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Heinz-Christian Strache (li.) und Jörg Haider bei ihrer Versöhnung 2008.
Zurück aus dem Familienurlaub auf Ibiza hat FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache erstmals Stellung zu den Korruptionsfällen in Kärnten genommen. Dabei distanzierte er sich am Dienstag klar von seinem Vorgänger, dem verstorbenen Landeshauptmann Jörg Haider, nicht aber von seinen Kärntner Verbündeten.
Haider sei zwar angetreten, das System des Machtmissbrauchs aufzudecken, sei aber gescheitert und selbst Teil davon geworden. Er habe auch ihn selbst "kaufen" wollen, so Strache. So erzählte der FPÖ-Chef von einem Gespräch mit Haider im Jahr 2002, bei dem der Kärntner Landeshauptmann ihm verboten habe, den Kauf der Eurofighter zu kritisieren, und ihm dafür einen Posten als Staatssekretär angeboten habe. Strache war zu dieser Zeit Klubobmann der Freiheitlichen, die FPÖ Teil einer Regierung mit der ÖVP unter Wolfgang Schüssel.
Strache habe sich aber nicht bestechen lassen und bereits damals die "Fehlentwicklungen" angesprochen.
"Die FPÖ steht für Sauberkeit", sagte Strache. Heute gebe es innerhalb der Partei keinen einzigen Korruptionsverdacht, nur beim Kooperationspartner in Kärnten, der FPK, laufe die "eine oder andere Ermittlung". Deshalb plane er derzeit keine endgültige Zusammenführung mit den Kärntner Freiheitlichen, so Strache. An ein Ende der Kooperation mit der FPK denke er aber ebenso wenig.
Er habe beim Zusammenschluss 2010 von Korruptionsvorwürfen gegen die damaligen BZÖ-Mitglieder gewusst, bekannte Strache. Ihm sei jedoch versichert worden, dass diese nicht der Wahrheit entsprächen. Die Zusammenarbeit sei jedenfalls gut und erfolgreich, und so könne es "irgendwann" zu einer "völligen Zusammenführung kommen", wenn alle Vorwürfe geklärt seien.
"Es gibt Irritationen"
Ähnlich wie die Kärntner Freiheitlichen fordert auch Strache eine Aufklärung aller Vorwürfe, bevor es Neuwahlen geben könne. Den Zeitpunkt dafür - also diesen Herbst oder erst nächstes Frühjahr - ließ er offen. Dass die FPK-Abgeordneten derzeit aus dem Landtag ausziehen, um einen Neuwahlantrag zu verhindern, findet Strache "nicht peinlich". Das sei eine demokratiepolitische Möglichkeit, dürfe aber "nicht übermäßig strapaziert" werden.
Sorge, bei den Wählern nach den Kärntner Negativschlagzeilen in Ungunst zu fallen, hat Strache nicht. Die FPÖ ist in jüngsten Umfragen erstmals seit langem auf Platz drei hinter SPÖ und ÖVP zurückgefallen. "Es gibt zwar Irritationen", sagte Strache, aber die Bevölkerung differenziere zwischen FPK und FPÖ. Außerdem werde die FPK bei der nächsten Wahl erneut stärkste Kraft werden.
"Bring your family"
Einmal mehr forderte der FPÖ-Chef mehr direkte Demokratie in Österreich. "Wahlen müssen durch die Bevölkerung erzwingbar sein", wenn die Regierung gegen deren Interessen handle. Neuwahlen in Kärnten seien derzeit trotzdem nicht vernünftig: Zuerst brauche es gesetzliche Rahmenbedingungen, damit im Wahlkampf keine neuen Grauzonen entstehen könnten, so Strache. Er stärkte auch Kärntens Landeshauptmann Gerhard Dörfler den Rücken: Dieser habe bereits einen plakatfreien Wahlkampf und eine Kürzung der Wahlkampfkosten vorgeschlagen.
Der Rücktritt Uwe Scheuchs und die Ernennung seines Bruders Kurt zum neuen Landeshauptmann-Stellvertreter hat für Strache keinen seltsamen Anschein. Auch in der SPÖ gelte das Motto "Bring your family". (sdy, derStandard.at, 7.8.2012)
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strache hat nun schon so viel getourt, und gute bühnenperformance gezeigt, dass er stark genug ist, haider zu demontieren!
das sollte den menschen ein fingerzeig sein.
es hat noch keinen popstar gegeben, der sich als gutes regierungsoberhaupt oder integrer minister erwiesen hat. scheint leider ein widerspruch zu sein.
wir wissen doch, was aus der begeisterung wird, wenns zugeht wie bei justin bieber, wenn man den leuten geld und waffen gibt. letzteres ist ein trend in allen krisenregionen.
es gibt ein erbe in der partei, und in den regionen.
es gibt einen werdegang bei strache und seinen mannen.
sie werden sich darüber hinaus wohl nicht allzusehr modernisieren können, denn es geht hier um das selbstverständnis der identitäten.
strache hat gigantisch viel gelernt, über die gesellschaft und ihre manipulativen faktoren (zb boulevardmedien), über seilschaften, deals, und internationale verflechtungen.
doch wie kooperativ im globalen kontext kann das ergebnis sein? ich fürchte, die vorhandenen kräfte werden zerren, und zum entfesselten galopp einer art tea party 2.0 führen.
eine clique, die mit sündenbockstrategie arbeitet, sucht einen kampf sehr alter prägung. der ist nicht zu gewinnen, weil mehr gefordert als verstanden wird.
weil sie hoffen, "ihre schurken" wenigstens zu kennen.
aber jetzt könnte doch mal langsam das kalte grausen aufsteigen..
viele halten die probleme noch nicht für so ernst.
es wäre der zeitpunkt, dass die kärntner erforschen, was der "soziale krebs" ist. es gibt viel, bei uns unbekannte literatur.
kurz gesagt, ein ständestaat mit einem faktor (historischer) fremdherrschaft und den tiefen spuren eines monarchistischen beamtensystems mit lokalen gutsbaronen und statthaltern. diese tabus der unantastbarkeit gewisser familien, die absichtliche distanz der stände, die (nicht ertappte) nichtidentifikation vieler verantwortlicher mit dem "gemeinen volk", und die in folge riesige korruption bewirken wirtschaftliches versagen! was wir nun sehen.
das kärntner fpk - verbrechersyndikat und seine vorgänger - bzw. klonorganisationen haben über zwei dekaden die kärntner landesverfassung nach belieben instrumentalisiert
wie wir alle nun seit gestern von herrn strache wissen, sind diese typen studienabbrecher ihres professors dr. jörg haider von der klagenfurter fakultät für gewerbsmässigen politischen syndikatsbetrug, der sich nicht nur über die gesetze, sondern auch über medizin und physik erheben wollte...
ungebildete emporkömmlinge mit hoher drop out rate, die sich im stile von zauberlehrlingen erdreisteten das wissenschaftliche werk ihres paten zu kopieren...
man mag zu haider stehen wie man will, aber sollte nie vergessen :
er war politprofi und promovierter verfassungsjurist !
http://diepresse.com/home/poli... ern.portal
Die Frechheiten, die dieser Kärntner Rotzbub hier absondert sind nur in einer Bananenrepublik salonfähig.
strache das gefährliche kasperl kopie des haiders.in der politik gibt es sehr sehr wenige saubermänner und sauberfrauen. es liegt seit 25 jahren nur an dem reformstau, der anderen parteien...dass solche dämagogen zulauf finden.....über verstorbene aussagen zu tätigen und anzugreifen zeugt von großer hilflosikeit und niveaulosigkeit, so halt sind. es gibt keine visionäre und weitsichtige menschen in der politik.
...Herr Strache scheint zu Vergleichen zu sein mit der Ausnehmung der menschlichen Epidermis die zur Exkorpation fester und pastiöser Stoffwechselprodukte vorgesehn ist - so das geht jetzt hoffentlich durch die Zensur.
was er sogar angezeigt hat. "ein mann mit sakko der zu mir sagte hr. dr. haider kritisieren sie den kauf der EF nicht, denken sie an ihre familie". jetzt hat er plötzlich dem hc verboten .....tztztzt wers glaubt und wer den oaxxx wählt ist selber schuld.
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