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Paris - Ein von seiner Freundin verlassener Mann hat in der französischen Stadt Dijon ein Blutbad mit zwei Toten angerichtet. Offensichtlich aus Frust über die Trennung lockte der 28-Jährige die Eltern seiner Ex-Partnerin in einen Hinterhalt: Er forderte sie auf, die Sachen ihrer Tochter aus seiner Wohnung zu holen. Dort erschoss er die Mutter und verletzte den Vater, wie die Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilte. Anschließend tötete sich der Täter selbst.
Nach ersten Ermittlungen hatte der junge Mann das Ehepaar nach dessen Ankunft am Montagnachmittag als Geisel genommen und mit Plastikbindern gefesselt. Dann forderte er den Vater auf, per Telefon auch die Tochter in die Wohnung zu locken. Diese verständigte jedoch die Polizei. Als die Einsatzkräfte am Tatort eintrafen, warnte sie der Mann davor, in die Wohnung einzudringen. Kurz darauf erschoss er ohne weitere Vorwarnung die 53-jährige Frau mit einem Jagdgewehr.
Als ihr 55 Jahre alter Ehemann daraufhin versuchte, den Jüngeren zu überwältigen, fügte dieser ihm mit dem Gewehrkolben eine schwere Kopfverletzung zu. Dann zog sich der Täter in das darunterliegende Stockwerk zurück, wo er sich später durch einen Schuss in den Mund tötete.
Wie die französische Nachrichtenagentur AFP berichtete, hatte sich das junge Paar Ende 2008 kennengelernt, einige Monate nachdem der Mann eine längere Haftstrafe wegen Gewalttaten gegen seine vorherige Partnerin verbüßt hatte. Die Tochter selbst soll sich nach der Trennung im Juni nicht getraut haben, ihre Sachen persönlich bei ihrem Ex-Freund abzuholen. (APA, 7.8.2012)
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