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Microsoft öffnet seinen App-Store für Office 2013.
Microsoft hat den App-Store für sein kommendes Bürosoftwarepaket Office 2013 in einer Vorabversion gestartet. Darüber können Nutzer zusätzliche Funktionen und Features für Word, Excel und Co nachladen. Der Store steht ab sofort für die Preview-Versionen der nächsten Office-Suite zur Verfügung.
Zu den derzeit verfügbaren Apps zählen unter anderem ein Outlook Connector, um das Mail-Programm mit sozialen Netzwerken wie Facebook oder Linked-In zu verknüpfen. Für Word gibt es beispielsweise eine Anonymisierungs-App, um etwa Namen und andere persönliche Daten in Gerichtsunterlagen zu anonymisieren.
Microsoft gibt an, alle Apps vor der Veröffentlichung zu prüfen, um Nutzer vor schädlicher Software zu schützen. Im Store können Nutzer Bewertungen abgeben und neben Informationen über die App selbst, auch Daten zum Entwickler abrufen. Entwickler können sich entscheiden, ihre Erweiterungen gratis oder kostenpflichtig anzubieten. Bei kostenpflichtigen Apps gehen 20 Prozent an Microsoft.
Auch Demo-Versionen sind möglich. Mit einem optionalen Lizenz-Framework können Entwickler zudem einen Sicherheitsmechanismus einbauen, dass die Apps nicht unerlaubt weitergegeben werden.
Die Installation soll mit wenigen Schritten möglich sein. In Unternehmen können Administratoren Rechte vergeben, welche Anwender Apps laden können. Die installierten Apps sollen auf jedem Rechner zur Verfügung stehen, auf dem man sich mit seinem Microsoft-Account anmeldet. Für Sharepoint bietet Microsoft Unternehmen die Möglichkeit ihre eigenen Apps zu verteilen. Office 2013 soll Anfang nächsten Jahres veröffentlicht werden. (red, derStandard.at, 8.8.2012)
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