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Im Rahmen der SIGGRAPH 2012-Konferenz hat die Khronos Group, die als Non-Profit-Organisation für den OpenGL-Standard zuständig ist, neue Versionen der zentralen Grafik-Spezifikationen veröffentlicht. Neben dem für den Desktop vorgesehenen OpenGL 4.3 gibt es dabei mit OpenGL ES 3.0 vor allem ein signifikantes Update für mobile Endgeräte.
Denn der unter anderem bei iOS und Android genutzte Standard bekommt einige Neuerungen spendiert. Mit OpenGL ES 3.0 werden die "Texture Compression"-Möglichkeiten deutlich erweitert, womit man darauf hofft, dass die EntwicklerInnen künftig darauf verzichten können unterschiedlich aufgelöste Varianten der selben Grafiken in ihren Apps mitzuliefern. Der Speicherverbrauch und die GPU-Belastung würden in Folge der daraus resultierenden Reduktion der Paketgröße ebenfalls sinken.
Für diese Aufgaben nutzt OpenGL ES 3.0 "Effective Texture Compression". Zusätzlich liefert man aber bereits auch eine Vorschau auf die "Adaptive Scalable Texture Compression" (ASTC), die die langfristige Lösung für solche Aufgaben darstellen soll.
Ein weiterer Schwerpunkt von OpenGL ES 3.0 und OpenGL 4.3 war die Desktop- und die mobilen Ausgaben des Standards näher zusammenzubringen. So ist OpenGL ES 3.0 nun eine vollständige Untermenge von OpenGL 4.3, wer also Spiele oder Apps für die mobile Spezifikation entwickelt, soll sich künftig auch sicher sein können, dass der OpenGL-Code hundertprozentig kompatibel mit dem Desktop ist.
OpenGL 4.3 konzentriert sich vor allem auf Performance-Verbesserungen, führt aber auch einige neue Effekte ein, wie etwa unterschiedliche Blur-Methoden. (red, derStandard.at, 07.08.12)
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