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Einer der hauptverantwortlich in der Causa Birnbacher rund um den Verkauf der Kärntner Hypo sein könnte, kann nicht mehr befragt werden: Der damalige Landeshauptmann Jörg Haider ist im Herbst 2008 tödlich verunglückt. Dementsprechend mit Spannung wurde daher auch der Gerichtsauftritt seines früheren Sprechers und Vertrauten, des nunmehrigen BZÖ-Nationalratsabgeordneten Stefan Petzner am Montag erwartet.
Haiders damaliger Gesprächspartner auf ÖVP-Seite, Josef Martinz, ist bereits über die Causa gestolpert. Er war schon zum Zeitpunkt des Birnbacher-Deals VP-Landesparteichef. Bis zu seinem Rückzug aus der Landesregierung (der erfolgte schon im März 2012) war er auch Aufsichtsratsvorsitzender der Kärntner Landesholding, welche die Millionen aus dem Hypo-Verkauf verwaltet. Zurücktreten musste auch sein Nachfolger als Landesrat. Achill Rumpold war enger Mitarbeiter von Martinz.
Im Visier der Justiz ist auch FPK-Finanzlandesrat Harald Dobernig. Er war damals Jörg Haiders Büroleiter - und er saß auch im Aufsichtsrat der Landesholding. Mit Uwe Scheuch ist auch der Parteichef der FPK zurückgetreten. Erstinstanzlich in der "Part of the game"-Affäre verurteilt, wurde er (gemeinsam mit Dobernig) von Steuerberater Dietrich Birnbacher schwer belastet. Der damalige Landesrat soll 500.000 Euro als Parteispende verlangt haben, sagt Birnbacher. Scheuch weist das zurück. Sein Amt als FPK-Chef übernahm nun Bruder Kurt Scheuch. Bis August war er FPK-Klubchef (davor BZÖ). Als Landesholding-Aufsichtsrat wurde auch er vor Gericht befragt.
Noch scheint Landeshauptmann Gerhard Dörfler (FPK) ausgelassen zu werden: Er war damals Verkehrslandesrat. Dörfler war aber auch einmal Parteikassier. (pm, DER STANDARD, 7.8.2012)
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"...seines früheren Sprechers und Vertrauten..."
Der haider mag zwar alles moegliche gewese sein, aber sicher nicht dumm, sonst haette doch sein System nicht so lange funktionier.
Daher denke ich nicht dass er sein gerade aktuelles Betthupfer allzusehr in Vertrauen gezogen hat, man weiss ja was so eifersuechtige Diven alles anstellen koennen...
"Noch scheint Landeshauptmann Gerhard Dörfler (FPK) ausgelassen zu werden: Er war damals Verkehrslandesrat. Dörfler war aber auch einmal Parteikassier."
In welchem Zeitraum genau wär wohl schon wieder zuviel der Recherche gewesen?!
zwei schwerkriminelle grossgrundbesitzer und ein paar willfährige mitläufer haben vor drei jahren mittels täuschung der anhänger des verstorbenen landeshauptmanns kärnten ihrem bereits bestehenden grossgrundbesitz einverleibt...
die beiden missbrauchten das votum der anhänger des verstorbenen landeshauptmanns im stile von feudalen landesfürsten fortan zur persönlichen bereicherung und freiheitlichem gesinnungsterror und betrachten das bundesland kärnten seitdem als ihr persönliches eigentum...
derweil bemüht sich der rechtsstaat über die einschaltung der wiener, grazer und klagenfurter justiz wieder demokratische strukturen in kärnten zu etablieren, droht aber an der zweckgemeinschaftlichen lügenpraxis der beteiligten zu scheitern...
ja, die geschäfte strassers während seiner zeit bei VCP sollten einmal untersucht werden. dann könnte man sich auch die rolle des rwe-aufsichtsrats w. schüssel beim heurigen teilverkauf der kelag an die rwe anschauen.
Fort Knox = Adam. Wie bisher aus den Zeugenausagen zu entnehmen war. Also bitte!
Die VCP hat 1,25 Mio als Drop Dead Fee von KLH oder Hypo direkt erhalten, als Berater dieses Verkaufs (eigentlich das selbe was Birnbacher gemacht hat).
Pecina hat ausgesagt vor dem Staatsanwalt, dass es das Projekt Adam nie gegeben hätte. In diesem Prozess widersprachen ihm bereits mehrere Zeugen. Einer lügt.
Strasser war damals bei der VCP tätig. Daher ist die im Prozess von Birni kolportierte Anfrage von Martinz bei "Mr. 100.000 Euro Strasser" gar nicht unlogisch.
"Josef, nimm auch 100.000,-- so wie ich".
http://derstandard.at/134374361... desholding
Das passt genau zusammen wie der fehlende Puzzlestein. Auch zeitlich und in der logischen Reihenfolge passt es.
Der eigentliche Key zum Findes des Missing Keys war die Aussage eines Zeugen vor Gericht in dieser Woche, dass das "Projekt Fort Knox" genau das Selbe (ident) wie das "Projekt Adam" wäre. Genau diese Aussage war der Grund, warum dieser bisher noch fehlende Puzzlestein in der Birnbacher Geschichte jetzt endlich genau passt.
Ich hoffe, das ist nicht nur mir bewusst geworden sondern auch dem Richter.
VCP (Pecina), Strasser und Kulterer sind in diesem Birnbacher Prozess jedenfalls noch als Zeugen zu vernehmen.
strasser hat seine tätigkeiten "nach" der politik möglicherweise bereits als innenminister gut vorbereitet. mir hat jemand, der es wissen muß, erzählt, daß strasser schon als minister an 4 sicherheitsfirmen beteiligt war und entsprechend lukrative deals eingefädelt hat. viele wußten davon, auch in der SP, aber sie haben - überraschung! - geschwiegen.
VCP gehört Pecina. Ernst Strasser war damals dort beschäftigt.
Die Zusammenhänge zum Birnbacher Honorar sind erst verständlich, wenn man die Zusammenhänge zwischen Hypo Verkauf der KLH und VCP erkennt. Dort sind die wahren Millionen rückgeflossen. Birnbacher war der kleine Fisch für Martinz.
Dann wird auch die Aussage Birnbachers erst logisch und nachvollziehbar, dass Martinz damals bei Strasser war um sich über das Schandgeld zu erkundigen.
zur besseren Info...
http://derstandard.at/131500648... cina-Zores
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