Koreanische Forscher entwickeln elastischen Akku

7. August 2012, 13:39
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Projektleiter sieht wichtige Zutat für nächste Generation biegsamer Elektronik

Forscher am Flexible and Nano-bio-energy Device Lab (FAND) des Korean Advanced Institute of Science and Technology haben eine biegsame Lithium-Ionen-Batterie erfunden. Diese könnte zukünftig in flexible Elektronik verbaut werden.

Generationswechsel

Damit folgt die Akkutechnologie nun den Bildschirmen, denn die Produktion elastischer Displays und anderer Schaltkreise ist bereits möglich. Noch 2012 könnte ein erstes Telefon, das Samsung Galaxy Skin, mit einem entsprechenden OLED-Bildschirm erscheinen. Biegsame Batterien beschleunigen laut Projektleiter Keon Jae Lee die Entwicklung der "nächsten Generation vollständig flexibler Geräte".

Keine Einbussen durch Biegsamkeit

Allzu viele Details haben die Wissenschaftler über die neue Batterie jedoch noch nicht preisgegeben. Aufgedruckt sind ihre Komponenten auf einen dünnen Film. Sie verspricht "hohe Kapazität", Zahlen dazu gibt es jedoch noch nicht.

Ein Video demonstriert allerdings, wie der Akku eine LED-Diode kontinuierlich leuchten lässt, auch während er verbogen wird. Anhand eines Messgeräts ist sichtbar, dass sich der Biegevorgang nicht negativ auf die Spannungsversorgung auswirkt.

Ob und wann die Technologie kommerziell zum Einsatz kommen wird, ist noch nicht bekannt. Aktuell untersucht man ein laserbasiertes Lift-Off-Verfahren, mit dem die Massenherstellung erleichtert und die Speicherdichte der Batterie erhöht werden soll. (red, derStandard.at)

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FAND

  • Biegsame Elektronik ermöglicht die Entwicklung neuer Geräteklassen
    foto: fand

    Biegsame Elektronik ermöglicht die Entwicklung neuer Geräteklassen

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