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Glawischnig startete ihre Tour vor dem Parlament in Wien.

Nach der Steiermark ist sie nun im Burgenland angekommen - sieben Länder liegen noch vor ihr.
Dreimal geht sie fort. Dreimal kommt sie wieder zurück. Die Frau Mitte vierzig ist irritiert. Fragende Augen, verlegenes Lächeln. Sie kennt die Frau auf der Holzbank - nur woher?
Der Frau auf der Holzbank ist der unsichere Gast auch schon aufgefallen. Sie steht auf, geht hin und schüttelt der verdutzten Frau die Hand. "Grüß Sie! Eva Glawischnig mein Name. Wie geht's Ihnen?" Nach einem kurzen Gespräch setzt sich die Grünen-Chefin wieder auf die Bank und murmelt: "Zum Glück bin ich in einem Gasthaus aufgewachsen."
Das helfe ihr jetzt, denn dort habe sie sich die Scheu im direkten Umgang mit anderen Menschen abgewöhnt, ergänzt sie.
Eva Glawischnig hat sich diesen Sommer aufgemacht, um sich den Österreichern vorzustellen. Fast sechs Wochen tourt die Bundessprecherin der Grünen durch das Land - stilgerecht in einem schicken grünen Bus, auf dem ein überdimensionales Foto von ihrem Gesicht affichiert ist, breites Zahnpastalächeln inklusive.
Eine Ochsentour: Neun Bundesländer, 45 Stopps. Gestartet hat die sogenannte Sommertour 2012 am 27. Juli, bis 3. September geht sie noch. Besucht werden Orte "vom Neusiedler See bis zum Bodensee, von den Karawanken bis zum Waldviertel", wie Glawischnig sagt. Auf dem Programm stehen unter anderem Wandern, Radeln, Baden, ins Kino gehen, "grillen und chillen".
Das Anliegen: direkte Demokratie wörtlich nehmen. Mit den Menschen in Kontakt treten und Politik zum Angreifen praktizieren. Beabsichtigter Nebeneffekt: der Chefin und den Grünen ein Profil verleihen und sie fit machen für den Wahlkampf vor den Nationalratswahlen im Herbst 2013.
Hilfe kommt dabei von unerwarteter Seite: Die Grünen haben mit den Korruptionsvorfällen der vergangenen Wochen nichts zu tun - und erstmals scheint es, als könnte die Partei daraus auch Stimmen-Kapital schlagen.
Vergangene Woche war Glawischnig in der Steiermark, dieser Tage ist sie im Burgenland unterwegs. Mit Kindern aus dem Kinderdorf Pöttsching besuchte sie am Montag den Märchenpark St. Margareten, nahe dem Neusiedler See. Ebenfalls mit dabei sind ihr Mann, der Moderator Volker Piesczek, und ihre beiden Söhne.
Die Kinder laufen kurz nach Betreten des Parks in alle Richtungen - Glawischnig bleibt hängen. Gleich beim Eingang spricht eine ältere Frau sie an. Es gibt Probleme bei der Obsorge für ihr Enkelkind, sie hofft auf das Mitgefühl der Politikerin. "Diese Tour ist ein Dialogangebot an die Österreicher. Also reden wir und hören zu", sagt Glawischnig.
"Alle Politiker reden von Bürgernähe, aber keiner ist wirklich bürgernah" , sagt die Frau mit dem Obsorgeproblem. Dass Glawischnig sich so viel Zeit für sie nehme, rechne sie ihr "hoch an".
Tatsächlich wird das Angebot, mit Glawischnig in direkten Kontakt zu kommen, gerne und oft wahrgenommen. Es gestaltet sich schwierig, ein längeres Gespräch mit ihr zu führen - alle paar Minuten bleibt jemand anderer stehen, will ihr die Hand schütteln.
Nicht alle haben drängende Probleme, manche wollen tatsächlich nur reden. Ein Pensionist, der mit seinem Enkel im Spielpark ist, erzählt weit ausholend vom Rücken, der Familie, dem Haus. Ein junger Familienvater stöhnt unter der Hitze und beklagt die "Falotten in Kärnten".
"Es ist ein Experiment"
Dass die Tour für die Chefin einer Parlamentspartei zu unpolitisch sei, glaubt Glawischnig nicht. Im Gegenteil: Damit werde eher der Politikverdrossenheit im Land entgegengewirkt. Dennoch sei es "ein Experiment". Danach werde man reflektieren und Schlüsse ziehen.
Eine Beschwerde gibt es im Kinderpark dann doch: Ein Vater von zwei unter 10-Jährigen kritisiert, dass zwei Jugendliche aus dem Team von Glawischnig T-Shirts tragen mit der Aufschrift "Fuck Ushima", eine Anspielung auf das japanische Atomkraftwerk Fukushima. "So etwas muss hier wirklich nicht sein", wettert er. Beim Abschied wünscht er trotzdem: "Alles Gute für die Wahl!" (Saskia Jungnikl, DER STANDARD, 8.8.2012)
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Man hat es ihn Wien gesehen. Die Grünen sind über die Leut' drübergefahren und bieten - wie zum Hohn - an, NACH Einführung der neuen Pickerlbezirke ein Bissl mitreden zu dürfen.
Wenn die grünen DAS unter direkter Demokratie verstehen, dann weiß ich, wo ich mein Kreuzerl NICHT mache.
sauber die sauberfrau: mit auto und dickem bus....
interessieren tuts eh keinen ob sich so eine selbst profilieren will aber, dass es den grünen nicht mehr peinlich ist sich vor 2 autos ablichten zu lassen ist schon bedenklich. was ist denn aus den sonntagsreden geworden??? ach ja heute ist ja sonntag.....
der artikel hätte auch in radio pyöng yang kommen können.
hofberichterstattung der stalinistisch-lenin nistischen art.... wie aus dem lehrbuch
wo haben jungnickl studiert?
moskau
peking?
oder disney resort pyöng yang?
Verwunderlich ist jedenfalls, wenn man vermeintliche Skandale konstruiert und zwar in alle U Bahnzeitungen, weil Glawischnig vielleicht nicht 128 kmh gefahen ist sondern 132 kmh!
Gehts den Fpölern noch gut?
Ihre Funktionäre haben wirklich viel Geld abgezockt, sind verurteilte StraftäterInnen und versuchen aus Kleinigkeiten Katastrophen zu konstruieren?
Kärnten ist pleite, hallo Leute, aufwachen!!!!
griechenland = pleite
eu = pleite
damit österreich ist pleite
und kärnten als teil von österreich
hast auch echte neuigkeiten?
und nebenbei eva g. ist ja aus kärnten... also erblich vorbelastet....ist es das, was du uns mitteilen wolltest?
versprechungen samt notariatsakt halten kann, liest man hier:
http://diepresse.com/home/poli... e/index.do
genauso sesselkleber und wendehälse, korrumpierbar -vor allem von der macht- wie die herkömmlichen parteien.
man macht sich halt in sonntagsreden besser als die anderen und vor allem als man selber ist.
die wirklichkeit sieht anders aus.
grüne als ALTERNATIVE zu spö und övp
EPIC FAIL
Angeblich radelt die Glawischnig lt. Grünen Seite!
"Anstrengend war aber nicht nur die 15km-Radfahrt am Rande der Weinberge zwischen Weißenkirchen und Krems, sondern auch die gesamte Sommertour fordere sie schon einigermaßen, gestand Glawischnig."
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