In Südosteuropa wird Trinkwasser knapp

8. August 2012, 12:17

Auch Urlauber aus Österreich betroffen

Belgrad - Nach einer wochenlangen Hitzewelle mit Temperaturen bis 42 Grad wird in den Ländern Südosteuropas das Trinkwasser knapp. Auf der kroatischen Halbinsel Istrien mit hunderttausenden Urlaubern vor allem aus Österreich und Deutschland ist die Talsperre Butoniga als Hauptwasserquelle fast leer, berichteten die Medien am Mittwoch in Zagreb. Die Behörden ordneten an, die Duschen an den Stränden abzustellen und verboten die Gartenbewässerung und das Autowaschen.

In Serbien ist vor allem die Region um die Stadt Gornji Milanovac südlich von Belgrad betroffen, in der rund 300.000 Menschen leben. Der örtliche Trinkwasserfluss sei praktisch ausgetrocknet, so dass sich die Menschen auf eine nur stundenweise Wasserversorgung einstellen müssten, kündigten die Behörden am Mittwoch an. In einigen Städten im Norden Kosovos wie in Mitrovica leiden die Menschen schon seit Wochen unter dem ausbleibenden Regen. In ihren Haushalten kommt zum Teil nur vier Stunden am Tag Wasser aus der Leitung.

Ähnlich ist die Lage im ostbosnischen Srebrenica. Obwohl die städtische Wasserversorgung nach den Zerstörungen des Bürgerkrieges (1992-1995) von Grund auf modernisiert wurde, sind die Trinkwasserquellen nahezu erschöpft. Auf der gesamten Balkan-Halbinsel ist in den kommenden zehn Tagen kein Niederschlag in Sicht, sagen die Meteorologen. (APA. 8.8.2012)

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6 Postings

Und wenn Kroatien nächstes Jahr zu Ä-U kommt, nachand wird unser reines Hochquellwasser von unsere Bolittiker dorten hin verkauft.

Steht morgen im Heute.

Urlauber!

sind betroffen! Noch dazu Urlauber aus ÖSTERREICH! Ui, man fasst es ja nicht! - Kommt der Redaktion diese Überschrift nicht ein bisserl zynisch vor?

uuups...

...jetzt wird österreich bald zum schurkenstaat erklärt werden der schleunigst militärisch befriedet werden muss. das gesicherte trinkwasser kommt dann natürlich ausschliesslich der jahrelang brutalst unterdrückten zivilbevölkerung zu gute.

time to learn:

http://www.youtube.com/watch?v=NNoi7QULKF0

"Die Wahrung des Wassergeheimnisses ist auch ein Mittel, um dem Gelde die Zinskraft zu sichern. Der Zins gedeiht nur in der Mangelwirtschaft. Ist das Problem der Wasserentstehung gelöst und wird es dann möglich, jedes Wasserquantum und jede Wasserqualität an beliebigen Orten herzustellen, ist man in der Lage, ungeheure Wüstenflächen wieder urbar zu machen, wird der Kaufwert der Nahrung und zugleich der Kaufwert der Maschinenkraft auf ein solches Minimum gesenkt, dass das gesamte Weltbild und auch alle Weltanschauungen eine Veränderung erfahren werden. Die Wahrung des Geheimnisses Wasser ist daher das größte Kapital des Kapitals"

war im Juni und letzte Woche in Porec

grünflächen, die im Juni saftig grün waren in der Hotelanlage sind mittlerweile völlig ausgetrocknet, das Gras gelbbraun

Das geht schon seit 2,5 Monaten so.
Riesige Ernteausfälle haben manche Getreide- und Gemüsepreise praktisch verdoppelt.
Die reinste Brut dort unten.
By the way, in manchen Gegenden am Balkan haben die Behörden in der Vergangenheit aus Einsparungsgründen entschlossen, die Abwässer nicht zu reinigen sondern ins Grundwasser zu spülen, weshalb in vielen Gebieten das Wasser aufgrund von Verseuchung mit Fäkalien nicht zu empfehlen ist.
Eine reinste Katastrophe, manchmal habe ich das Gefühl, dass da unten alles verwunschen ist, obwohl es landschaftlich eine der schönste Regionen Europas ist.
Ich hoffe alle stehen das durch.

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