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Microsoft verdient durch ein Lizenzabkommen am Verkauf von vielen Android-Devices mit. Das beschert dem Softwareriesen aufgrund des Erfolgs von Googles Betriebssystems saftige Einnahmen.
Im zweiten Quartal des laufenden Jahres durften sich die Redmonder auf diesem Wege über 800 Millionen Dollar freuen. Laut Canalys hatte Android in diesem Zeitraum mit rund 108 Millionen ausgelieferter Telefone einen Anteil von 68 Prozent am Smartphone-Verkauf. Microsoft bekommt je nach Hersteller im Schnitt zehn bis 13 Dollar je verkauftem Telefon. Mit 792 Millionen Dollar steuern Samsung und HTC den Löwenanteil bei.
Das hauseigene Windows Phone hingegen erreicht nicht einmal ein Zwanzigstel dieser Werte. 5,1 Millionen Stück von Lumia und Co fanden ihren Weg in den Handel und zum Kunden. Das bedeutet zwar eine Vervierfachung des Volumens und eine Verdreifachung des Marktanteils im Vergleich zum Vorjahr, mit 3,2 Prozent liegt man zwischen Mai und Juni aber selbst hinter Symbian.
Damit verdient Microsoft mit dem eigenen, mobilen Betriebssystem vermutlich weniger, als durch das Konkurrenzprodukt. Microsoft überweist pro Quartal laut Telekom Presse 259 Millionen Dollar an Nokia. Pro verkauftem Windows-Smartphone wandern dafür etwa 20 Dollar zurück nach Redmond. (red, derStandard.at, 07.08.2012)
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