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Traditionsreiches Hotel: Bundeskanzler Werner Faymann und Vizekanzler Michael Spindelegger bei der Regierungsklausur 2011 am Semmering im Hotel Panhans.
Wiener Neustadt - Am Landesgericht Wiener Neustadt ist am Dienstag das Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung über das Vermögen des traditionsreichen Hotels Panhans am Semmering eröffnet worden. Wie der Verband Creditreform in einer Aussendung informierte, hatte ein Gläubiger vor zwei Wochen den Insolvenzantrag gestellt. Den Gläubigern werde nun eine Quote von 20 Prozent zahlbar in zwei Jahren angeboten.
Auf Anfrage führte Creditreform-Geschäftsführer Gerhard Weinhofer aus, dass es wohl Investorengespräche gegeben hätte, offensichtlich zum Zeitpunkt der Verhandlung aber nichts vertragsreif gewesen sei. Deshalb habe der Richter nicht zuwarten können und das Insolvenzverfahren eröffnet. Es sei, so Weinhofer, aber durchaus möglich, dass Investoren im Laufe des Verfahrens - sogar noch günstiger - einsteigen.
Zum Insolvenzverwalter wurde der Wiener Neustädter Rechtsanwalt Gernot Hain bestellt. Gläubiger können ihre Forderungen über Creditreform bis zum 15. Oktober anmelden, die Abstimmung über den Sanierungsplan findet am 25. Oktober statt.
Nach der Eröffnung des Sanierungsverfahrens ohne Eigenverwaltung gehe es nun darum, "verschiedene Möglichkeiten auszuloten, wie es mit dem Panhans weitergehen kann", hieß es am Dienstag aus dem Büro von Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav (ÖVP). In erster Linie seien Investoren zu suchen. Ziel sei eine Fortführung des Traditionsbetriebs.
Die Bank Austria habe vor zwei Wochen den Insolvenzantrag gegen das Traditionshaus gestellt, bestätigte Creditreform-Geschäftsführer Gerhard Weinhofer. Die genaue Schuldenhöhe lasse sich nicht sagen, das werde jetzt durch den Masseverwalter festgestellt. Das Hotel Panhans habe 2011 jedenfalls einen Umsatz von 4,5 Mio. Euro gemacht, und in der Bilanz desselben Jahres seien Verbindlichkeiten von 3,2 Mio. Euro ausgewiesen worden, so Weinhofer. Medienberichten zufolge betragen die Schulden 2,9 Mio. Euro (inklusive 700.000 Euro Haftungen), es gebe zwei Interessenten.
1888 ist das Hotel Panhans am Semmering eröffnet worden und empfing in der Monarchie unzählige prominente Gäste - u.a. weilten Oskar Kokoschka, Karl Kraus und Arthur Schnitzler am "Zauberberg". Aktuell sind 75 Mitarbeiter beschäftigt. Die "NÖN" (NÖ Nachrichten) berichteten in ihrer aktuellen Lokalausgabe Neunkirchen von hoher Loyalität der Beschäftigten - bisher habe nur ein einziger Bediensteter gekündigt.
Betrieb läuft weiter
Im Panhans am Semmering werde man sich "sehr bemühen, auch in der sehr schwierigen Zeit" die Erwartungen der Gäste zu erfüllen. Das betonte das Haus in einer Aussendung nach der Eröffnung des Sanierungsverfahrens am Dienstag. Direktion und Mitarbeitern sei es ein Anliegen zu betonen, dass der Hotelbetrieb ohne Einschränkungen für die Gäste in hoher Qualität weiter laufe.
Um eine Sanierung des Hotels durchführen zu können, hätten die Eigentümervertreter in der Vorwoche zwei neue Geschäftsführer eingesetzt: Claudius Hurth habe bereits einige Betriebe saniert und Erfahrung im Messe- und Veranstaltungsbereich, Heimo Leitgeb sei seit 40 Jahren weltweit in der Hotellerie tätig. "Wir wollen die Qualität verbessern und das Beste aus dem Hotel herausholen. Der Gast muss in Zukunft spüren, dass positive Veränderungen stattgefunden haben", so Leitgeb. (APA, 7.8.2012)
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er musste mit Kleinkind im Winter übernachten, die Heizung war, wenn aufgedreht laut und quietschte, zugedreht war es leise und sehr kalt.
Er wünscht allen Investoren viel Glück.
Ich wünsche der Belegschaft nur das Beste!
semmering hat genug assets, welche international sehr gut vermarktet werden können und auch gesucht sind (u.a. unesco-weltkulturerbe semmeringbahn, kultur, geschichte, natur, heilklimatischer höhenluftkurort, geographische lage, FIS-Skiweltcuport, uvm.), was fehlt ist attraktive touristische infrastruktur an 365 tagen im jahr, welche man sehr wohl schaffen kann womit eine ansprechende ganzjahresauslastung erzielbar ist. manche (gewohnheits)wege müssten hierzu allerdings verlassen werden, denn sonst bleibt es wie es ist oder wird noch schmlimmer. das wäre wirklich schade ! INTERNATIONAL bedeuted nicht nur CEE sondern vor allem auch die SEHR chancenreiche märkte mittlerer und ferner osten uwm.
Spielball des unfähigem Parteiprotektionismus ist, wird da nichts nachhaltig enstehehen können....und das traditionsreiche Haus Panhans braucht am Semmering niemand außer ein paar russkies die im Winter zum Saufen und Schifahren kommen.
ich bin ganz bei ihnen. es fehlt eindeutig ein gesamtkonzept. nur von den "historischen zeiten" im 21. jahrhundert zu leben ist eindeutig zu wenig (nicht nur beim panhans der fall, sondern auch z.B. beim südbahnhotel und kurhaus, welche leider schon seit jahrzehnten ihr dasein fristen).hier müsste eben die gemeinde mit allen vorhandenen betrieben an einem strang ziehen und auch über den tellerrand blicken: siehe konzept "Dachstein/ Schladming Region".
mit der übernahme des 4* grandhotel panhans besteht eine gute möglichkeit mit dem leitbetrieb am semmering, mit dem richtigen konzept und den notwendigen investitionen eine 2-stellige rendite zu erzielen. mit dem erwerb, der erweiterung und adaptierung des historischen und prestigeträchtigen 4* grandhotel panhans wäre die wichtige basis für eine notwendige renaissance der touristischen infrastruktur und der mittel- und langfristigen nationalen sowie INTERNATIONALEN attraktivität am semmering gegeben.das land NÖ wird mit den entsprechenden unterstützungen hier sicher einen attraktiven beitrag leisten können. die region semmering hat definitiv die möglichkeit und das potential wieder eine touristische leitregion zu werden.
die goldenen jahre der semmering region sind historisch gewachsen, in der presse war am sonntag ein guter artikel dazu: südbahn, luftqualität, etc.. mit dem individualverkehr und ausbau des öffentlichen verkehrs (zug, aber auch luftfahrt) ging diese sonderstellung verloren.
....in dieser region an? casinos- njet, ski-angebot viel zu klein, see- auch keiner da.
weder der gstopfte russe, noch der reiche deutsche fährt im urlaub ins nix in den wald.
wenn der berge will dann fährt der zur unschuldsvermutung nach kitz...oder zu den saubermännern nach velden....
nurmehr a paar übergebliebene vom wiener adel und leute die immer schon gern 1x im dem hotel (wegen dem ruf) nächtigen wollten.....die bringen aber keine kohle.....
sondern ein ansprechender gästemix (welchen es aktuell am semmering [noch] nicht gibt) dem ein entsprechendes und professionelles angebot an touristischer infrastruktur, 365 tage im jahr, gegenübersteht. diese chance hat die tourismusregion semmering, jedoch muss man dazu in die zukunft, über den tellerrand schauen und positiv querdenken !
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