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Quanitta Underwood beim Praxistraining.
Seit Wochen sind die drei Frauen in den amerikanischen Medien. Ein historisches Ereignis steht bevor: Zum ersten Mal in der Geschichte der Olympischen Spiele dürfen Frauen mitboxen. Lange hat es gedauert, bis die letzte sportliche Bastion für Frauen bei Olympia gefallen ist. Und Amerika ist bereit zu gewinnen mit seinen drei ungewöhnlichen Gladiatorinnen.
Da wäre einmal das Fliegengewicht Marlen Esparza, eine Polizistin aus Texas, die großspurig über ihre Gegnerinnen herzieht. Sie ist der Star der Troika. Ganze Artikelserien sind der hübschen 22-Jährigen mit den flinken Fäusten und dem dreisten Mundwerk gewidmet. So verkündet sie, dass sie ungern in denselben Hotels wie ihre Gegnerinnen residiert. "Dann würde ich mich ihnen ebenbürtig fühlen, und das will ich nicht. Ich möchte mich ihnen überlegen fühlen", sagt sie in Interviews. Trotz ihrer Kommentare hat sie eine breite Fanbasis und ist überall präsent. So ist Esparza die erste Amateurboxerin, die beim Kosmetiklabel Covergirl unter Vertrag steht und stolz zugibt, dass sie ihr erstes blaues Auge noch vor ihrem ersten Kuss kassierte.
Ihrer Kollegin Quanitta Underwood alias "Queen" fehlt es ebenso nicht an Publicity. Das Leichtgewicht aus Seattle wird als Inbegriff der Kämpferin gehypt. Die 28-Jährige stammt aus einer zerrütteten Familie, wurde von ihrem Vater missbraucht und hat sich erst spät zum Boxen berufen gefühlt. Nun sieht sie es als ihre Rettung an und versucht, den Sport bei jungen Mädchen zu bewerben.
Mit 17 Jahren ist Claressa Shields das Küken in der Runde. In Flint, Michigan, ihrer Heimat, wird sie nur "der Champ" genannt. Dass sie gelegentlich mit geschwollener Lippe im Unterricht auftaucht, respektieren ihre Mitschüler.
Alle drei Frauen mussten anfangs viel Häme über sich ergehen lassen, als sie sich dem Boxen verschrieben. Wie es denn sein kann, dass man sich als Frau freiwillig das hübsche Gesicht blutig schlagen lässt, ein masochistisches Hobby für das schwache Geschlecht. Dass sie einstecken und austeilen können, beweisen die drei Frauen nun diese Woche in London - und werden Geschichte schreiben. Blaues Auge hin oder her. (Solmaz Khorsand, derStandard.at, 7.8.2012)
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freu mich über die steigende anerkennung. boxen ist ein spannender sport...und wer das nur mit gewalt gleichsetzt, hat noch nie ein box-training absolviert und die reinigende wirkung von aggressionsabbau, konzentration und teamarbeit ausprobiert.
um gewalt als sport gesellschaftstauglich zu machen.
große leistung!!
nur um das klarzustellen, ich bin nciht dafür frauen vom boxen auszuschleißen, ich bin dafür gewalt in jeglicher form zu verbieten...
und 99% aller menschen die ich kenne kommen damit auch problemlos klar..
udn der unterschied zwischen gewalt und scheißen ist, dass ich scheißen muss um zu überleben...
aber ich muss niemanden 10 runden boxen um zu überleben..das ist "sport"
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