Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Tripolis - In Libyen liefen am Mittwoch letzte Vorbereitungen für die formelle Machtübergabe des Übergangsrates an die im Juli gewählte Volksvertretung. Wegen des islamischen Fastenmonats Ramadan sollte die Zeremonie am späten Mittwochabend über die Bühne gehen.
Erst in den folgenden Tagen wird das Parlament seine reguläre Tätigkeit aufnehmen. Der 200 Abgeordnete zählende Nationalkongress soll den Übergang zu einem demokratischen Libyen vorbereiten. Der langjährige Herrscher des Landes, Muammar al-Gaddafi, war im vergangenen Jahr nach einem monatelangen Aufstand gestürzt und auf der Flucht getötet worden.
Der Nationalkongress soll in den kommenden Monaten eine Regierung bilden und ein Wahlverfahren ausarbeiten, nach dem das Volk die Verfassunggebende Versammlung wählen kann. Nach der Verabschiedung eines Wahlgesetzes sollen die Libyer im Juli 2013 ein Parlament wählen.
Unklare Mehrheiten
Die Mehrheitsverhältnisse im Nationalkongress sind noch unklar, da 120 der 200 Sitze nicht über Parteilisten vergeben wurden. Die moderate Allianz der Nationalen Kräfte von Expremier Mahmud Jibril erlangte knapp die Hälfte der 80 Parteisitze.
Libyen steht vor großen Herausforderungen. Die neuen Machthaber müssen die zahlreichen bewaffneten Milizen im Land unter ihre Kontrolle bringen und entwaffnen. Experten haben gewarnt, das nach seiner Fläche viertgrößte Land des afrikanischen Kontinents könnte angesichts der Rivalitäten zwischen den Regionen auseinanderfallen. (dpa, red/DER STANDARD, 9.8.2012)
Proteste nach Bombenanschlag in Bengasi – Premier Zidan warnt vor Destabilisierung
Spindelegger-Sprecher: Im Ministerrat bereits beschlossen
Außen- und Justizministerium blockiert
Autobombe explodierte nahe Spital
US-Botschafter und drei weitere Amerikaner starben im September bei Angriff auf Botschaft
Vorübergehende Maßnahme wegen Belagerung von zwei libyschen Ministerien
Milizen fordern schon seit Sonntag die Entlassung von Gaddafi-Anhängern aus dem Staatsdienst
Regierungschef Zeidan bat Al-Barghati im Amt zu bleiben
Erste Attacke auf diplomatische Vertretung in Libyens Hauptstadt - Mehrere Verletzte
Proteste gegen bewaffnete Belagerer und Gaddafi-Getreue eskalieren
Mindestens zwei Verletzte - Behörden gehen von Autobombe aus
"Hürriyet": Genug Waffen, "um einen Krieg zu beginnen"
Ägypten und Marokko liefern verhaftete Mitglieder des alten Regimes an Libyen aus
Libysche Armee berichtet von zwei Toten
Großbritannien, Deutschland, die Niederlande und Kanada fordern ihre Bürger zum Verlassen der Stadt auf
Al-Magariefs Wagen nach einer Sitzung des Parlaments unter Beschuss geraten
Diplomat übersteht Angriff in libyscher Hafenstadt unverletzt
Libyens Außenminister in Wien - Sorge über Sicherheitslage im Osten des Landes
Aufruf zur "Revolution" - Ehrgeiziger Zeitplan für den politischen Prozess wird nicht eingehalten
Ehemalige Milizsoldaten fordern Pilgerfahrt und Häuser, Regierung bietet Autos und Wohnungen
US-Präsident sagt Umsetzung aller Verbesserungsvorschläge zu
Früherer Gaddafi-Gegner Belhadj: Briten sollen an Auslieferung an Libyen beteiligt gewesen sein
Zwei weitere Ägypter bei Vorfall in Provinz Misrata verletzt
Miliz-Kämpfe rund um Gasförderanlage im Nordwesten
Bei dem Angriff auf das Konsulat starben Botschafter Chris Stevens und drei weitere US-Bürger
sagt die Kriegsnachbearbeitungspropaganda.
Währenddessen herrscht in Libyen nicht die Demokratie, sondern die Nacht der langen Messer und absolute Gesetzlosigkeit
Die hunderten Milizen bringen nach Belieben ihnen verdächtig Erscheinende um. Das interessiert aber die humanen Westler nicht. Denn wenn das Regime passt, genügen formale Hülsen, die Demokratie vorspiegeln.
http://derstandard.at/plink/134... id27383571
http://derstandard.at/plink/134... id27383552
http://derstandard.at/plink/134... id27377332
http://derstandard.at/plink/134... id27383585
http://derstandard.at/plink/134... id27383571
http://derstandard.at/plink/134... id27383585
http://derstandard.at/plink/134... id27377332
http://derstandard.at/plink/134... id27383552
durchsetzen wollten. "Sagt das den Menschen, erklärt ihnen das", redete er auf seine Besucher ein.
Doch die ließen sich nicht ablenken. Sie forderten in ihrer Gegenrede Pressefreiheit, Meinungsfreiheit und eine Verfassung. Die junge Generation wolle stärker einbezogen werden in die Entwicklung ihres Landes. Sie brauche Wohnungen, eine gute Ausbildung und und Arbeitsplätze. Gadhafi habe verwundert reagiert. Anders als sonst üblich habe er nicht ständig arrogant in die Luft gestarrt, sondern intensiv zugehört. Trotzdem wischte er ihre Forderungen am Ende vom Tisch. "Alles, was das Volk braucht, ist Essen und Trinken" [...]
http://www.zeit.de/politik/a... rgangs-rat
http://www.intelligentpositioning.com/blog/2011... -facebook/
http://www.socialbakers.com/facebook-... tics/libya
-- wenn in diesem hinweis etwas spott mitschwingt, so trifft der zuerst mich selbst. --
früher hast du herumerzählt dass du dort warst, jetzt sinds plötzlich freunde... du solltest dich mal auf was festlegen. :)
keine angst, was libyen betrifft kommen meine infos aus erster hand, direkt von dort. deswegen erkenne ich auch die blöden propagandalügen, die hier immer wieder durchs forum geistern. und ja, optimismus und euphorie halten noch an und nein, g. wünscht sich dort niemand zurück (der hat hier im forum mehr anhänger als in libyen).
ich kann mir deine fanatische gaddafi-unterstützung nicht erklären.
. ambivalentes Verhältnis. Jetzt schon zu jubeln, wäre etwas verfrüht. Die wollen zuerst mal sehen wie die Verfassung aussieht. Grund zur Freude ist in jedem Fall, das es ein Parlament gibt und keinen irren Diktator der über die Geschicke des Volkes entscheidet.
selbstverständlich ist nicht alles eitel wonne und von jubelstürmen ist natürlich auch nicht die rede und auch meine bekannten wissen sehr wohl dass noch viel zu tun ist und es noch bedrohungen, stolpersteine und fallen gibt. aber das gefühl selbst verantwortlich zu sein, das ist immer noch neu und aufregend (sagen die bekannten)
aber wenn ich meine freunde bspw auf milizen und sicherheitslage anspreche dann ist das für die einfach kein großes thema. als zb anfang dieses jahres bei uns groß vom gaddafi-widerstand in bani waleed berichtet wurde war das dort nicht mehr als eine randmeldung ("ja, da war was...")
in diesem forum wird oftmals ein sehr unwahres bild gezeichnet. und zwar von jenen die sehr fanatisch gaddafi verteidigt haben.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.