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Berlin - Der deutsche Regisseur Kurt Maetzig, der DDR-Filmgeschichte geschrieben hat, ist tot. Er starb am Mittwoch im Alter von 101 Jahren in seinem Haus in Wildkuhl in Mecklenburg-Vorpommern, wie seine Witwe der dpa in Berlin sagte. Sie bestätigte damit einen Bericht der "Leipziger Volkszeitung".
Maetzig drehte in der DDR zahlreiche Propagandafilme für den SED-Staat, aber auch Dramen wie "Ehe im Schatten" (1947) und "Das Kaninchen bin ich" (1965) und den Science-Fiction-Film "Der schweigende Stern" (1960). Der Regisseur war außerdem Mitbegründer der DDR-Filmfirma DEFA.
Zehn Jahre leitete er die Babelsberger Filmhochschule. Maetzig war viermal verheiratet und Vater dreier Kinder. Zuletzt war er ältestes Mitglied der Berliner Akademie der Künste. (APA, red, 8.8.2012)
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war überrascht, dass der Film damals überhaupt gedreht werden durfte. Sicher, die Kritik am System tritt hinter der Kritik an einem Karrieristen zurück, aber trotzdem bedurfte es möglicherweise gerade dafür eines „Manns des Systems“ (oder einfach eines überzeugten Kommunisten???). Dachte mir beim Ansehen von „Das Kaninchen ...“, vielleicht hätte die DDR eine Chance gehabt,wenn die Mächtigen gewagt hätten, „Das Kaninchen ...“ und all die anderen Tresorfilme dann doch zu zeigen. Zumindest bei mir erweckte der Film eine Ahnung von all den Hoffnungen auf ein anderes, gerechtes System, auf eine gerechte Alternative zum real existierenden Kapitalismus.
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