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Eine reine Wien-Regelung hält der SPÖ-Klubchef aber für problematisch.
Wien - Im Zuge der für Anfang nächsten Jahres angekündigten Volksbefragung in Wien rund um die Parkraumbewirtschaftung sollen auch andere (Verkehrs-)Themen abgefragt werden. Nun zeichnet sich immer mehr ab, dass die Bürger auch um ihre Meinung zur derzeit diskutierten Einführung der Nummerntafeln für Fahrräder gebeten werden. Für SPÖ-Klubchef Rudolf Schicker wäre das jedenfalls "sinnvoll". "Wenn es nicht schon vorher eine klare, eindeutige Haltung dazu gibt, dann kann ich mir vorstellen, dass man das durchaus auch fragt", so der Klubchef.
Dem Gegenargument eines zu hohen Aufwands, das neben der ÖVP - mit Ausnahme der City-Chefin Ursula Stenzel - auch vom grünen Koalitionspartner gekommen war, kann Schicker nicht viel abgewinnen: "Dass es so viel Verwaltungsaufwand ist - na ja." Sollten die Taferln kommen, wäre eine reine Wien-Regelung zwar machbar, aber nicht sinnvoll: "Was mache ich dann mit einem Niederösterreicher, der in Wien fährt?" Verankert gehöre dies vielmehr in der Straßenverkehrsordnung.
Wenig hält der rote Klubobmann hingegen von dem Vorstoß der Grünen bezüglich der Einführung von Tempo-30-Zonen auf Hauptverkehrsadern in der Nacht. Denn Tempo 30 wäre nur mit baulichen Hindernissen durchzusetzen und etwa am Gürtel könne man nicht einfach Schwellen errichten. "Es wäre also totes Recht und wieder nur ein Aufregerthema für die Autofahrer", warnte er. Derzeit seien die Ampeln so geschaltet, dass man bei knapp 50 km/h die grüne Welle habe. Dies sei schadstoff- und lärmmäßig mit Tempo 30 "voll vergleichbar und man ärgert die Leute nicht so sehr".
Allerdings gebe es schon "jede Menge" weitere Themenvorschläge für die Befragung. Er wolle aber noch keine nennen, da diese teilweise noch auf Zulässigkeit geprüft werden müssten, so Schicker. "Und wir wollen ehrlich gestanden ja auch jede Frage gewinnen und daher muss man sie so formulieren, dass sie für die Wiener verständlich und einsichtig ist, warum wir das so wollen und nicht anders, und die Wiener dann auch hingehen und ihre Meinung abgeben", gab der rote Klubchef zu. (APA, 8.8.2012)
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hiermit lade ich dich zu mir ein, für eine ganze nacht, inkl. frühstück! ich wohne in einer 30er zone, wir können zum einschlafen und zum aufwachen das lustige geschwindigkeitsraten spielen, das macht schon spaß und damit wir ja nicht verschlafen, schlafen wir bei offenen fenster, da wachen wir fix vor 6 uhr auf, um die highlights des lustigen geschwindigkeitsraten ja nicht zu versäumen.
einfach nur ja/nein ohne hintergrundinfo (sind damit monatliche kosten verbunden wie beim auto, braucht man in weiterer folge auch ein pickerl fürs rad usw. usw.) ist dann doch etwas wenig.
ich bin aus kostengründen vom auto auf die öffis, danach aus eckelgründen von den öffis auf das rad umgestiegen, und nun soll ich auf mein teures stylisches rad eine hässliche nummerntafel montieren?
von mir aus aber nur wenn die nummerntafel einmalig etwas kostet und keine monatliche gebühr nach sich zieht da ich über die haushaltsversicherung ohnehin versichert bin.
bevor ich mich für ein fahrzeug welches ich mit meiner eigenen muskelkraft betreibe monatlich in form von steuern schröpfen lasse steige ich um auf einen dieser peinlichen scooter.
ob die Radler ab sofort Pannendreieck, Erste Hilfe Kasten und einen Ersatzreifen mithaben müssen, wird das vermutlich auch befürwortet werden.
Weil es der autofahrenden Mehrheit halt einfach Spaß macht, den Radlern ein's auszuwischen.
Lustig wird's für die Polizei:
In Österreich werden pro Jahr rund 25.000 Fahrräder gestohlen. Die Dunkelziffer dürfte aber deutlich höher sein, ein Großteil kommt nämlich nie zur Anzeige, weil es bei einer Aufklärungsquote von lächerlichen 4,6% ohnehin keinen Sinn hat. (41,9% bei KFZ!)
Aber wenn mit dem Fahrrad auch ein amtliches Kennzeichen gestohlen wird, wird man den Diebstahl anzeigen müssen!
Die Polizei wird schön schauen, wenn sie auf einmal 70.000 Fahrraddiebstähle pro Jahr aufzuklären hat!
Befragungen sind vor allem dann sinnlos, wenn eine absolute MInderheit in den Städten beschließt, Alltagsmobilität mit dem Rad zu bewältigen, außerhalb der Stadtgrenzen sind Räder häufig ein Mittel zur Freizeitgestaltung, die Ärztkammer wird sich schon freuen, wenn viele, drunter gerade viele Übergewichtige und ältere Menschen ,nicht mehr RADLN gehen, weil sie für ihr Fahrrad ein, dann ein kostenpflichtiges Kennzeichen brauchen!
unsere Gassen hier sind voll von PKWs die keine Wiener Kennzeichen und auch keine Österreichischen haben, es stehen aber monatelang die selben Fahrzeuge herum, mit Sicherheit haben einige Leute in Wien ihr Auto dort angemeldet, wo es billiger kommt, uns wo sie vielleicht auhc herkommen, obwohl sie in Wien wohnen, da gegen wird rein gar nichts unternommen, aber Kennzeichen für RadfahrerInnen werden überlegt?
es wär mal sinnvoll bestehende Gesetz zu vollziehen, bevor dauernd neue erdacht werden!
Radfahren ist ja ziemlich gefährlich, auch für die anderen Verkehrsteilnehmer, man sollte versuchshalber für ein Jahr Tempo 10 für Radfahrer einführen. Und eine Helmplicht, wenn die Zahl der Verletzungen dann zurückgeht, kann man es permanent einführen. Eine Radnummer braucht man natürlich schon um Übertetungen ahnden zu können.
und welche anderen verkehrsteilnehmer gefährde ich wenn ich mit meinem rad so auf der strasse fahre? das sind vielleicht 2 fußgänger auf meinem ganzen heimweg von 8 kilometern die ich täglich zurücklege und die gefährden sich eigentlich mehr selbst da sie keinen zebrastreifen benutzen.
dem gegenüber stehen ca 250 autos an denen ich als radfahrer vorbeimuss oder besser gesagt die an mir und jeder einzelne von denen gefährdet mich da er den gesetzlichen midestabstand zu mir nicht einhält (und dies auf grund der breite der strasse auch gar nicht kann).
ich denke also die gefährdung durch radfahrer kann ziehmlich vernachlässigt werden da sie eigentlich nicht vorhanden ist.
Der Herr Schicker und seine Kollegen sollten sich doch mal endlich um Lösungen für bestehende Probleme kümmern.
Als Radfahrer, Fußgänger und Autofahrer könnte ich den Damen und Herren anhand einer Stadtrundfahrt gerne Problemzonen zeigen, die es zu meistern gilt.
alle 5 Stunden passiert in Österreich ein Verkehrsunfall an dem alkoholisierte Autolenker beteiligt sind...
Deren Autos haben ZWEI Kennzeichen, die Lenker oder die Lenkerinnen haben eine Führerscheinprüfung hinter sich – man sollte annehmen, dass sie wissen, was sie tun!!
Hauptsache man diskutiert, angesichts dieser Horror-Meldung, über "Kennzeichen für Fahrräder", "Radrowdies", "Handyverbot beim Radfahren" etc..
Ist unserer Gesellschaft noch zu helfen?
wenn es um die "Lenkererhebung" im Zusammenhang mit „Kennzeichen für Fahrräder“ geht, müsste mit einer 2/3 Mehrheit im Parlament die Bundesverfassung geändert werden!!!
Lächerlich wird das ganze Radfahren-Verhinderungs-Getue, wenn man jetzt das Gejammere um die geringen sportlichen Aktivitäten der Kinder und Jugendlichen mitverfolgt...
Dazu passt: In Wien gibt es SchuldirektorInnen, die es den Kindern verbieten mit dem Fahrrad in die Schule zu fahren!
Dazu passt: BMin Bures führte die Helmpflicht beim Radfahren für bis 14 Jährige ein!
In gewisser Weise will also weder die Politik, noch Beamte oder Schulleute, dass sich die Kinder BEWEGEN!?
Landesgerichtsstraße kurz vor der Josefstädter Straße. Straßenquerschnitt (hab's nicht nachgemessen, meine grobe Schätzung):
1) 6 Fahrspuren für Autos ca. 80 % (schlimm genug)
2) 2 Radwege ca. 10 % (schmal und mit Hindernissen wie Laternenmasten)
3) 2 Gehsteige ca. 10 % (ebenfalls schmal, ebenfalls mit Hindernissen)
Jetzt frag ich mich: Liebe RadlerInnen (bin sonst nicht so fürs Gendern, aber heute war es ausdrücklich eine -in), was bewegt euch dazu, euch bei dieser Auswahl ausgerechnet im Bereich 3) unter die eh schon an den Rand gedrängten FußgängerInnen mischen zu wollen?
oder anders herum 10%+10% Straße für 0% zahlen.
Ist doch Vorschrift den Radweg zu benutzen, tun die anscheinend nicht -> Nummerntaferln und Kameraüberwachung ist die Lösung. Auch Hiaslbua kriegt eine Antwort auf sein Post. Entweder Radlsteuer oder nix mit abzwacken. Ich hätte lieber 10% geschenkt statt 20% bezahlt, oderrr.
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