Microsoft arbeitet bereits an "Surface 2"

Stellenausschreibungen von Microsoft lassen neue Generation von Surface-Geräten vermuten

Microsofts eigenes Tablet "Surface" wird am 26. Oktober erstmals über die Ladentische gehen. Noch nicht einmal gelauncht, arbeitet Microsoft einem Bericht von TechRadar zufolge auch schon am Nachfolgermodell "Surface 2".

Windows-Vision

Microsoft hat zunächst von einer "Reihe an Windows-Geräten" gesprochen, relativiert die Aussage jetzt aber. Frank Shaw, Kommunikationschef bei Microsoft, meint, es gebe nur diese zwei Tablets, die bereits angekündigt wurden. Jobs, die zwischen Juni und August ausgeschrieben wurden, sprechen jedoch eine andere Sprache: Laut Inseraten arbeitet das Surface-Team an der nächsten Generation, die die "Windows-Vision ausdrücken soll".

Jobausschreibungen für mobile Geräte

"Das Kreieren dieser Geräte involviert eine enge Partnerschaft zwischen Hardware- und Software-Entwicklern, Designern und Herstellern. Wir bauen gerade die nächste Generation und Surface braucht Dich!", heißt es weiter. Ob mit der nächsten Generation tatsächlich ein Tablet gemeint ist, ist nicht klar. Einer der Jobs setzt das Verständnis von Touch-Displays in elektronischen Produkten voraus. Die Vermutung, dass es sich um mobile Geräte handelt, wird durch einen weiteren Job bekräftigt, bei dem man an einem batteriebetriebenen Gerät arbeiten wird. Alternative Stromquellen werden eine Aufgabe von Senior Entwicklern sein. Dass Microsoft damit plant, neue Energieformen auf mobile Geräte zu bringen, ist naheliegend. 

Eigene Jobs für Touch Cover

Die ausgeschriebenen Stellen reichen laut TechRadar von Maschinenbauern bis hin zu Komponentenspezialisten. Materialspezialisten sollen sich mit neuen Materialien beschäftigen, beispielsweise Metallen, Keramik, Plastik und dünnen Beschichtungen. Dieser Job könnte speziell für Microsofts Touch Cover ausgeschrieben sein. Man spricht in den Inseraten auch von einem "schnelllebigen Entwicklungszyklus", was ein baldiges Nachfolgen eines neuen Geräts vermuten lässt. (red, derStandard.at, 8.8.2012)

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