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Wien - Die US-Ratingagentur S&P hat das Rating der Bank Austria mit "A" (langfristig) und "A-1" (kurzfristig) bestätigt, aber mit einem negativem Ausblick versehen. Gleichzeitig wurde das Rating für nachrangige Darlehen von "BBB+" auf "BBB" gesenkt und für Hybridschulden von "BBB-" auf "BB+", teilte die Agentur am Mittwoch mit. Der negative Ausblick für das Rating der Bank Austria reflektiere die Kreditwürdigkeit der Republik Österreich (AA+) und des Mutterkonzerns UniCredit. Am 3. August hatte S&P das UniCredit-Rating mit 'BBB+" bestätigt.
Das Rating des selbstständigen Kreditprofils (SACP) der Bank Austria wurde von "a-" auf "bbb+" gesenkt, weil die Verschlechterungen des SACP der UniCredit durch die engen betrieblichen Verbindungen auf die Bank Austria durchschlagen könnte. Die Bewertung der Kapitalausstattung und Ertragslage der Bank Austria senkten die Analysten von "adäquat" auf "moderat" und verweisen auf das Abwärtsrisiko für die Ertragsentwicklung in Osteuropa aufgrund der schwachen Wirtschaftsentwicklung in Westeuropa.
In diesem Kontext werde der Mutterkonzern die Kapitalisierung der Bank Austria weniger unterstützen können, weil das höhere Kreditrisiko der UniCredit ihre eigene Kapitalausstattung und Erträge unter Druck bringe. Die Analysten glauben, dass "die UniCredit die Kapitalausstattung der Bank Austria mit einem niedrigeren Puffer relativ zu den regulatorischen Mindestanforderungen als in der Vergangenheit managen könnte". Außerdem werde der Mutterkonzern sich möglicherweise von seinen Töchtern eine höhere Dividende auszahlen lassen. (APA, 8.8.2012)
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