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Graz - Die höchsten Überwinterungsverluste von Bienenvölkern in Österreich seit fünf Jahren melden Zoologen der Universität Graz. Demnach haben 26 Prozent der Bienenvölker, die von österreichweit 1.521 einbezogenen Imkereien gemeldet worden waren, den Winter 2011/2012 nicht überlebt. Die Abklärung der Ursachen und Hauptfaktoren für das verstärkte Bienensterben sei schwierig und benötige weitere Untersuchungen, sagte Studienautor Robert Brodschneider.
Weltweit wird in den letzten Jahren von hohen Winterverlusten von Bienenvölkern berichtet. In Österreich lagen sie in den vergangenen Jahren zwischen 9,3 und 16,4 Prozent (2010/2011), sagt Brodschneider. Er erhebt seit fünf Jahren per international standardisiertem umfangreichen Fragekatalog die Höhe der Völkerverluste österreichweit. "Im Vergleich zu den Vorjahren ist die Zahl der Betriebe, welche Verluste von mehr als 20 Prozent ihrer Völker erlitten haben, deutlich gestiegen", schildert der Grazer Entomologe die ersten Ergebnisse.
Regionale Unterschiede
In der Höhe der Verluste seien wiederum regional deutliche Unterschiede erkennbar: Besonders stark von den Winterverlusten sind demnach der Norden Österreichs (Bezirke Korneuburg, Tulln, Horn, Mistelbach, Zwettl, Freistadt), die Bezirke Dornbirn und Feldkirch in Vorarlberg (rund 35 Prozent Verluste) und der Südosten von Österreich mit dem Burgenland (27 Prozent) mit v.a. dem Bezirk Jennersdorf, den steirischen Bezirken (rund 24 Prozent Verluste) Fürstenfeld, Weiz, Deutschlandsberg und Voitsberg sowie den Kärntner Regionen St. Veit und Völkermarkt (rund 30-prozentige Verluste) betroffen.
Eine genauere Auswertung der Ursachen wie z. B. der Stellenwert der Herkunft der Bienen, von Bienenviren oder der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, die auch eine Vielzahl von Kombinationen umfasse, stehe noch aus. "Durch die vielfältigen untersuchten Parameter wie Standort, Wanderimker, Varroa-Behandlung, Trachtquellen, Winterfutter, Betriebsgröße und die damit verbundene hohe Kombinationsmöglichkeit von Faktoren ist es schwierig einen einzelnen Faktor als entscheidend für die hohe Wintersterblichkeit festzumachen", so Brodschneider. Damit widerspricht er der Behauptung, dass die Hauptursache für das große Sterben eindeutig im Einsatz von Beizmitteln in der Landwirtschaft festzumachen sei.
Weitere fundierte statistische Auswertungen seien "auf jeden Fall notwendig", so Brodschneider. Aus der Analyse der Betriebsweisen erwartet er sich neue Erkenntnisse, die dann "in praktischen Experimenten angewandt und überprüft werden können". Als sinnvoll erachtet es der Wissenschafter auch, Geo- und Klimadaten der besonders betroffenen Regionen näher zu analysieren. (APA/red, derStandard.at, 8. 8. 2012)
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Wer braucht Bienen, wenn man (Pflanzenschutz)Gifte gegen gutes Geld verkaufen kann, die die laestigen Bestaeuber gleich mit umbringen und so der Weg frei ist fuer den Massenabsatz von sichselbstbestaeubendem Saatgut?
Gentechnik macht's moeglich!
Ist das RANKL-Protein nicht ein Glied in der Kette zur jungfraulichen Geburt (zumindest) beim Saeugetier?
Es wäre interessant ob in Regionen mit intensiver Landwirtschaft ein höherer Ausfall stattfand als in anderen Bereichen.
http://www.zdf.de/ZDFmediat... nensterben
Ist mir heuer schon aufgefallen:
Die einzigen 'bienenartigen', die mir öfter beim retten aus dem bad unterkommen, sind diese 1cm großen zwergbienen, und ich glaub nicht, dass das dran liegt, dass alle anderen plötzlich gelernt haben, wie man im flug richtig wasser aufnimmt.
Hornissen, wespen, schlupfwespen, hummeln, bienen: die sichtungen am tag sind im garten an einer hand abzählbar.
Das einzige, was heuer um die faulen äpfel fliegt, sind fliegen. - Nicht, dass ich sie sonderlich vermisse, aber wo sind eigentlich die ganzen wespen hin?
h.)künstliche mechanische besamung der
königinnen
i.)flügelbeschneidungen der königinnen
j.)plastik+weichmacher in den beuten
k.)hemmung des natürlichen bautriebes
l.)konzentration auf einige wenige bienenrassen
m.)medikamentengabe mit resistenzentwicklungen
.
.
.
Das Wunder, das ist die Biene, die seit jeher auf ursprüngliche Weise ein im Aussehen, im Geschmack und im Geruch gleichermaßen angenehmes Produkt fabriziert, welches gleichzeitig ein Dessert und ein Heilmittel ist, ein Nahrungsmittel und ein Parfüm, ein Vergnügen und ein Gewinn, ein Kuriosum und ein wertvolles Gut.
Miguel ZAMACOÏS.
- bienenrassen haben definitiv kaum was damit zu tun
- "Medikamentengabe"?!, wenn sie die ätherischen Öle und org. Säuren als Medikamente bezeichnen - aber die werden in Ö seit 25 Jahren ohne Resistenzen problemlos verwendet
-gewollt verminderter Putztrieb??? Sie kennen einen Imker der das will? den sollten Sie mal in einen Anfängerkurs schicken
-Zuckerfütterung wird seit Jahrzehnten gemacht aber die Völker die rein auf Honig überwintern gehen genauso ein.
-vorverlegte Honigernte? von was schreiben sie eigentlich?
-Massentierhaltung?? mehr als 70 % der imker in Ö hat überhaupt weniger als 10 Vö, die sind aber von den Verlusten überproportional betroffen
bei all d. Faktoren muß man fragen, welche dav hat es vor 5 - Jahren noch nicht gegebe
kennt sich wirklich aus!
Man kann sich aus einem Lexikon alles mögliche zusammensuchen und auflisten, Wirkungen auf das Problem entfalten diese angeblichen Faktoren auf Bienenmortalität deshalb trotzdem nicht. Vor allem deshalb, weil der Großteil Ihrer aufgezählten Faktoren reine Nischenprobleme sind und (auf)die überwiegend größte Zahl der Bienenvölker und Imker nicht oder kaum betrifft/zutrifft. (meist allgemein aber vor allem in Österreich) diese Imker bzw. Bienenvölker klare Vergiftungsopfer sind.
-künstliche Besamung spielt in der Praxis kaum eine Rolle
-die wenigsten Imker verwenden Plastikbeuten
-der Bautrieb wird in den meisten Fällen auch nicht gehemmt, sonst gibts Schwärme
-Flügelstutzen, selbst wenn gemacht - was soll das bewirke
roundup und ähnliche produkte zu verharmlosen
ist kurzsichtig und nicht vernünftig
und daß Sie werter gendo eine ahnung von
unabhängigen wissenschaftlichen arbeiten
oder langfristigen auswirkungen angewandter
gentechnologie haben
möchte ich in abrede stellen
das sterben der bienenvölker ist sicher
multifaktoriell und daher kann sich auch jeder das
rauspicken was ihm genehm ist:
a.)gewollt verminderter putztrieb!?,
b.)gewollt vermindertes feindabwehrverhalten!?
durch zuchtselektion
c.)zuckerfütterung
d.)immer weiter vorverlegte honigernte
e.)massenhaltung von 30 stöcken und mehr an
einem standoert
f.)zunehmend monokulturen
g.)verstärkter einsatz von herbiziden, insektiziden,...
wegen f
Sie, lieber stamtilt, haben von wissenschaftlicher Arbeit keine Ahnung und von ehrlicher Diskussion noch weniger.
Ich habe in keine meiner Postings chemische Produkte verharmlost. Im Gegenteil, ich habe mich gegen die Verharmlosung dieser Produkte durch andere Leute hier gestemmt, die scheinbar nur in den GT Pflanzen(welche nicht alle in Verbindung mit Giftstoffen stehen, aber allein diese Differenzierung übersteigt deren Diskussionsgeist) die Schuld sehen, aber die normale Chemie als dagegen für harmloser halten.
Die Quellen die ihre AntiGT Kollegen hier im Forum anführen sind immer wieder Zeuge der wahrhaft wissenschaftlichen Fundiertheit dieser Ängste. (die wissen wohl nicht mal was ein echtes Paper ist!)
naja, poulation control ist jetzt nicht wirklich eine neuigkeit, oder? und solche maßnahmen tragen natürlich dazu bei diese mission zu erfüllen:
man muss nur einwenig zwischen den zeilen lesen:
http://www.youtube.com/watch?v=ClqUcScwnn8
http://www.youtube.com/watch?v=syHdzFVaSz8
oder auch nicht:
http://www.youtube.com/watch?v=Z7d6zXxN3Z4
http://www.youtube.com/watch?v=F... sults_main
achja, die giftressistente biene wartet schon im monsanto labor auf ihren einsatz, nachdem die anderen arten ausgerottet wurden, also kein grund zur sorge;-)
aber die Beizmittel sind tatsächlich ein rießen Problem. Nicht umsonst starben die letzten Jahre die meißten Völker dort wo gebeiztes Saatgut ausgebracht wurde. Diesen Zusammenhang kann man nicht abstreiten.
Und genau weil der Zusammenhang "eindeutig" ist haben andere Länder wie Deutschland diese Beizmittel verboten.
Dass es einen Zusammenhang gibt, gibt sogar das zuständige Ministerium kleinlaut zu!
Es gibt einen Zusammenhang. Man braucht sich nur anschauen "wo" die letzten paar Jahre die meisten Völker gestorben sind. Es waren statistisch auffallend die, die in der Nähe von angebauten gebeiztem Saatgut ihren Nektar gesammelt haben. Das kann selbst die Industrie nicht abstreiten.
Und genau weil die Zusammenhänge eindeutig sind, haben die Nachbarländer diese Mittel "verboten"!!
Glauben sie wirklich Deutschland würde wenn nichts dahinter ist, ihrer eigenen Industrie auf die Füße klopfen?!?
Übrigens in anderen Ländern sind wird dank dieser Verleugnungs- und Abstreitungskampagnen schon so weit, dass die Bauern die Imker fürs Besteuben bezahlen müssen!
blüht erst Ende Juli. Meist sind die Völker da schon so stark von der Varroa befallen und geschädigt, so dass diese aus den Beuten flüchten, dh zu dieser Zeit noch schwärmen. Der Maispollen wird nur zur Not gehöselt, also wenn keine andere Tracht zur Verfügung steht. Das macht die Bienen arm.
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