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König der Leichtathleten: Ashton Eaton.

Weltrekord: 9039 Punkte.
London - Uwe "A klane Tetsch'n ist gut und sinnvoll" Scheuch sitzt jetzt daheim im Mölltal, lässt den Fernseher laufen wegen Olympia und wird seine helle Freude haben. Am Mittwoch beginnen die Zehnkämpfer mit ihrem Zehnkampf. Für gewöhnlich nennt man diese "Könige der Leichtathletik", und der König der Könige ist unbestritten ein gewisser Ashton Eaton, national ein Amerikaner, aber ausbildungmäßig wahrscheinlich ein Mölltaler, mag sein, sogar einer von der Sunnaseitn.
Ashton Eaton wird auch oder vor allem von seinen Konkurrenten - dem deutschen Europameister Pascal Behrenbruch, den Belgiern Hans van Alphen und Trey Hardee, immerhin doppelter Weltmeister - als goldene Bank gesehen. Behrenbruch schätzt, "fünf Leute kämpfen um Silber und Bronze". Nur einer um Gold: Eaton. "Er ist unschlagbar."
Weltrekordler
Unlängst erst, am 23. Juni, schraubte Eaton den Weltrekord auf ungeheure 9039 Punkte. Er ist damit der erst zweite Mensch, der die Jenseitsgrenze von 9000 übersprang, -lief, -stieß und -warf. Er hat damit dem Ausnahmekönig Roman Sebrle aus Tschechien den Weltrekord aus dem Jahr 2001 gleich um 13 Punkte abgeknöpft.
Der 24-jährige US-Amerikaner widerspricht seinem deutschen Kontrahenten dennoch: "Ich bin schlagbar." Vielleicht meint er das aber eher im Wortsinn, immerhin trägt er den schwarzen Gürtel im Taekwondo und vermag deswegen auszuteilen.
Einzustecken wie Uwe Scheuch freilich nicht minder. "Ich habe mit sieben Jahren damit angefangen. Und es hat mir geholfen, meine Grenzen zu verschieben." Denn, so die Botschaft ins Mölltal: "Kampfsporttrainer können sehr überzeugend sein."
Mag aber sein, so eine Aussage ist bloß eine Sportbombe, die dem Stefan Petzner seiner Politbombe gleicht: verbales Nebelgranatwerfen in Kampfrichterrichtung.
Denn das kann Ashton Eaton, der die 100 Meter in 10,21 läuft und mit dem Stab 5,30 Meter hoch springt, auch sehr gut. Immerhin hat er einen Uni-Abschluss in Psychologie. Und wahrscheinlich weiß er selbst am besten, wie sehr ihn das knappe Verpassen der Olympiaqualifikation vor vier Jahren (der Scheuch'schen Tetsch'n vergleichbar) gewurmt hat und heute noch so sehr wurmt, dass den anderen - Behrenbruch und so weiter - die Grausbirnen aufsteigen.
Die komplexeste Sportart macht Eaton aber hörbar Spaß. "Das ist die ultimative Herausforderung. Man durchlebt ein ganzes Leben in zwei Tagen." So was übertrifft mental jeden Untersuchungsausschuss. Und hat sich dann auch eine entsprechende Belohnung verdient.
Nach den Spielen - also mit der Goldenen und als König - wird er mit seiner Verlobten quer durch Europa reisen. "Wir werden bestimmt drei, vier Wochen unterwegs sein, uns alles anschauen."
Uwe Scheuch, der jetzt ja eh jede Menge Zeit hat, wartet wohl schon. Kann sein mehrstimmig: "In da Mölltalleitn, in da Sunnaseitn - do sein die Diandlan nochamol so schean." (wei, DER STANDARD, 8.8.2012)
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"Nach den Spielen - also mit der Goldenen und als König - wird er mit seiner Verlobten quer durch Europa reisen. "Wir werden bestimmt drei, vier Wochen unterwegs sein, uns alles anschauen.""
... na dann aber bitte nicht Nachts in Ösiland irgendwo in eine Disko/Club gehen wollen sonst stehen sie vor verschlossenen Türen ... wissen's eh - Hautfarbe und so ....
In Schreibseminaren lernt man als Anfänger, dass man sich davor hüten soll, Metaphern einzubauen, wenn sie nicht wirklich sitzen. Mit soviel Gewalt eine derart schlechte "Metapher" durch einen ganzen Artikel zu prügeln ist schon brutal. Kann mir vorstellen, dass das Papier danach blaue Flecken hatte und der Kugelschreiber Blut gespuckt hat...
Die einzige Erklärung für diesen seltsamen Beitrag ist wohl eine infolge einer gefährlichen Kombination von Hitze und Alkohol abgeschlossene Wette in der Standard-Redaktion. Wer den abwegigsten Scheuch-Artikel zustande bringt, darf sich dann künftig Egon Erwin Gröjaz nennen lassen.
scheuch hat in diesem artikel nichts zu suchen. versucht derstandard hier eine allgegenwärtige Gehirnwäsche zu etablieren? was soll das?
eine qualitative Zeitung, wie sich derstandard wohl selbst versteht, sieht anders aus. Der Krone würde ich so etwas zutrauen...
ghkoert zwar nicht unbedingt hier her, aber was die (Rede-)Leistung der ORF Kommentatoren zu Liveberichten anbelangt, also so schlecht kann es noch nie gewesen sein. Man mag ja einen Prueller etc. belächeln, aber die Langeweile oder gehüpfte Nichtpirouette nahm doch mit den letzten Großevents ab, und zwar kontinuierlich. Eben erschlug sich M. Steiner fast mit seiner Hantel und der Reporter meinte wohl das gehöre zum Repertoire. Die kakophonen, amerikanisch langezogenen Ziehlaute der Beachvolleyballkommentatoren darf ich gar nicht erwähnen. Sonst meinen die man hätte sie gehört
lieber "wei",
solche artikel sind prädestiniert für einen subversiven, alternativen, als cool hochgejazzten sportblog (und das mein ich nicht nur ironisch.) als artikel aber? das hat sich ashton eaton schlicht nicht verdient, dass in einem artikel über ihn mit uwe scheuch begonnen und geendet wird. ganz egal, wo die "Sunnaseitn" liegt.
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