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Kim Dotcom erhebt schwere Anschuldigungen gegen die neuseeländische Polizei.
Megaupload-Gründer Kim Dotcom erhebt schwere Anschuldigungen gegen die neuseeländische Polizei. Der unter anderem wegen Urheberrechtsverletzung im großen Stil und Geldwäsche angeklagte Deutsche soll während der Razzia auf seinem Anwesen im Jänner von den Beamten misshandelt worden sein.
Polizisten hätten ihn ins Gesicht geschlagen und getreten, als er am Boden lag. "Ich habe geschrien und hatte Schmerzen", erklärte Dotcom laut Reuters am Dienstag bei einer Anhörung vor Gericht. Dotcom - auch bekannt als Kim Schmitz - berichtete von einem Polizeieinsatz mit über 70 schwerbewaffneten Beamten und Hubschraubern. Nachdem er lautes Geschrei gehört habe, sei er in seinen Panikraum geflüchtet.
Das Vorgehen der Polizei war schon zuvor kritisiert und Ende Juni vom Gericht als illegal eingestuft worden. Im Rahmen des Polizeieinsatzes waren neben mehreren Computern und Festplatten auch Kunstgegenstände und Autos beschlagnahmt worden. Nun soll geklärt werden, was mit den Besitztümern des Megaupload-Gründers passieren soll.
Der Einsatz war auf Betreiben des FBI durchgeführt worden. In den USA wird Dotcom und weiteren Mitarbeitern vorgeworfen, mit Megaupload 175 Millionen US-Dollar durch die Verbreitung urheberrechtlich geschützter Inhalten verdient zu haben. Über eine Auslieferung an die USA soll erst im März entschieden werden. (red, derStandard.at, 7.8.2012)
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Egal ob kriminell oder nicht - er hat dieselben Rechte wie alle. Dass unterscheidet eine Demokratie von einer Diktatur.
Nur: das Ziel einer Demokratie ist es, frei zu leben und die Verbrecher zu bestrafen.
Das einer Diktatur zu hetzen und einen Sündenbock zu richten.
Auch der Herr Kim hat seine Rechte. Wer sie ihm verwehrt, wird sich wohl in Saudi-Arabien wohler fühlen...
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