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Renaldas Seibutis, Korbjäger.
London - Litauen hat das Viertelfinale beim olympischen Basketballturnier komplettiert. Der dreimalige Bronze-Gewinner setzte sich zum Abschluss der Vorrunde mit 76:63 (29:35) gegen Tunesien durch und ist damit Vierter der Gruppe A. In der K.o.-Runde trifft Litauen auf Russland.
Der zweimalige Olympiasieger unterlag Australien am Montag 80:82 (45:46), das Spiel hatte aber nur statistische Bedeutung. Die Russen waren schon vorher Sieger der Gruppe B, Australien stand als Tabellenvierter fest. Die Routiniers Sarunas Jasikevicius und Darius Songaila waren mit jeweils 13 Punkten beste Werfer der Litauer, die in London um ihre vierte Olympiamedaille kämpfen. 1992, 1996 und 2000 holten sie Bronze, 2004 und 2008 wurde Litauen Vierter.
Ozeanienmeister Australien trifft in der Runde der letzten Acht trifft am Mittwoch auf die USA. Die US-Basketballer haben wie erwartet ohne Niederlage das Viertelfinale erreicht. Die NBA-Stars gewannen am Abend gegen Südamerikameister Argentinien mit 126:97 (60:59) und feierten zum Abschluss der Gruppenphase den fünften Sieg im fünften Spiel.
Spanien meidet Team USA
Europameister Spanien verlor seine letzte Partie gegen Brasilien mit 82:88 (44:38) und schloss die Gruppenphase damit wie gewünscht als Dritter ab. Durch die zweite Niederlage in London gehen die Iberer in der entscheidenden Turnierphase den USA bis zu einem möglichen Endspiel aus dem Weg. Die Spanier treffen nun auf Frankreich.
Schon vor der Partie war in spanischen Medien darüber spekuliert worden, ob das Team um NBA-Superstar Pau Gasol die Begegnung absichtlich verlieren würde. Trainer Sergio Scariolo wies dies nach der Begegnung vehement zurück. "Ich habe eigentlich gar keine Lust, darüber zu reden. Das ist respektlos gegenüber meiner Person, den Spielern und dem spanischen Verband", sagte der Coach.
Allerdings agierte der Silbermedaillengewinner von Peking 2008 im Schlussviertel auffällig lustlos und gab eine klare Führung noch aus der Hand. Der letzte Abschnitt ging mit 31:16 an die Brasilianer.
Historische Briten
Dem US-Team ist auf dem Weg zum fix eingeplanten Gold der nächste Gegner völlig egal. Die Multi-Millionäre aus der besten Liga der Welt taten sich gegen Argentinien zwar vor der Pause schwer. Danach zogen sie das Tempo sowie die Intensität in der Defensive aber an und ließen dem Olympiasieger von 2004 keine Chance mehr.
Das dritte Viertel entschied das Team von Coach Mike Krzyzewski gar mit 42:17 für sich. "USA, USA"-Sprechchöre hallten durch die Basketball Arena im Olympic Park. Vor allem Kevin Durant vom NBA-Vizemeister Oklahoma City Thunder drehte nun mächtig auf. Der 23-Jährige war mit 28 Punkten bester Werfer seines Teams. In der Abwehr überzeugte Tyson Chandler von den New York Knicks vor allem nach dem Seitenwechsel, ehe er wegen Foulproblemen von Krzyzewski auf die Bank geholt. Argentinien muss sich im Viertelfinale nun gegen starke Brasilianer beweisen.
Das britische Team verabschiedete sich mit einem historischen Sieg von den Heimspielen in London. Sie gewannen am Montag das Match gegen die ebenfalls nach der Gruppenphase bereits ausgeschiedenen Chinesen klar 90:58. Es war der erste Sieg der britischen Basketballer in einem Olympia-Turnier seit 64 Jahren. Bester Werfer der Gastgeber war Kieron Achara mit 16 Punkten. (sid/red, 6.8. 2012)
Spanien verliert erst im letzten Viertel die Augenhöhe mit den USA und unterliegt im Finale mit 100:107
Zumindest noch nicht in Rio 2016 - Bosse der US-Profiliga wollen ihre Stars nicht gratis hergeben, diese sehen das ganz anders
US-Basketballstars treffen nach souveränem Halbfinalsieg gegen Argentinien auf Spanien - Iberer rangen Russland nieder
Rekord-Olympiasieger war auch im diesmaligen Endspiel nicht zu gefährden, Frankreich musste sich 50:86 geschlagen geben - Bronze an Australien
Nach 119:86-Erfolg gegen Australien wartet Argentinien - Triple-Double von James - Auch Europameister Spanien und Russland in Vorschlussrunde
Balten bei knapper 94:99-Niederlage gegen den Topfavoriten dreimal in Führung - Spanien unterlag Russland
156:73 gegen Nigeria - NBA-Stars brachen gleich mehrere Olympia-Bestmarken - Spanier hauchdünn an Blamage gegen Briten vorbei
Nach Anlaufschwierigkeiten 110:63 gegen Afrikameister Tunesien
Bryant, James und Co. lassen Frankreich zum Auftakt nur wenig licht und feiern einen sicheren 98:71- Erfolg
Das US-Basketballteam will jeder fressen in London - Scheitern könnten die NBA-Stars aber nicht nur an ihrer Arroganz, sondern auch an Spanien, Brasilien oder Argentinien
20 Jahre nach dem Olympiasieg des legendären Dream Team sind die US-Basketballer erneut Topfavorit auf Gold
...der Amerikaner gestern war eine Frechheit. Damit meine ich nicht ihr Spiel, sondern das Verhalten der Spieler. Bei ca. +20 feierten sie jeden Dreier wie einen Olympiasieg und sprangen schon auf BEVOR der Wurf erfolgte. Mich wunderte, dass die Argentinier da so cool blieben, nur Sola lief etwas heiss. Erst der US Coach beruhigte dann alle wieder...
Ich weiss ja, warum ich Baseball-Fan bin...wuerde sich dort jemand so auffuehren, wuesste das ganze Stadion, was passieren wird, wenn der "Jubler" das naechste Mal an die Platte kommt..;-)
Wieso sollten die Spielern nicht feiern wenn Durant plötzlich alles trifft? Abgesehen davon das Argentinien teilweise nicht sehr sauber gespielt hat und gefühlt viel gg USA gepfiffen wurde kann ich die Reaktion der Bank schon verstehen.
Ginobili ist gestern öfter am Boden gelegen als beide Teams zusammen und das bei jeder kleinen Berührung.
...aber das ist jetzt schon ein bisschen laecherlich, den Argentiniern die Schuld am Verhalten der Amerikaner zu geben...die einzige unsaubere Attacke, die ich vermute, weil man es im TV nicht sah, war die von Sola an Anthony nach einem Dreier...die Schiris "uebersahen" das...es sagt auch niemand was gegen Jubeln, sondern gegen die Art und den Zeitpunkt...habe gestern extra einen amerikanischen Freund gefragt, ob sich die immer so auffuehren...er meinte, in der NBA nicht so, aber bei Olympia seien sie "sehr arrogant"...
...die NBA schon laenger nicht mehr, aber ich wuerde mir gern anschauen, was passiert, wenn das Auswaertsteam in New York bei +20 einen Dreier bejubelt, bevor ueberhaupt geworfen wurde...und mittlerweile zum dritten Mal, darum geht es mir und nicht um Jubeln an sich.
Wenn das Auswärtsteam im Garden 20 Punkte vorne liegt, dann werden die Knicks ausgepfiffen weil sie so schwach sind, ganz einfach... Ob die anderen da feiern oder nicht ist gerade dort ziemlich wurscht.
Und selbst das Extrembeispiel Reggie Miller, der in den 90ern wohl der Inbegriff dessen war, was du hier meinst hat bei seinem letzten Spiel im Garden Standing Ovations bekommen und ist eben genau aufgrund dieses Verhaltens eine absolute Legende geworden ;-)
Solange die Amis ihren Hochmut auch mit guten Leistungen bestätigen sehe ich kein Problem an dem Verhalten...
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