Google Reader-Client Lightread gewinnt Ubuntu App Showdown

  • Google Reader-Client "Lightread" erobert den ersten Platz.
    foto: ubuntu.com

    Google Reader-Client "Lightread" erobert den ersten Platz.

Fogger und Puzzlespiel Picsaw komplettieren Top 3.

133 Apps haben verschiedenste Entwickler beim vor drei Wochen gestarteten Ubuntu App Showdown eingereicht. Die sechsköpfige Jury - in der unter anderem Matthew Paul Thomas vom Ubuntu Designeteam sowie Jonathan Thomas, der Entwicklungsleiter des OpenShot-Projektes,sitzen - hat sich nun entschieden und den Google Reader-Client Lightread zum Sieger gekürt.

Lightread: Sparsames Multitalent

Nicht nur seine Sparsamkeit in Sachen Ressourcen hat die Tester überzeugt, sonder auch das übersichtliche und benutzerfreundliche User Interface. Dazu können Nachrichten auch vorgeladen und offline gelesen werden. Zudem integriert sich das Programm in den Launcher integriert und verwendet das Ubuntu-eigenen Benachrichtigungssystem. Entwickelt wurde das Programm mit HTML, CSS und Python mit Hilfe des Quickly-Frameworks.

Die beiden Autoren, Jono Cooper und George Czabania dürfen sich nun über einen System76 Gazelle Professional Laptop sowie ein Nokia N9-Smartphone freuen.

Fogger als Brücke zwischen Web und Desktop

Platz 2 belegt Fogger von Owais Lone. Dieses Tool erlaubt die Umsetzung von Webapps als Desktopapplikationen mit entsprechenden Features. Eine auf JavaScript basierende Programmierschnittstelle soll die Anbindung der webbasierten Programme an den lokalen Desktop erleichtern. Auch dies Software wurde mit Hilfe von Quickly erstellt.

Lone erhält als Belohnung nun ebenfalls ein Nokia N9 sowie einen Sysem 76 Lemur Ultra Laptop.

Puzzlespiel räumt Bronze ab

Den dritten Rang - und damit ein Nokia N9 - holte sich Robert Ancell, der auch aktiv an GNOME und Ubuntu mitentwickelt. Sein Programm, Picsaw, erstellt Puzzles aus beliebigen Bildern und glänzt mit puristischem Design und einfacher Handhabe.

Der Contest ist jedoch nicht zu Ende. Unter den verbleibenden Programmen werden von der Community drei weitere Sieger gekürt, die ebenfalls mit dem MeeGo-Smartphone ausgestattet werden. (red, derStandard.at, 08.08.2012)

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5 Postings

Das Lightread startet ohne Eingabe eines Google-Accounts nicht mal. Warum sollt man sich so einen Schrott antun?

Ein Google-Reader Client

der ohne Google-Account nicht funktioniert. Wer hätte das gedacht?

Aso, das is nur einer der URL-Aufrufer und kann nicht mal feeds lesen?

Macht nur Sinn, wenn man bereits Google Reader einsetzt. Ich find den "Reader", sehr praktisch, da ich so News die ich an einem 2ten Rechner/Tablet schon gelesen habe nicht doppelt lese, und dafür braucht es eine zentrale "Cloud" Lösung ...

Es reicht doch, ein Verzeichnis zu synchronisieren?

Die amerikanischen Datendiebe speichern ja schon mit, wann ein eReader-Leser umblättert, das is bei dem sicher net anders.

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