E-Busse ab Herbst in der Wiener Innenstadt

  • Ab Herbst gehen bei den Wiener Linien zwölf Elektrobusse in Betrieb.
    foto: wiener linien/zinner

    Ab Herbst gehen bei den Wiener Linien zwölf Elektrobusse in Betrieb.

Ab Herbst sind in der Wiener Innenstadt E-Busse im Einsatz, die über einen Stromabnehmer in der Haltestelle aufgeladen werden

Wien - Laut einem Bericht der "Wiener Zeitung" sollen ab Herbst Elektrobusse die Flüssiggas-Citybusse in der Wiener Innenstadt ersetzen. Wie bei O-Bussen und Straßenbahnen befinden sich auf den Dächern der Elektrobusse jeweils eigene Stromabnehmer. Eine Oberleitung habe den Vorteil, dass das Aufladen automatisch und ohne Anstecken passiere und es damit keine belastete Stromleitung auf der Straße gebe, erklärt Dominik Gries, Pressesprecher der Wiener Linien.

Ladevorgang von 15 Minuten

Der Ladevorgang für die Stromzufuhr dauert maximal 15 Minuten. Der Busfahrer muss dafür nur einen Knopf drücken und nicht den Stecker an einer Ladestation anschließen. Die dafür nötigen Oberleitungen werden an den beiden Endhaltestellen Schottenring und Schwarzenbergplatz errichtet.

Um vollständig aufgeladen zu werden, müssen die Busse über Nacht zusätzlich Strom aus der Steckdose beziehen. Außerdem können die Busse Bremsenergie zurückgewinnen, wodurch 20 Prozent des Energiebedarfs gedeckt werden.

Gebaut werden die Busse von der italienischen Firma Rampini. Sie werden mit 40 Plätzen ausgestattet - in den bestehenden Citybussen sind 27 vorhanden. Ab Herbst werden zwölf E-Busse auf den Linien 2A (Schwarzenbergplatz - Neubaugasse) und 3A (Schottenring - Stephansplatz) unterwegs sein und die Flüssiggasbusse ersetzen. Echte O-Busse mit Elektroantrieb werde es in Wien aber nicht geben. (red, derStandard.at, 8.8.2012)

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stattdessen kann man auch in Radwege investieren. das ist nicht nur noch umweltschonender, sondern schont auch jede batterie.
http://www.ipetitions.com/petition/... naschmarkt

Warum nicht O-Busse

dies wäre eine längerfristige Investition, die sich sicher rentieren würde auf Hauptverkehrsstrecken, die sowieso immer befahren werden.

dazu müsste man oberleitungen entlang der strecken spannen.

die kosten für diese investitionen würde man aber anderweitig benötigen - zb beim umbau überlasteter buslinien zu STRAB-linien.

zusätzliche Sonnenkollektoren am Dach

des Busses oder an Endstationen sollten jedenfalls einen Teil des benötigten Stroms wieder reinbringen.

das zahlt sich keinesweg aus

dachfläche ist maximal 20m2. da bringt man bei sonnenschein 2kw raus. entspricht 3PS. alles PI mal Daumen.
der Bus braucht mindestens 120PS zum fahren...

Da ist kein Platz, da wird sich ein Stromabnehmer befinden.

Schon mal einen Obus gesehen? Der Stromabnehmer besteht vor allem aus zwei langen Stangen. Den Rest auf dem Dach des Busses könnte man vermutlich völlig zupflastern mit Solarzellen.

nicht der von diesem Bus.
Die Wiener Linien müssen nämlich alles neu erfinden, also wirds einen Bus mit Straßenbahnstromabnehmer geben.

Hätte man gleich mit Induktion laden können, ähnlich wie der Strab Versuch von Bombardier in Augsburg. Weiss aber nicht, obs für Busse auch schon so ein Konzept gibt?

Dieser Bus ist aber kein Obus, der Stromabnehmer wird eher wie der einer Straßenbahn ausschauen.

Aber Vorsicht Fussgänger!

Die Busse sind sehr leise.

Superkondensatoren?

Hier ist zwar nur von einer Batterie die Rede, aber ich frage mich, ob für die schnellen Ladevorgänge an den Haltestellen nicht Superkondensatoren als Zwischenspeicher verwendet werden.
Weiß da jemand mehr?

In Salzburg fahren auch E-Busse mit Oberleitung.
Die fahren problemlos, der Strom kommt aus der eigenen Region.
Obendrein sind die auch breiter, man rempelt nicht dauernd andere Fahrgäste unbeabsichtigt an.
Warum in Wien schon wieder so eine Speziallösung sein muss verstehe ich nicht.
Wien ist eben wieder mal anders...

was soll an den Salzburger Bussen brieter sein?
Die maximale Breite von Bussen ist gesetzlich genormt, und das Limit schöpfen alle Hersteller aus.

Leider hatte ich jetzt keinen Zollstock mit um präzise Angaben zu machen.
Aber rein subjektiv waren die für mich breiter.
Es kommt wahrscheinlich auch darauf an, wie man Sitzgruppen integriert.
Das scheint in den Salzburger Bussen besser gelöst worden zu sein.

Vielleicht sind die Sitze schmäler...?

mag sein, außen sind sowohl die Solaris Trollino in Sbg als auch die Wiener MAN Busse 2.550mm breit.

Ok, gleich breit.
Vielleicht ist es mir auch deshalb geräumiger vorgekommen, weil dort nicht so ein Gewusel in den Bussen ist wie in Wien.

Ja, Sie haben Recht: Wien ist anders...

Denn Wien ist eine Metropole, Salzburg nicht! ;)
Ein bisschen Gewusel gehört in Wien eben dazu!

Fahrdraht im 1. Bezirk ist nicht unbedingt eine optimale Lösung. Was ist schlecht an diesen E-Bussen?

Ich finde es einfach umständlich wie sie mit Strom versorgt werden. Eigentlich ein permanentes Aufladen.
Und der Fahrdraht in der Salzburger Innenstadt, der sogar am Geburtshaus von Mozart nur ein paar Schritte vorbeiführt, stört auch niemanden.

Wo geht in Salzburg der Fahrdraht direkt in der Getreidegasse. Du meinst den Kai nehme ich an. Ja, das ist quasi die Stadtautobahn. Wunderschoen.

Ja so habe ich das gemeint.

9sitzer

Gute Idee, einen 9 Sitzer durch die Innenstadt fahren zu lassen. Damit kommen die, die auf den Bus angewiesen sind, nicht in die Verlegenheit, darin einen Sitzplatz zu finden.
Wer flott gehen kann, nimmt ohnehin möglichst nicht den langsamen Bus in der Innenstadt. Dafür sorgt die Förderung des Individualverkehrs durch die Fernsehsprecherin.

Nachdem man in den letzten Monaten die Linienführungen des 2A und 3A zum Negativen verändert hat, werden eh nicht mehr so viele Menschen in Verlegenheit kommen, den Bus zu nehmen.

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