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Doom 3 gibt es für Linux, neuere Titel will id Software aber nicht portieren.
Id-Software-Mitgründer John Carmack sagte auf der Quakecon, dass es sich für Entwickler nicht lohne Spiele für Linux zu portieren. Die Plattform eigne sich mittlerweile aufgrund verbesserter Grafik zwar gut für Games, doch es gebe zu wenige User, berichtet heise.
Hatte das Unternehmen früher noch Spiele wie Doom, einige Titel der Quake- oder Wolfenstein-Serie für Linux veröffentlicht, seien für aktuelle Titel keine Portierungen geplant. Laut Carmack gebe es zu weniger Linux-Nutzer, die Games kaufen würden.
Einen anderen Standpunkt vertritt man bei Valve. Er vor kurzem hat das Unternehmen bekannt gegeben, einen Linux-Client für seine Spiele-Plattform Steam zu entwickeln. Als erstes Spiel soll Left 4 Dead 2 für Ubuntu veröffentlicht werden. Benchmarks zufolge laufe das Spiel unter Linux schneller als unter Windows. (red, derStandard.at, 7.8.2012)
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Es gibt zu wenig Spiele für Linux
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die User verwenden lieber Windows
->
es gibt zu wenig User in Linux, als dass es sich lohnen würde Spiele dafür zu produzieren
->
Es gibt zu wenig Spiele für Linux.
Ich finde es gut, wenn Valve mit Steam versucht diesen Teufelskreis zu durchbrechen,
id Software ist offenbar nicht visionär genug um diesen Weg zu gehen
...für die Spieleproduzenten.
Und die wandern immer noch vom Mac Markt stetig ab. Der ist mehr als 10 mal so groß wie der potentielle Markt für Linux Spiele. Und: Er birgt nicht die Support- Probleme der PC-Platform (Hardwarevielfalt) und Probleme der Linux Platform (hohe Distributions, Versions- Anzahl, größere Probleme mit den Grafiktreibern).
Selbst am Windows PC (90+% Marktanteil) werden Spiele mit obskuren Mechanismen kopiergeschützt, damit man in den ersten 6-8 Wochen den Umsatz einfährt, danach nehmen die Kopien dermassen überhand, dass man nur noch die Lagerware billig abverkaufen kann.
In Summe: Wenn es sich am Mac schon für die meisten Spieleproduzenten nicht mehr rechnet, dann wohl für Linux erst recht nicht
damals als id ein paar linux games raus gebracht hat mag das vielleicht so gewesen sein im letzten jahr hat sich aber durchaus einiges getan und es gibt einen stabilen aufwertstrend.
wenn das mit steam nur halbwegs klapp und das mit windows 8 nicht könnte sich der trend noch verstärken.
vor 2 jahren hätte ich mir nicht denken können dass ich einem anfänger linux vorsetzen kann , heute ist das schon fast gewohnheit und die leute kommen sogar besser zurecht und brauchen weniger hilfe.
das wird schon "wir" habens ja nicht eilig ^^
Gerade bei Spielen für PCs wäre es doch das denkbar Vernünftigste diese von einer Live-DVD mitsamt dem kleinen, für das Spiel nötige Betriebssystem (Linux!) booten zu lassen...oder auch als bootfähiges Image jenes man sich auf ein geeignetes bootfähiges Medium kopiert und von hier startet. Somit wäre auch vom Game Hersteller sichergestellt, dass das jeweils best passende OS genutzt wird...
das war bisher der Grund für mich, daß ich dort keine Software gekauft habe.
Der mangelnde Support von id-Software ist nur eine Katze die sich in den Schwanz beißt...
wenig verfügbare Spiele unter Linux -> weniger User -> noch weniger verfügbare Spiele unter Linux...
"Laut Carmack gebe es zu weniger Linux-Nutzer, die Games kaufen würden."
ganz richtig... die leute, die schon länger linux nutzen sind wohl eher nicht der gruppe zuzuordnen, die gerne viel geld für software ausgeben - vorallem, wenns billiger auch geht ;P
Wenn Windows die neue Metro Oberfläche einführt müssen sowieso alle user umlernen. Das wäre eine gute Gelegenheit gleich mit Linux zu starten.
Metro, Ribbons etc. mir gefällt das nicht, das macht Linux interessant.
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