iPhone löste "Design-Krise" bei Samsung aus

Internes Samsung-Mail kommt während des Patentprozesses zum Vorschein

Beim Patentprozess zwischen Samsung und Apple kommen immer mehr Details ans Tageslicht. So soll laut einem internen Dokument von Samsung das südkoreanische Unternehmen an einer "Design-Krise" gelitten haben, als das iPhone das Licht der Welt erblickte.

"Unterschied wie zwischen Himmel und Erde"

Laut AllThingsD war dieses interne Dokument ein E-Mail, das Samsungs Mobil-Sparten-Chef JK Shin verfasst hat. Darin beschreibt er den Unterschied zwischen dem Interface eines Samsung-Smartphones und dem iPhone als "Unterschied wie zwischen Himmel und Erde".

Design-Krise nach unerwartetem iPhone

Samsung wollte das Dokument nicht als Beweismittel im Prozess haben, wurde allerdings von Samsungs eigener Vertretung, John Quinn erwähnt und somit Bestandteil des Prozesses. Weiter heißt es in dem Schreiben, dass man sich bisher nur auf Nokia konzentriert habe und dann taucht unerwartet ein iPhone von Apple auf und der Unterschied sei so groß, dass es eine Design-Krise gebe.

"Lasst uns etwas wie das iPhone machen"

Shin greift dabei auch auf, wie man den Umstand einer besseren Oberfläche bewältigen könnte. "Man sagt mir Dinge wie: Lasst uns etwas wie das iPhone machen" und "Wer über User Experience spricht, vergleicht es mit dem iPhone. Das iPhone ist ein Standard geworden. So sind die Dinge mittlerweile". Diese Aussagen könnten AllThingsD zufolge Samsung im Prozess belasten. (red, derStandard.at, 7.8.2012)

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