Freund von Nadja Drygalla nicht mehr NPD-Mitglied

6. August 2012, 14:15

Verteidigungsminister fordert Zurückhaltung in Affäre um Sportlerin

Schwerin - Der Freund der umstrittenen deutschen Olympia-Ruderin Nadja Drygalla, Michael Fischer, ist nicht mehr Mitglied der rechtsextremistischen NPD. Der früherer NPD-Landtagskandidat im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern habe die Partei Ende Mai verlassen, sagte der Landesvorsitzende Stefan Köster am Montag der Nachrichtenagentur dpa. Zu den Gründen machte er keine Angaben. Doch sei er überzeugt davon, dass Fischer "wegen seiner politischen Haltung verfolgt worden sei und nun vor den Verfolgern eingeknickt ist", sagte Köster.

Fischer, der in der rechten Szene Rostocks aktiv war und für ein NPD-nahes Internetportal schrieb, war in der vergangenen Woche in die Schlagzeilen geraten, als seine Beziehung zu Drygalla publik wurde. Die Ruderin, die daraufhin die Olympischen Spiele verließ, hat sich inzwischen klar von rechtsextremem Gedankengut distanziert. Ihren Angaben zufolge hat ihr Freund inzwischen mit den Rechtsextremisten gebrochen.

Verteidigungsminister fordert Zurückhaltung

Der deutsche Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) forderte in der Affäre mehr Zurückhaltung. Der Fall werfe die Frage nach der Grenze beim Überprüfen der Freundeskreise von Sportlern auf, sagte de Maiziere am Montag in London vor Journalisten. Er glaube, diese Grenze sei im Fall Drygalla überschritten worden. "Wir sind hier nicht in einem Ermittlungsverfahren", sagte de Maizière. Es müsse die Lehre gezogen werden, behutsamer mit solch einem Fall umzugehen.

De Maiziere schloss nicht aus, dass die Bundeswehr die 23-Jährige in ihre Sportförderung aufnehmen könnte. Derzeit gebe es von ihr keinen Antrag. Wenn es ihn gäbe, würde er "in Ruhe" geprüft. (APA, 6.8.2012)

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Die Nazibraut hat eh nichts gewonnen

Der Hype um ihre Person liegt wahrscheinlich nur am Sommerloch...

Wann wird eigentlich die...

...die Grüne Petra Pau wegen Verleumdung belangt, die ohne Beleg einfach mal so der süßen Nadja einen „strammen Hang ins Nazimilieu" angedichtet hat ?

Petra Pau ...

ist keine Grüne sondern stramme Linke. Die hat in den 80-gern noch denen zugejubelt, die für die Toten an der Mauer verantwortlich sind und waren.

Das macht die sache noch einen Tick abartiger.

Unwahrscheinlich...es sei denn die Nadja möchte einen noch größeren Gau erleben.

Petra Pau ist keine "Grüne" und zitiert bloß,

was vielen Leuten eh schon bekannt war.
Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau (Linke) bezeichnete das Verhalten des DOSB als „oberfaul“. Es sei weder neu noch unbekannt gewesen, dass Drygalla ein „strammer Hang ins Nazimilieu“ nachgesagt werde, sagte sie.

http://www.ksta.de/olympia-2... 92428.html

Stramm wird der braune Ex-Ruderer schon sein.
Nadja Drygalla und Michael Fischer waren Ruderer beim ORC Rostock, als ihre Liebe begann. Er verließ den Verein später wegen seiner Nazi-Nähe, sagt die BLÖD.
:-)

WER sagt ihr WAS konkret nach?

"Es sei weder neu noch unbekannt gewesen, dass Drygalla ein „strammer Hang ins Nazimilieu“ nachgesagt werde, sagte sie" (Zitat Petra Pau)

Eben - es wird nachgesagt. Leider ist Frau Pau nicht in der Lage, eine nachvollziehbare Quelle für ihre These zu nennen. Und der Kölner Stadt-Anzeiger auch nicht. Und warum hat Frau Pau diesbezüglich nicht selber beim DRV und beim DOSB interveniert, wenn sie angeblich so gut informiert war?
So etwas ist - bei unerbringlichem Beweis - Rufmord.

Wär mir neu das Fr. Pau ihnen gegenüber etwas beweisen müsste.

Ihren Standpunkt tangiert ihre Aussage ohnehin nicht, der war schon vorher fest fixiert, gell?

Frau Pau hat Frau Drygalla öffentlich "einen strammen Hang ins Nazimilieu" unterstellt.
Beleg - bisher - Fehlanzeige. Soweit die Fakten.
Mir muss Frau Pau nichts beweisen. Ich äußere hier meine Meinung.
Wenn Sie meinen Beitrag aufmerksam gelesen hätten, wären Sie auch nicht auf diese Idee gekommen.

Beleg wofür?

Für etwas was auch das Sportministerium nicht anders sieht?

http://www.regierung-mv.de/cms2/Regi... &pid=36653

Ergo wird Fr. Drygalla schon wissen worums geht.

Sie haben sie rausgehaut

und für den Rest sind sie gar nicht zuständig, Kasperl.

Zitat: Nachdem im Jahr 2011 dem Innenministerium bekannt wurde, das auch Personen zum Bekanntenkreis von Nadja Drygalla gehören, die der offen agierenden rechtsextremistischen Szene zugehörig sind, ...
Nadja Drygalla ist somit KEINE Polizeibeamtin und auch KEIN Mitglied in der Sportfördergruppe der Landespolizei. Zu Mutmaßungen und Gerüchten im Zusammenhang mit den persönlichen Lebensverhältnissen von ehemaligen Polizeianwärtern nimmt das Innenministerium grundsätzlich KEINE Stellung.
"Entgegen anderslautender Medienberichte zeichnet das Innenministerium für die Entsendung der olympischen Teilnehmer NICHT verantwortlich, sondern die jeweiligen Sportverbände", sagt Lorenz Caffier.

So schaut's halt aus

wenn das Sportgerät, auf dem man sitzt, noch das Intelligenteste und Sympathischste am eigenen Umfeld ist.

Schön zu sehen, dass sich die linke Gesinnungspolizei immer wieder selbst die Maske vom Gesicht zieht, in des sie genau das in Reinkultur betreibt, dass sich nach außen hin vorgibt zu bekämpfen. A buad hodern...

Man bekämpft rechtsextremistische Positionen.

Inwiefern könnte man derartiges dann selbst betreiben?

"Man bekämpft rechtsextremistische Positionen. "

Nein, man betreibt Gesinnungsschnüffelei, und mischt sich in Dinge ein, die privat sind und die Öffentlichkeit nichts angehen.

"Auch SPD-Innenexperte Sebastian Edathy mahnte, wenn Drygalla nicht selbst in der rechtsextremen Szene agiere, sei es eine Privatangelegenheit, mit wem sie liiert sei. Edathy warnte vor "Sippenhaft" und einer "Hexenjagd" in Deutschland. "Ich möchte nicht in einer Republik leben, in der wir anfangen, unter die Bettdecke unserer Bürger zu gucken", sagte Edathy."

http://www.spiegel.de/panorama/... 48717.html

Indem man sich hierfür linksextremistischer Methodik bedient?!

Linksextremismus wäre demnach das gleiche wie Rechtsextremismus?

Rechtsknallern würde das gefallen ja...dann wäre der Hitler nicht mehr so singulär, gell?

So singulär wie Sie meinen ist der Schickelgruber nicht. Er hatte im (linken) Stalin ein ebenbürtiges Pendant!

Ein bissl komisch das Ganze...

... also entweder sind diese Frau und ihr Lebensgefährte die naivsten Dümmchen überhaupt oder das Ganze ist einfach eine gewollte PR-Kampagne (für wen bzw. für was auch immer das gut sein soll).
Jeder der im "öffentlichen" Leben steht (hier eben Teilnehmerin der olympischen Spiele bzw. Repräsentant und Artikelveröffentlicher einer nicht unbekannten Partei bzw. politischen Gruppierung), dem muss klar sein, dass im Zeitalter der medialen Berichterstattung sowie des Internets solche Dinge auf jeden Fall an die Öffentlichkeit dringen...

dass im Zeitalter der medialen Berichterstattung sowie des Internets solche Dinge auf jeden Fall an die Öffentlichkeit dringen...

Und wenn auch - die NPD ist noch immer eine legale Partei in Deutschland! Ihr Argument würde ziehen, wenn man diese Partei (endlich) verbieten würde. Aber solange dies nicht passiert ist's schlicht und ergreifend einfach nur eine Menschenhatz'.

Das bedeutet noch lange nicht das man jemanden mit ausländerfeindlichen Ansichten als Sportler zu internationalen Veranstaltungen einläd.

Oder ist das seit neuestem ein Grundrecht, wenns einen Rechtsknaller betreffen könnte?

Den Beweis dazu bleiben Sie uns schuldig? Ich sehe bei der Sportlerin keinerlei rechtlichen (im juristischen Sinne) bzw. moralische Verfehlungen (erstens ist nicht sie Mitglied bei der NPD sondern ihr Freund und schließlich ist die NPD noch immer eine legale Partei in Deutschland). So what? Gefällt Ihnen ihre Haarfarbe nicht?!

Was sie nicht sehen existiert nicht, gell?

Nur gut, dass der überwiegende Teil noch weiss wie man seine Augen aufbekommt...oder soll mich jetzt ihre gespielte Arglosigkeit beeindrucken?

Solche wie sie sind doch sonst die ersten die anderen gerne Naivität vorwerfen...es sei denn natürlich es geht um Rechtsknaller.

Aha - jetzt verurteilen wir schon ohne Beweisführung.

Sie wären mir der richtige Großinquisitor...

Tja so ist das mit den Freunden von Rechtsaußen.

Sich als das große Opfer hinstellen und jammern...darin warens schon immer Olympiareif.

"Ausländerfeindliche Ansichten"

Exakt die sind bei Frau Drygalla bis heute durch nichts belegt. Ohne diesen Beleg ist eine Suspendierung eben nicht gerechtfertigt.
Ihre Heimreise fand ich allerdings richtig, da es ansonsten die gesamte Olympiade lang Diskussionen um ihre Person gegeben hätte, zum Schaden des gesamten Olympiateams. Das hat also nichts - wie in manchen Medien behauptet - mit "unter den Teppich kehren" zu tun.
Ihre Aussagen zu ihrem Verhältnis zum Rechtsradikalismus fand ich zunächst einmal glaubhaft. Wer behauptet, dass sie lügt, muss das auch beweisen. Dann hätten wir eine andere Situation.
Ob das der richtige Freund für sie sein kann - das muss sie mit sich selber ausmachen.

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