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Algerien jubelt, Kenia weint.
vergrößern 496x500Die Show des Robert Harting.

He can fly.
London - Die Leichtathletikentscheidungen am Dienstag brachten Überraschungen mit sich. Vor allem das Abschneiden der Kenianer im 1500m der Herren sorgte für Verdutzen, zu überlegen präsentierten sich die Athleten auf die längeren Distanzen in den letzten Jahren. Die kenianischen Athleten gingen über diese Distanz sogar leer aus und mussten sich mit dem 7. Platz begnügen.
Gold im Hochsprung ging an den Russen Iwan Uchow (2,38) vor Erik Kynard (USA/2,33). Jeweils Bronze gab es für das mit 2,29 m höhengleiche Trio Robert Grabarz (Großbritannien), Mutaz Barshim (Katar) und Jamie Nieto (USA). Überraschungssieger über 1500 m wurde der Algerier Taoufik Makhloufi in 3:34,08 Minuten vor Loenel Manzano (USA/3:34,79) und dem Marokkaner Abdalaati Iguider (3:35,13). Das Kenia-Trio um Peking-Sieger und Weltmeister Asbel Kiprop, der Letzter wurde, ging leer aus.
Harting, der Diskus-Gigant
Robert Harting hat der deutschen Leichtathletik zwölf Jahre nach dem letzten Gold wieder zu einem Titelgewinn verholfen. Der Deutsche gewann den Diskuswurf mit 68,27 Metern und setzte sich vor Ehsan Hadadi aus dem Iran (68,18) und Gerd Kanter aus Estland durch (68,03).
"Das ist absolut geil. Ich freue mich für Deutschland und Berlin", sagte Harting nach seiner Ehrenrunde, vor der er sein Trikot zerrissen und die nackte Brust vorgestreckt hatte. Der Österreicher Gerhard Mayer war in der Qualifikation gescheitert.
Ab, Richtung Finale
Das Frauen-Finale über 200 m wird zum Duell der Sprintnationen USA und Jamaika. Sanya Richards-Ross in 22,30 Sekunden und Allyson Felix (beide USA) in 22,31 hatten knapp die Nase in der Endabrechnung aller drei Läufe vorn hatten. Die zweimalige Olympiasiegerin über die 100 m, Shelly-Ann Fraser-Pryce, lag mit 22,34 zwei Hundertstelsekunden hinter ihrer jamaikanischen Teamkollegin Veronica Campbell-Brown (22,32), die in Peking Gold gewonnen hatte.
Die britischen Hoffnungen auf Gold im Dreisprung durch Phillips Idowu platzten bereits in der Qualifikation. Angesichts langwieriger Hüftprobleme kam das Aus mit 16,53 m für den Olympia-Zweiten von 2008 aber nicht überraschend. Weltmeister Christian Taylor (USA/17,21 m) war einmal mehr nicht zu schlagen. Weltmeister David Rudisha aus Kenia erreichte locker das Finale über 800 m. Der Weltrekordler und Topfavorit gewann sein Halbfinale in 1:44,35 Minuten.(sid/APA/red, 07.08.2012)
FINALERGEBNISSE:
Männer, Hochsprung: 1. Iwan Uchow (RUS) 2,38 m - 2. Erik Kynard (USA) 2,33 - 3. Mutaz Essa Barshim (QAT), Derek Drouin (CAN) und Robert Grabarz (GBR) je 2,29 - 6. Jamie Nieto (USA) 2,29 - 7. Bogdan Bondarenko (UKR) 2,29 - 8. Michael Mason (CAN) 2,29
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aha, das klärt natürlich einiges auf! ich ahnte nicht, dass es sich hiebei um eine kulturäußerung handelt, und ziehe daher meine bemerkung ("schlechtes benehmen") mit dem ausdruck aufrichtigen bedauerns zurück. gratulation übrigens zum ersten leichtathletik-gold dieser spiele. es kann ja noch etwas dazu kommen: eure damen sind ja in speer- und diskuswurf bekanntlich nicht ganz chancenlos!
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