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Der republikanische US-Präsidentschaftskandidat Mitt Romney bemüht sich, sein außenpolitisches Profil zu schärfen. Seine erste große Auslandreise im Juli brachte ihm allerdings hauptsächlich Spott ein (derStandard.at berichtete).
Am Dienstag folgte die nächste Peinlichkeit: Bei einer Wahlkampfveranstaltung in Iowa erzählte Romney, er habe kürzlich an einer Schweigeminute für die Opfer des Anschlages auf einen Sikh-Tempel von Oak Creek teilgenommen.
Bei dieser Gelegenheit erläuterte er, dass man der Menschen gedacht habe, die im "Sheikh Temple" (Scheich-Tempel) ums Leben gekommen seien, und erklärte, dass das "Volk der Scheichs" eines der friedlichsten auf der ganzen Welt sei.
Romneys Sprecher Rick Gorka erklärte, der Kandidat habe "ähnlich klingende Wörter falsch ausgesprochen", weil er an diesem Tag seit dem frühen Morgen unterwegs gewesen sei und zuvor bereits an drei Wahlkampfveranstaltungen teilgenommen habe.
Präsident Barack Obama verpasste seinem Kontrahenten indes einen neuen Spitznamen. Der Republikaner sei ein "Romney Hood", sagte Obama bei einem Auftritt im US-Bundesstaat Connecticut am Montagabend. Anders als die englische Heldenfigur Robin Hood wolle Romney mit seinen Steuerplänen das Geld von den Armen nehmen und den Reichen geben, sagte Obama und ergänzte unter dem Gelächter seiner Anhänger: "Das ist wie Robin Hood im Rückwärtsgang." (APA/red, derStandard.at, 8.8.2012)
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Nach langem (Vor-)Wahlkampf gestand der Republikaner am Dienstag seine Niederlage ein und forderte alle Parteigänger zur Zusammenarbeit im Namen der Vereinigten Staaten von Amerika auf. Für den neuen, alten Führer Obama wollte er beten.
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Im Senat kann sich Präsident Obama nun zwar auf eine etwas breitere demokratische Mehrheit stützen, das Repräsentantenhaus verteidigten die Republikaner allerdings recht deutlich. Enttäuschungen gab es für einige Kandidaten der konservativen Tea Party.
Die interaktive Zeitleiste von derStandard.at zeigt die markantesten Punkte in Barack Obamas Biografie
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Wer hat wen gewählt? Welche Macht hat der Präsident? Wie funktioniert das politische System der USA?
Sollte doch nicht so schwer sein:
Sikh:
http://www.tropicalisland.de/india/del... 8x2000.jpg
Scheich:
http://2.bp.blogspot.com/-QHSOYK1F... entino.jpg
Die Verwechselung so ähnlicher Wörter wird man ihm verzeihen, aber Spitz pass auf! Als Mormone sollte sich Romney vor allem sich nicht mit dem weiteren ähnlichen Wort "shiker" verhaspelt. Auch "shikse", weder die korrekte weibliche Form von "sheik" noch von "Sikh", könnte eine Falle darstellen. Selbst "chic", so harmlos es zunächst anmutet, kann im falschen Zusammenhang ungeahnte Brisanz bekommen.
Mitt Romney: on both sides of every issue
www.youtube.com/watch?v=EQwrB1vu74c
Als Auslandsösterrreicher in der Schweiz - während SLC 2002 lebte ich in den USA - schäme ich mich ob so hämischer, unprofessioneller Berichterstattung, wie sie leider auch im sonst geschätzten Standard zu finden ist. Wollen wir wirklich auf so niedriger Ebene gegen einen Mitt-Menschen Stimmung machen?
Meist ist es leicht, die kritisierten Geschehnisse in einen objektiveren Rahmen zu rücken (Zuletzt selbst erlebt, als ein " Experte" mit unhaltbaren Argumenten über die "eigenartige Verwendung des Namens Mitt" herzog. Ein unwiderlegbarer Hinweis reichte damals und der Artikel war – danke, Standard! – vom Netz.)
Präsidentschaftskandidaten sind keine Übermenschen, auch wenn sie monate- und jahrelang über-fordernde Arbeitstage bewältigen.
sehr unterschiedlich, das ist aber das Entscheidende. Bei Obama hat man sich etwa seinen Patzer "Sprache Österreichisch" schöngeredet (ja sicher, er hat die paar echten oder vermeintlichen Austriazismen gekannt und gemeint, was sonst), die Wissenslücke wird gar zum Nachweis der Genialität umgekrempelt, Romney wird wegen so etwas Ähnlichem als armer Tor dargestellt. Hätte Obama einst (am Zenit seiner Popularität) das mit den Sikh-Scheichs so gesagt, hätten viele hier das wohl so gedeutet, er habe das allgemeinen Ehrentitel für weise Männer gemeint, von denen die Sikhs ja viele hervorgebracht hätten, vielleicht wolle er so auch den interreligiösen Dialog ankurbeln, das Gemeinsame betonen, indem er bewusst Scheich statt Guru sage.
also, das sind schon unterschiedliche dolmklassen. dass ein us-amerikaner im gewusel der europäischen staaten und deren sprachen wissen will, dass man in germany german, in czechia czech , in hungary hungarian, in slovenia slovenian, und in austria austrian spricht, ist amüsant aber einsichtlich.
anders ist es, wen man sheik mit sikh verwechselt, da tut sich schon eine wissenslücke auf. was aber typisch ist für die amerikanische ignoranz gegenüber den feinheiten anderer länder, die sie gar nicht erst verstehen wollen. sheik und sikh, alle bloßfüssige in den augen der amis, die "god`s own country" als nabel der welt verstehen.
auf der metaebene: dieser versprecher ist ein symbol für das häufige scheitern der us-aussenpolitik.
Umgekehrt ist aber die Sheik-Sikh-Geschichte wohl harmloser als die 57 States - und da geht es um das eigene Land. So etwas passiert halt einfach in der Hitze des Gefechts.
Es geht hier auch nicht um andere Länder, der Anschlag war ja in den USA, wo viele Religionen ungleich länger üblich sind als etwa hierzulande - der Sikhismus ist dort etwa seit dem späteren 19. Jh. vertreten. Romney gehört umgekehrt ja selbst einer lange diskriminierten, zumindest vielfach nicht für voll genommenen, eher jungen Religion an, die gerne Opfer von Spott und Missverständnissen wird.
silbendreher kann ja wohl jedem passieren, aber das??!?!?
http://en.wikipedia.org/wiki/Mitt... g_incident
Betonungen und Schreibweisen der englischen Sprache
http://www.worsleyschool.net/socialart... range.html
Ein unterhaltsames Gedicht.
Würde er sehr wenige machen, würde ich dies verstehen. aber der hat jede Woche einen Ausrutscher.
Die ind so häufig dass sie schon fast gewollt sein müssen. Wegen einem Ausrtuscher wird er keine Wählerstimmen verlieren. Kommt dafür in die Medien und kann zeigen wegen welchen unwichtigen Zeug sich die politischen Gegner aufregen.
Aber zutreffend!
Als Auslandsösterrreicher - während SLC 2002 lebte ich in den USA - schäme ich mich ob so hämischer, unprofessioneller Berichterstattung, wie sie leider auch im sonst geschätzten Standard zu finden ist. Wollen wir wirklich auf so niedriger Ebene gegen einen Mitt-Menschen Stimmung machen?
Meist ist es leicht, die kritisierten Geschehnisse in einen objektiveren Rahmen zu rücken (Zuletzt selbst erlebt, als ein " Experte" mit unhaltbaren Argumenten über die "eigenartige Verwendung des Namens Mitt" herzog. Ein unwiderlegbarer Hinweis reichte und der Artikel war – danke, Standard! – vom Netz.)
Präsidentschaftskandidaten sind keine Übermenschen, auch wenn sie monate- und jahrelang über-fordernde Arbeitstage bewältigen.
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