Balkan: Je ärmer das Land, desto schöner die Flüsse

Reportage | Tobias Müller, Adelheid Wölfl
7. August 2012, 05:30
  • Die Kravica-Wasserfälle in Bosnien (siehe Karte): Wird die Wasserkraft weiter ausgebaut, sind solche Naturparadiese in Gefahr, warnen Umweltschützer.
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    Die Kravica-Wasserfälle in Bosnien (siehe Karte): Wird die Wasserkraft weiter ausgebaut, sind solche Naturparadiese in Gefahr, warnen Umweltschützer.

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Nirgendwo in Europa gibt es noch so viele unberührte Flüsse wie auf dem Balkan. Umweltschützer warnen vor dem Bau neuer Wasserkraftwerke. Doch gerade die Nutzung der Wasserkraft gilt als eine der wenigen wirtschaftlichen Chancen für die Balkanstaaten

Zagreb/Wien - Ulrich Eichelmann greift gelegentlich zu drastischen Metaphern, das bringt sein Job als Umweltschützer wohl mit sich. Ein "Staudamm-Tsunami" drohe dem Balkan, sagt er: "Derzeit ist alles an Dämmen geplant, was technisch möglich ist." Eichelmann arbeitet für ECA-Watch Österreich, eine Umweltschutzorganisation, die sich mit Wasserkraftwerken beschäftigt, vor allem solchen, die auf dem Balkan entstehen sollen. 573 neue sollen in der Region in den kommenden Jahren gebaut werden - und das, findet Eichelmann, gilt es zu verhindern.

Um zu beweisen, wie wichtig das ist, hat er eine Studie angefertigt, eine "hydromorphologische Bewertung," sagen Wissenschafter dazu. Über mehrere Jahre haben er und seine Mitarbeiter, unterstützt vom WWF, Daten zusammengetragen über mehr als 34.000 Flusskilometer, wie schnell sie fließen, wie sauber sie sind und ob ihre Ufer verbaut wurden. Ihr Ergebnis: Nirgends in Europa gibt es noch so ursprüngliche Flüsse wie auf dem Balkan.

69 endemische Fischarten

30 Prozent sind hier noch fast völlig unberührt, in Albanien und Montenegro sind es sogar 60 Prozent. Zum Vergleich: Österreich bringt es gerade auf sechs Prozent, in Deutschland sind es zehn. Hinzu kommt der beachtliche Tierreichtum der Gegend: 69 endemische Fischarten sollen hier leben, dazu kommen Krebse, Muscheln und Vögel.

Derzeit gilt Eichelmanns Hauptinteresse der Save: Zwölf Dämme sollen hier entstehen. Im Landwirtschaftsministerium in Zagreb winkt man ab. Bisher gebe es nur Studien, aber noch kein Geld und keine konkreten Pläne. Im Wirtschaftsministerium betont man, dass man ein ähnliches Modell wie Österreich anstrebe: Laut der kroatischen Energiestrategie sollen 2020 35 Prozent des Stromverbrauchs aus erneuerbaren Energiequellen wie der Wasserkraft kommen. Zurzeit verhandle man mit Slowenien über gemeinsame Wasserkraftprojekte an Drau und Save. "Es ist geplant, dass die neuen Wasserkraftwerke an der Save 23 Prozent der in Zagreb benötigten Elektrizität liefern sollen", so Ana Perica vom Wirtschaftsministerium.

Zerfall des Energiemarktes

Bis 2020 sollen 100 Megawatt aus kleinen Wasserkraftwerken kommen, 300 Megawatt aus Großkraftwerken. Dabei müssen alle EU-Umweltauflegen eingehalten werden - Kroatien tritt in einem Jahr der Union bei. Das Land will sich stärker von der Abhängigkeit von Energieimporten befreien - bisher müssen 30 Prozent des Stroms eingeführt werden. Der Energiemarkt ist vor allem durch den Zerfall Jugoslawiens noch in einigen Staaten Südosteuropas erst im Aufbau begriffen.

Während man in Südosteuropa seit langem nach Investoren sucht, warnen Umweltschützer wie Eichemann nun vor dem Ende von Naturparadiesen. Weil durch die Stauung kein Sand und keine Steine mehr aus dem oberen Lauf der Save hinuntergespült würden, grabe sich der Fluss immer tiefer in sein Bett, der Grundwasserspiegel sinke, die Feuchtwiesen, jetzt Lebensgrundlage der meisten Tiere dort, würden trockengelegt.

Letztes Refugium für Huchen

Die Flüsse des nördlichen Balkans gelten zudem als eines der letzten Rückzugsgebiete des Huchen. Manche der riesigen Forellen werden bis zu 1,2 Meter lang, "Donaulachse" nennen viele Angler sie. In der Donau ist er auch wegen der Kraftwerke selten geworden. Sollten die Pläne auf dem Balkan umgesetzt werden, könnte er endgültig verschwinden.

Die Nutzung der Wasserkraft zur Energiegewinnung ist allerdings auch einer der wenigen Zukunftsmärkte für Staaten wie Bosnien-Herzegowina oder den Kosovo. Bosnien könnte mit seinen reichen Wasserressourcen sogar zum Stromexporteur für die gesamte Region werden. Bisher wurden freilich manche Investoren von bürokratischen Hürden abgeschreckt. Der Hohe Repräsentant der Internationalen Gemeinschaft, Valentin Inzko, betont immer wieder, dass 65 Prozent der Naturressourcen ungenutzt sind.

"Kraftwerke, aber mit Masterplan"

Ende Juni wurde immerhin ein Kleinkraftwerk, das von einer Tochter des Kärntner Energieversorgers Kelag betrieben wird, im zentralbosnischen Knezevo eröffnet. Als sinnvolles Projekt gilt auch das Kelag-Kraftwerk unweit des Klosters Decani im Kosovo, das nun gebaut werden soll. Der Kosovo braucht dringend Investitionen, um sich wirtschaftlich zu stabilisieren, und sollte sich ebenfalls von Energieimporten unabhängiger machen. Das Kraftwerk in Decani könnte zudem der kosovo-serbischen Bevölkerung in der Gegend nutzen.

Selbst Eichelmann ist klar, dass er nicht alle Dämme verhindern kann. "Es geht nicht darum, gar keine neuen Kraftwerke zu bauen", sagt er. "Aber es braucht einen Masterplan." Alle beteiligten Gruppen - Schifffahrtsvertreter, Fischer, Stromerzeuger, Umweltschützer - sollten sich an einen Tisch setzen und verhandeln. "Wir wollen auf der Grundlage unserer Untersuchungen No-go-Zonen festlegen", sagt Eichelmann. Überall dort, wo die Flüsse noch in ihrem Urzustand sind, soll auch künftig nicht gebaut werden. (Tobias Müller/Adelheid Wölfl, DER STANDARD, 7.8.2012)

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„Je ärmer das Land, desto schöner die Flüsse“

Wo genau befinden sich zum Beispiel die vielen verschmutzten Flüsse in Deutschland, Österreich oder der Schweiz? Die großen Kloaken dieser Welt finden sich in armen Ländern und in solchen, in denen Gewässerschutz als Geschäftshindernis verunglimpft wird.

In Albanien zum Beispiel ist die Gewässerqualität an den Oberläufen hoch. Da sie aber in stärker besiedelten Gebieten zur Müll- und Abwasserentsorgung genutzt werden, sind sie in ihren Unterläufen alles andere als „schön“.

Also in Österreich gibts bis auf eine Handvoll Ausnahmen nur Kanäle.

Donau, Inn, Salzach, Drau... alles eine Kombi aus Kanal und Staustufenseen. Bei der Mur schauts noch a bisl besser aus, aber das wird gerade "gerichtet"

in vielen ärmeren ländern gibt es zum teil gar keine flüsse mehr, weil das wasser von oberliegern zur bewässerung von tomaten in der wüste verwendet wird, da erübrigt sich der wasserschutz dann auch, leider.

Gott bewahre die noch glücklichen "Armen" vor unserem Industriesegen.

Lieber ohne Strom und Fernseher.
Dafür Tage ohne Sorgen ob der Bank die alles beherscht und versklavt.

Re: Lieber ohne Strom und Fernseher

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Ja, und ohne Computer, an dem man die Zeit bei unsinnigem Posting-Schreiben verplempert...!

Im albanischen Gebirge sind noch Häuser Deines Anspruchs frei. Ich bezweifle nur, dass Du das lange durchhältst, Du kannst aber hier mal probewohnen:
http://www.tripadvisor.de/Tourism-g... tions.html
(Arzt oder Apotheker gibts 4 Autostunden weiter)

Re: Arzt oder Apotheker gibts 4 Autostunden weiter

'
Wieso Auto?

Gibt's dort keine Maultiere mehr?

Glückliche Maultiere bitte!

Natürlich gibt es dort alle vier Versionen zwischen Pferd und Esel.
Jedoch bleiben 70 km 70 km und diese überschreiten die Reichweite der Tiere, welche hauptsächlich auf Trag- und Zugzwecke gezüchtet sind.
Ein besonderes Schauspiel sind die älteren Männer (meist ohne Führerschein, private Autos sind erst seit 2 Jahrzehnten erlaubt), welche einen von einem Albaner gezogenen Einachser stehend im Sonntagsstaat (schwarze glänzende Schuhe, schwarze Hose mit exakter Falte, blütenweißes Hemd) _stehend_ lenken.
Zudem traue ich den hier vorhandenen Postern keinesfalls zu, eines dieser Verkehrsmittel weiter als 15 km/Tag zu bringen.
Kürzer wäre es ins montenegrinische Plav. Illegal über Saumpfad übers Gebirge ..

in einem teil meines heimatortes kommt man über längere strecken im winter nur mit hubschrauber (steiermark) uns gehts trotzdem gut. warum tun alle so als ob wir menschen solche mimöschen wären? wenns beim nächsten krieg uns erwischt sind wir in null komma nix wieder quasi in der steinzeit. und wir werden das tun was wir immer getan haben, wir passen uns an, der mensch hält mehr aus als du glaubst. frag mal einen iraker, der vor 20 jahren noch in einem relativ schönen haus gewohnt hat.

Dort gibt es keinen Hubschrauber, allenfalls Tragtiere.

schliessen sie nicht von sich selbst auf andere, nur weil sie keine 2 wochen ohne ihr bett auskommen. ich bin weder befürworter noch gegner der wasserkraft, jede medaille hat 2 seiten, und viele fundierte pros oder contras hab ich hier noch nicht gelesen. aber andauernd diese peinlichen aussagen marke: "ohne strom muss der österreicher zu grrunde gehen" haben doch überhaubt keine tiefere bedeutung. und cih bin im winter auch noch nie mit dem hubschrauber rausgekommen. und ja, bei uns braucht auch die rettung im sommer 45min bis sie im krankenhaus ist, wenns nicht reicht, dann stirbt man, wurscht ob auf tragtier oder hubschrauber (der kann im sommer schon witterungsbedingt auch oft nicht), so ist das leben.

ähm das mit den 4 stunden hast dir aber jetzt aus den fingern gesaugt, weil in 4 stunden ist man ja fast schon wieder in österreich mit dem auto.

Immer gut wenn es Leute gibt, die nirgendwo waren, aber alles wissen:

http://www.youtube.com/watch?v=O... re=related
http://derstandard.at/129782214... wie-damals

Wennst es schaffst, dort einen PKW unter 3 Stunden von Boge (dort ist aber auch noch nix) in einem Stück hineinzubringen, bist eine Sehenswürdigkeit.
Nach Regenfällen kommt meist nicht mal ein Allrad durch, im Winter sowiso nix.

Es sind so 950 km ab Grenze A, in 18 h kann man es schaffen, wenn man weiss, wie man ohne Aufenthalt über die Grenzen schlüpft und den Weg kennt. Sonst würd ich eher zwei Schichten a 12 h einplanen.

(Was so alles in A ohne Ahnung lebt und auch noch grün stricherlt, ist sagenhaft)

Aber du weist was Sache ist?
Warum ist das Auto und Erreichbarkeit von allem mit selben immer die Relevanz?

Wer braucht die Kiste wirklich zum leben?
Das wird uns doch nur eingeredet.

Du redest genau ohne Erfahrung, Du hast offensichtlich im Gegensatz zu meiner direkten Verwandschaft noch nie in einer Gegend gewirtschaftet, wo es keine Erreichbarkeit gibt. Allein schon ein Blinddarm, ein krankes Kind, ein krankes Tier, eine Schwangerschaft etc. wirft erhebliche Probleme auf.
Ähnliches Gerde wie die 4 Stunden aus dem albanischen Gebirge nach A.

meine direkte verwandtschaft hatte es vor 50 jahren auch nicht anders (in österreich), und wenn alles so weiter geht sind wir in 50 jahren vielleicht wieder dort wo wir vor 50 waren, und was machts aus, wenn man bedenkt wie lang es uns schon gibt?

Re: meine direkte verwandtschaft hatte es vor 50 jahren auch nicht anders (in österreich),

'
Ja, und was glauben Sie wie meine direkte Verwandtschaft so vor gut 2500 Jahren irgendwo in den Ostalpen gelebt haben!

(Das waren auch die mit knapp 30 Jahren durchschnittlicher Lebenserwartung...)

wenn sie so gut wären, und den ganzen verlauf verfolgen würden...
danke. jetzt ist es ihnen vielleicht aufgefallen, dass es darum geht, ob solche verhältnisse für uns heute noch vorstellbar sind.
vor 50 jahren lag die lebenserwartung übrigens bnei ca. 52, und 2500 jahre ist zwar im grossen und ganzen auch nicht so lang her, ist als vergleich an dieser stelle aber vielleicht doch etwas unpassend. die statistischen daten aus dieser zeit sind auch so unzuverlässig. man findet fast keine intakten disketten, geschweigedenn von passenden lesegeräten,...

Re: jetzt ist es ihnen vielleicht aufgefallen, dass es darum geht, ob solche verhältnisse für uns heute noch vorstellbar sind

'
Darum geht's eigentlich nicht so sehr. Es geht vielmehr um diese Tonart der Kommentare: "Ja, mein Gott, eigentlich ist da auch nichts dabei so zu leben und eigentlich war so manches unter solchen Verhältnissen sogar besser...", dagegen verwehre ich mich.

Das ist ein romantisches Bild, das sehr viele Facetten der Realität ausblendet und genau darauf wollen auch Poster wie Pogled ganz zu recht hinweisen.

und es hilft nicht zu sagen: ja ja, so zu leben das schafft e keiner. klar werden nicht auf alles verzichten müssen, aber auf einiges, den MIV wirds in 100 jahren in der form nicht mehr geben, es sei denn irgendwer schafft kalte fusion. und wenns mich nicht mehr trifft, triffts garantiert meine kinder, und die sind mir wichtig.

schaun sie, die ausschweifende diskussion mit dem kollegen schiesst ohnehin am ziel vorbei. es stört mich wenn leute wie pogled wie ein oberlehrer dastehen und von ihrer meiner meinung nach nicht unbedingt so viel grösseren lebenserfahrung sprechen. das problem das mich wirklich stört ist, dass wir vor garnicht so langer zeit ohne strom ausgekommen sind, das müssen wir vermutlich nicht mehr, denn wenn strom endgültig weg ist sind wir wahrscheinlich auch weg. aber wir werden in naher zukunft auf einen grossteil der energie verzichten müssen die wir jetzt haben, ob mit oder ohne wasserkraft. und dem muss man ins auge sehen, und nicht sagen es wird ewig so weiutergehhen, es gibt die menge an energie die wir derzeit benötigen nicht auf dauer,

Es gab (und ich bin alt genug und bereisen genug, das beurteilen zu können), und gibt in A nichts, was in etwa mit der Lage dort im Entferntesten zu vergleichen ist.
Ihr Beispiel mit den 45 min für die Rettung weiter oben ist irgend süss. Dort gibt es keine Rettung. Es gibt in weiten Teilen nicht mal die Möglichkeit, die nicht vorhandene Rettung zu rufen. Dafür bräuchte man nämlich ein Telefon. Das gibt es auch nicht.
Und gäbe es das (in vielen Teilen bessert sich die Lage rapid) hätte man dann auch noch nicht das Geld dafür.
Ist wie das Geplappere mit den grüngestrichelten 4 Stunden von Whateverman
Ausserdem geht es hier nicht darum, ob einer ohne Strom einsiedeln kann (das geht problemlos) sondern um die gesamte Lage einer Zivilisation.

ich bezweifle, dass sie vor 80 jahren auf einem tiroler bergbauernhof gelebt haben. reisen sie nicht so viel sondern lernen sie lieber mehr über ihre heimat. und, zugegeben ich kenne sie ja nicht, aber leute die youtubevideos über vermeintlich schlechte strassen (sie kennen österreichische forststrassen nicht, aber sind ja auch nicht öffentlich) ins netz stellen kommen mir onehin etwas komisch und selbstinszenirerisch vor. und die gesamte lage einer "zivilisation" kann sich in einem jahr ändern. und es überleben menschen, sie dürften eventuell ein problem damit haben.

Ad Bergbauernhof:
Vor 80 Jahren nicht, aber der Vater meiner Schwägerin. In Südtirol auf 1650 Meter. Der Hof ist mir noch ohne Zufahrt bekannt, genauso wie der Zustieg mit Steigeisen im Winter und der verstorbene Vater.
Das mit den Forststrassen kannst Dir schenken, bin Schitourengeher.
Das mit dem Youtube-Video erklärt sich daraus, dass mir bei meiner vorigjährigen Reise durch die Dinariden (Albanien, Mazedonien, Kosovo, Montenegro) leider was abhanden gekommen ist. Nicht geklaut - vergessen bei der Reparatur nach einem kleinen Unfall am oberen Skutarisee (nobody is perfekt)
Und ja, ich war dort, genauso wie u.A. am Mt.Blanc, Glockner, Sonnblick, Dachstein, Schwaben und allen Stauseen, welche ich weiter unten gepostet habe.

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