Sechste Goldmedaille für eine Bahnrad-Legende

Schotte damit erfolgreichster britischer Olympionike der Geschichte

London  - Sir Chris Hoy ist seit Dienstagabend sechsfacher Olympia-Goldmedaillen-Gewinner. Die schottische Bahnrad-Legende triumphierte im Londoner Velodrom im Keirin und krönte sich damit zum erfolgreichsten britischen Olympioniken der Geschichte. Dahinter landete der Deutsche Maximilian Levy auf Platz zwei, Bronze teilten sich der Neuseeländer Simon van Velthooven und Teun Mulder aus den Niederlanden.

Levy zog auf der letzten Runde zwar zunächst an Hoy vorbei. Doch der 36-Jährige konterte unter dem Jubel der 6.000 Zuschauer auf der Zielgeraden und ließ dem Deutschen keine Siegchance. Um Bronze brachte das Zielfoto keine Entscheidung, deshalb gab es zwei Dritte.

Im Frauen-Sprint setzte es für die sieggewohnte Gastgeber eine unerwartete Niederlage. Victoria Pendleton unterlag im Finale der Australierin Anna Meares. Von der Niederlage im ersten Lauf, in dem die Lokalmatadorin zurückgestuft worden war, erholte sich Pendleton nicht mehr. Den zweiten und entscheidenden Lauf gewann Meares locker. Bronze ging an die Chinesin Shuang Guo.

Zuvor hatte die Britin Laura Trott im Omnium vor Sarah Hammer aus den USA gewonnen. Für Trott war es schon das zweite Gold dieser Spiele nach dem Sieg in der 3.000-Meter-Mannschaftsverfolgung. Bronze ging an die Australierin Annette Edmondson.

Die britischen Gastgeber waren mit sieben Goldmedaillen die dominierende Nation auf der Radbahn. Sie wiederholten damit das Ergebnis von Peking 2008. (APA; 7.8.2012)

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