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Auf Facebook wird nun um echtes Geld gespielt.
Volljährige Facebook-User, die in Großbritannien wohnen, können seit heute auf der Plattform Bingo spielen und virtuelle Slotmaschinen bedienen - gegen echtes Geld. Bingo und Slots Friendzy heißen die App des Londoner Onlinecasino-Betreibers Gamesys.
Dies dürfte erst der Beginn sein, denn Facebooks wichtigster Kooperateur im Spielebereich, Zynga, will seine Kunden ab nächstem Jahr ebenfalls um "bare Münze" zocken lassen. Dazu ist Facebook auch in Gesprächen mit anderen Anbietern, weiß Gamasutra.
Ethische Bedenken hat man beim weltgrößten Social Network nicht. "Das Spielen um echtes Geld ist in Großbritannien sehr beliebt und gut reguliert", so eine Sprechering gegenüber der BBC. "Wir erlauben unseren Partnern, erwachsenen Mitgliedern diese Spiele in einer kontrollierten und sicheren Weise anzubieten."
Julien Codorniou, Chef der Gaming-Abteilung, betont die soziale Komponente der gemeinsamen Spielerfahrung von Bingo und Co und sieht Facebook als reine Plattform und Publikumslieferanten für Gamesys. Die Entscheidung zu diesem Schritt sei auch gefallen, weil Großbritannien ein "erwachsener Spielmarkt ist".
Via Age Gating will man verhindern, dass 18-jährige und "anfällige Personen" auf diese Apps Zugriff haben. Dies ist auch insofern von großer Bedeutung, da Facebook im Juni angekündigt hat, die Seite bald auch offiziell für Unter-13jährige zugänglich zu machen. Laut einer Consumer Reports-Statistik waren im Mai vergangenen Jahres 12,5 Millionen Kinder unterhalb der zulässigen Altersgrenze angemeldet.
Auch Gamesys möchte mit Präventionsmaßnahmen aushelfen und bietet Selbsthilfetools, um das Risiko, der Spielsucht anheim zu fallen, zu minimieren.
Wenig gesprochen wird über die finanzielle Komponente. Immerhin verdient nicht nur der App-Betreiber am virtuellen Spieltisch. Auch Facebook schneidet bei realen Umsätzen üblicherweise mit 30 Prozent mit. (red, derStandard.at, 07.08.2012)
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Unklar, wie viele davon App tatsächlich nutzen - Bisher dominieren negative Bewertungen
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wie oft noch?
Auch FB-Nichtmitglieder sind von FB betroffen :-(
• de.wikipedia.org/wiki/Facebook#Speicherung_der_Daten_von_Nicht-Mitgliedern
• en.wikipedia.org/wiki/Criticism_of_Facebook#Breach_of_privacy_extends_to_non-members_of_Facebook
Wie genau will man dies kontrollieren? Muss man sich hier mit der Kreditkarte verlinken oder wie?
Ich weiß, es gibt sehr viele Casino und Wetten-Fans, von denen werde ich gleich rot bekommen, aber ich halte dies bei so manchen Personen für absolut bedenklich. Die stürzen sich mit sowas nur in ihr Unglück. Wenn man dies jetzt auch noch via Facebook kann - ja super, wird ja immer besser.
Sicher haben sich alle "Zocker" unter Kontrolle - eh klar, beim nächsten Mal gewinnt man dann - ist doch logo.
Wenn FB weiterhin solche Ideen hat, sollten sie wirklich bald untergehen ...
Da haben sie nun endlich ihr Geschäftsmodell... Spielsucht zu unterstützen - zudem mit einer Nutzerbasis von zig hundert Millionen (auch, wenns vorerst nur in GB erlaubt ist) - wenn sie damit auch nur den "labilen"/anfälligen Teil ihrer Nutzerschaft erreichen, wird das wohl ein nettes Körberlgeld ergeben, den Börsenkurs freuts... ;)
die sich jetzt anmelden werden, sind aus GB und volljährig und wie genau wird das verifiziert?
Ich sehe ein Problem, daß etliche Suchtkranke, die in ihren Heimatländern schon aus Spielhallen und Casinos ausgeschlossen wurden bzw. pleite sind, hier eine neue Spielerkarriere starten wollen.
Sagen Sie mir nicht, daß Facebook online eine sichere Identitätsprüfung zu vertretbaren Kosten durchführen kann - und wenn ja, sehe ich nicht ein warum ich die Mehrkosten mitbezahlen soll.
Sehen Sie, wenn man am Ende eines Arbeitstages aus 3 Quellen einen Artikel erstellt, kann sowas passieren. Ich weiß, wie das Wort geschrieben wird und habe mich dementsprechend selbst über den Fehler geärgert. Aber letztlich sind auch wir Redakteure nur Menschen, denen sowas unabhängig von Volksschulabschluss, Doktortitel oder Pulitzerpreis passieren kann. Es besteht also kein Grund, gleich von der schlimmstmöglichen Fehlerquelle auszugehen und den Empörten raushängen zu lassen.
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