache und Haider eine Vereinbarung, laut der Haider aufhört, an einer neuen Partei zu basteln, FPÖ-Obmann wird und Strache der Geschäftsführer. Nur zwei Wochen später gibt Haider die Gründung des BZÖ bekannt - die fragile Beziehung ist am Tiefpunkt angelangt. Strache sah die Partei durch Haider als "verraten und verkauft". Haider erwiderte, Strache sei "schuld an der Gründung des BZÖ". Später bemühte sich Strache um eine Versöhnung - wohl eher taktisch motiviert. Das schlechte Verhältnis zu Haider schadete ihm bei den Wählern.
Das Treffen war von der Sitzordnung bis zum gemeinsamen Foto durchgeplant. Strache stellte das gerahmte Foto nach dem Tod Haiders öffentlichkeitswirksam in seinem Büro auf. Ob es heute noch dort steht, ist fraglich. (nik, pm, DER STANDARD,8.8.2012)
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das lächerliche Kopieren selbst der eigenartigen Aussprache Haiders abgewöhnen, die offenbar entstanden ist aus einer "völkischen" Betonung des Öberösterreichischen in Vermischung mit einem "völkischen" Kärntnerischen (welches Kärnterisch der Haider nie oroginalgetreu zusammenbrachte als Nichtkärntner) und das zu lächerlichen Ausspracheformen wie z.b. der "Bejwejgung" Haiders führte.
Man muß wirklich nicht alles so äffisch kopieren !
aber auch nicht mit Dr.Haider angesprochen, so er doch sonst so Akademikergeil ist.- Billig und primitiv, wie er jetzt versucht, sich auf Kosten eines Verstorbenen (der ihn im letzten TV-Gespräch sehr, sehr als aussehen ließ) zu profilieren! Man sollte ihm seine Interviews, als er sich bei Haiders Beerdigung 'einschlich' vorspielen.-
amüsant war in dieser Hinsicht das ZiB2 Interview mit Strache vor ein paar Tagen: Zuerst bezeichnete Strache es als schäbig, dass in den aktuellen Kärntner Malversationen quasi auf den toten Haider gespuckt werde - 3 Minuten später fängt er an, über Haider als Vertreter und Korrupten herzuziehen.
Aber jetzt zu etwas ganz anderem:
Schizophenie kann eine Folge von Drogenmissbrauch sein.
Wunderlich ist nur, wie z.B. der ORF und andere an seinen Lippen hängen: "Was wird wohl der Strache dazu sagen..... er muß doch etwas zum Rücktritt von Scheuch sagen ........."!
Pffffffffffff!
Normalerweise fühlen sich Menschen zu anderen Menschen, die ähnliche Grundwerte bzw. Ideologien haben, hingezogen ... nicht so bei Gaunern. Hier steht dann eher das Konkurrenzdenken im Vordergrund bzw. war es wohl jedem der beiden unangenehm, dass der jeweils andere seine Motive und Tricks durchschaute.
Historisch kann man auch erkennen, dass sich Diktatoren untereinander normalerweise nicht gut verstehen (z.b. Hitler und Stalin) Auch hier war wohl beiden klar, dass der andere nicht vertrauenswürdig ist ;)
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