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Googles technologisches Vorzeigeprojekt behauptet sich auf der Straße.
Google hat einen neuen Meilenstein in der Entwicklung autonom fahrender Autos bekanntgegeben. Die selbststeuernden Pkws haben mittlerweile 300.000 Meilen und damit über 480.000 Kilometer ohne Unfall zurückgelegt.
Beim Konzern betont man jedoch, dass noch ein weiter Weg in der Entwicklung der Technologie zurückzulegen ist. So ist das Vehikel derzeit immer noch mit schneebedeckten Straßen überfordert und kommt auch nicht mit temporären Beschilderungen bei Baustellen zurecht. Probleme, die vor der Markteinführung noch zu lösen sind. Bislang hat Nevada als einziger US-Bundesstaat grünes Licht für die Technologie gegeben.
Nicht klar ist, welchen Anteil der Distanz das Google-Auto auf den hauseigenen Rennstrecken zurückgelegt hat, deren Ort nach wie vor geheim gehalten wird. CEO Eric Schmidt sieht computerisierte, autonome Fahrzeuge als das wichtigste Transportmittel der Zukunft an. Sie sollen Verkehrschaos und Unfälle vermeiden. Laut Schmidt sterben in den Staaten jährlich 35.000 Menschen bei Autounfällen mit betrunkenen Fahrern.
Einen ersten Schritt in der Einführung will Google laut TechCrunch selbst setzen. Bald sollen die Mitglieder des Entwicklungsteams die Autos jeweils alleine für den täglichen Arbeitsweg verwenden. Im Moment sitzen jeweils zwei Passagiere in den Fahrzeugen, um im Notfall selbst das Steuer zu übernehmen. Die Google Cars waren zwar bereits in Unfälle involviert, bislang wurde jedoch stets menschliches Versagen als Ursache festgestellt.
Die autonome Flotte hat außerdem Zuwachs bekommen. Neu dabei ist ein adaptierter Lexus RX450h-Hybrid. (gpi, derStandard.at, 08.08.2012)
Link:
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Jo.. das kann jeder sagen, jetzt wo die jahrzehntelange Forschung von Mercedes, Audi & Co langsam Früchte trägt!
Wieso nur wurde während der CeBit 2012 nie von den anderen Projekten berichtet?
( http://www.autonomes-fahren.de/autonome-fahrzeuge/ )
keiner weiss wo und wie die km zustandegekommen sind (außerhalb der testgrupe natürlich) und dann soll man auch noch glauben, daß das ganze ordentlich getestet wurde?
und wer sagt, daß bei unfällen immer der andere verkehrsteilnehmer schuld war? so muß es nämlich sein, wenn im google-auto niemand sitzt. google selbst oder gibts da auch aussagen von versicherungen zu den unfällen?
Es ist sicher nicht notwendig, dass die Autos total selbständig fahren. Aber auf Autobahnen wäre eine zwingende automatische Steuerung, speziell bei uns, dringend vonnöten. Da könnten z.B. die Grabler, die bei der Baustelle auf der A23 zu d*ppert sind, beim Wechsel der linken Fahrspur auf die Gegenfahrbahn zügig durchzufahren, und am liebsten stehenbleiben würden und greifen wie's weitergeht, keinen täglichen Megastau mehr verursachen. Ausserdem gäbe es bei einem Unfall keine Volltr*tteln mehr, die auf der Gegenfahrbahn den "Schaulustigen"-Stau verursachen können. Und die LKW-Fahrer, die zurzeit oft mit dem Geradeausfahren überfordert sind, wären ebenfalls entlastet.
Wäre ein Traum!
ich denke das ist eine falsche entwicklung weil dann mangels praxis keiner mehr in der lage waere, ein fahrzeug selbst zu lenken.
aber es ist nur ein kleiner teil einer entwicklung wo wir immer groessere teile unserer individualitaet und freiheit fuer mehr sicherheit und weniger leid ausgeben.
ich aber sage, dass leid und schmerz wichtige elemente des daseins sind, da sie glueck und wohlbefinden erst so richtig erfahrbar machen.
wer nicht in der lage ist leid zu ertragen, kann auch kein glueck empfinden -> ewiges grau wie bei medikamentoes ruhig gestellten. wollen wir das wirklich ?
diese frage sollte dringend teil der oeffentlichen debatte sein !!!
dann kam ich wie verlangt 1 tag vor abflug zum lokalen reisebuero um mein ticket abzuholen als man mir sagte, dass der flug 2 tage spaeter waere. ich ass 3 tage nichts und trank schales wasser aus einem wasserhahn am strand ein paar km vom flughafen in faro, angeblich trinkwasser.
endlich im flugzeug bekam ich ein kaltes, kristallklares mineralwasser und was zum essen. herrlich!
jetzt sitz ich in meinem buero in einem 5*hotel in qatar und es stehen unmengen an dienern bereit mir jeden wunsch zu erfuellen. heute abend bin ich zum iftar im st. regis in doha eingeladen.
Aber weisst was? so zufrieden und gluecklich wie damals im flieger mit dem mineralwasser bin ich heute nicht.
das meine ich mit dem zusammenhang von glueck mit leid.
Das ist wohl eher ein Gewinn an Individualität und Freiheit. Der Mensch wird nicht mehr zur Maschine reduziert, weil den Job nun endlich adäquaterweise die Maschine macht, er kann die Zeit wieder selbstbestimmt und qualitätvoll nützen - wie ein vornehmer Herr in der Ära der Chauffeure, er ist dann eben nicht mehr Dienstbote seiner selbst.
Und Leid, Schmerz und Unsicherheit bleiben sowieso mehr als genug und für jeden noch so hohen Bedarf an Kontrast übrig, was immer wir in den nächsten Jahrzehnten auch schaffen und erringen sollten, da muss man sich wirklich keine Sorgen machen. Gerne wachsen die einst kleinen Leiden und Sorgen ja auch mit dem Wohlergehen zu scheinbar höllischen Ausmaßen!
D.h. bei Flugzeugen den Autopiloten abschaffen? Das hätte zwar den AF-447 Absturz verhindern können, aber (statistisch) unzählige andere Unfälle erzeugt. Wollen wir das wirklich? Ist Kontrollverlust so tragisch dass man lieber sichere Nachteile in Kauf nimmt, statt manchmal einen Nachteil zu haben?
Im Prinzip geht bei der Euro-Krise/Rettungsschirm-Debatte auch um nichts anderes.
ich stelle nicht die automatisierung generell in frage sondern stelle bloss die notwendigkeit in den raum, dqs ueber den punkt an dem die automatisierung nicht laenger freiwillig geschieht, ausgiebig diskutiert werden muss.
bzw erweitere ich den diskussionsbedarf auf die allgemeinere frage wie weit der staat bzw. die gesellschaft dem individuum im namen der sicherheit entscheidungen abnehmen duerfen soll und es dadurch immer weiter entmuendigt.
ist fuer mich eigentlich eine eher philosophisch-ethische frage.
@myself: ich arbeite in der sicherheitsindustrie im bereich integrierte systeme (bei einem integrator), darunter u.a. computergesteuerte verkehrsleitsysteme.
Solange es meine Entscheidung bleibt, sehe ich keine Nachteile. Damit das System aber funktioniert (Ballungszentren stauvermeidung) kann es nicht dem einzelnen überlassen bleiben es zu nutzen oder nicht .
Daher finde ich eine öffentliche Debatte darüber so wichtig.
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