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Die Aufdeckungen im Patentprozess zwischen Apple und Samsung gehen weiter. Am Dienstag legte Apple einen internen Bericht von Samsung aus dem Jahr 2010 vor. In dem 132 Seiten starken Dokument verglich Samsung sein erstes Galaxy S (im Dokument "S1" genannt) mit dem iPhone, berichtet All Things D.
Die Unterlagen sollen von Samsungs Produktentwicklungs-Team stammen und beide Geräte bis ins kleinste Detail analysieren. Wie Apple an das Dokument gelangte, ist nicht bekannt. Bei jedem Punkt gibt das Team Ratschläge, wie das Unternehmen das Smartphone verbessern könnte. Und in den meisten Fällen habe die Empfehlung gelautet, es mehr wie das iPhone zu machen.
Zusammenfassend sei im Bericht empfohlen worden, dass das Galaxy S besser sei, wenn es dem iPhone ähnlicher sei und über ein ähnliches User Interface verfüge. Apple will mit den Unterlagen seine Argumentation untermauern, dass Samsung das iPhone kopiert habe. Samsung verteidigt sich damit, dass die Verfügbarkeit kapazitiver Touchscreens die gesamte Branche dazu veranlasst habe, derartige Geräte zu entwickeln.
Die nun von Apple hervorgebrachten Unterlagen sind jedoch noch kein Beweis, dass Samsung tatsächlich Patente und Geschmacksmuster verletzt hat. Sie zeigen nur, dass das Unternehmen das Konkurrenzprodukt analysiert hat, um die eigenen Geräte zu verbessern. Am Montag hatte Apple einen Produktdesigner in den Zeugenstand gerufen (der WebStandard berichtete). Seiner Meinung nach bestehe bei den Produkten der beiden Unternehmen Verwechslungsgefahr. Allerdings riet er auch, sich nicht auf Details zu versteifen. (red, derStandard.at, 8.8.2012)
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Also, wenn ich mir meine Samsung Smartphones,Galaxy S2 und jetzt seit neustem S3 anschaue und das iPhone meines Enkels damit vergleiche,verstehe ich nicht, was Samsung hier nachgeahmt haben soll. Beide Produkte sind dem iPhone bei weitem technisch überlegen,"ähnlich" eigentlich nur dadurch dass man mit beiden telefonieren und surfen kann.
Frechheit bei Anschuldigungen siegt hoffentlich nicht immer!
Wer findet den Unterschied?
http://news.cnet.com/2300-1138... 893-1.html
Keiner!
Ein Tablet ist ein Computer der nur aus einem Bildschirm besteht.
Ich kenne viele Note- und Netbooks und die meisten davon würden, wenn man den Bildschirm runtersägt von vorne so ausschauen wie die beiden fraglichen Tablets.
Ein SD-Karten Slot schaut immer gleich aus, die diversen Stecker schauen auch immer gleich aus.
Worin KÖNNEN sich diese Tablets also äußerlich überhaupt noch unterscheiden?
Randbreite, Rundungsradien der Ecken, Dicke, Position der diversen Anschlüsse.
Und keiner dieser Parameter ist wirklich frei wählbar.
Einen Rand braucht man um das Ding zu halten, der Bildschirm soll aber möglichst groß sein --> die Randbreite ergibt sich somit zwangsweise
Die DIcke ist durch die Technologie gegeben.
Bild 3 find ich ja super.
Samsung hat es gewagt eine Kameralinse mit einer durchsichtigen Front abzudecken damit man damit auch etwas aufnehmen kann.
Bild 4: Einmal Apple-Schnittstelle und einmal PDMI-Anschluss
Bild 5: Das Tab ist weitaus dünner als das IPad. Das IPad hat noch dazu eine eher trapezförmigere Form in der Seitenansicht.
Bild 7: Apple-Stecker gegenüber dem PDMI-Stecker
Bild 9: 3,5mm Klinkenanschluss in der Mitte plus zwei zusätzliche Tasten (die weitaus breiter und in Gehäusefarbe sind).
Egal ob man jetzt Apple oder Samsung mag/liebt/vergöttert. Ich mein, das ist normales Geschäft zwischen den Firmen geworden. Was ist mit Windows 8 der Metro-Oberfläche und dem Geschäft Metro? Klagen auf Ideendiebstahl bei Fotos usw? Solche gerichtlichen Auseinandersetzungen gibt es ständig in unserer so "modernen" Welt. Wäre es daher nicht viel interessanter allgemein das System von Patenten, etc zu hinterfragen. Patente fördern sicher bis zu einem gewissen Grad Innovationen, da man dadurch Gewinne weiter strecken kann, aber sie hemmen ja auch wie man sieht.
Bisher ist es ja so, dass Patente zwar theoretisch eine gewisse Erfindungshöhe haben müssen, damit die Offenlegung der Menschheit so viel bringt, dass sich diese ein 20-Jähriges Monopol auch leisten kann.
In der Patentvergabepraxis wird auf die Erfindungshöhe NULL Wert gelegt. Es wird nur eine recht oberflächliche Recherche gemacht, ob es so etwas schon einmal gegeben hat.
Was wir bräuchten wäre folgender Patentvergabeprozess:
1) Patentanträger zeigt, was die Erfindung macht (z.B.: Erfindung fängt Maus).
2) Dieses Problem (das Fangen der Maus) wird veröffentlicht, während einer 6-Monatige Frist können alle eine Lösungsidee für das Problem ans Patentamt schicken.
3) Das Patent wird erteilt, wenn keiner auf die gleiche Idee gekommen ist.
Hey, alle kopieren von allen, das gleicht sich aus, man muss allem ungehemmt freien Lauf lassen, dann ist wieder alles gut. Im Endeffekt mittelt sich das aus. Oder wollen Sie die freie Welt und den freien Ideenflow behindern mit dusseligen Patenten? Logisch, oder?
Satire Ende. ;-)
Ch denke nicht dass das funktionieren würde. Überhaupt kein Schutz hemmt auf jeden Fall die Entwicklung.
Ich denke man müsste sich auf einen Mittelweg einigen: Innovationen gehören geschützt, aber abhängig von der Produktkategorie nur für einen vernünftigen Zeitraum. Bei schnelllebigen Smartphones könnten das z.B. 1 bis max. 2 Jahre sein. Dann kann's jeder kopieren.
Für andere Produkte wären vielleicht längere Copyrights notwendig aber 50 Jahre sind Müll
Natürlich soll teure Entwicklung schutzfähig sein. Wohin die Verwässerung des Patentrechts geht, sieht man ja in der Pharmaindustrie, wo durch die Preisregelung die Forschung in Europa so gut wie gestorben ist und neue Medikamente nur noch aus Asien und den USA kommen.
Auch die Investition in eine Marke ist schutzwürdig. Aber Samsung verkauft seine Produkte ja nicht mit dem Logo der fremden Firma drauf. Die Entwicklung der Hardware wurde auch selbst finanziert. Hier geht es einzig um so grundlegende Dinge wie die Art der Bedienung oder das Aussehen von Icons. Und das zu patentieren wäre so wie wenn ein Automobilhersteller das Patent auf das Lenkrad und die Form der Windschutzscheibe hätte. Undenkbar. Und das muß auch in der IT weg.
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