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Moskau - Der inhaftierte russische Regierungsgegner Michail Chodorkowski hat den Prozess gegen die Moskauer Band Pussy Riot als "Schande" für Russland kritisiert. Die drei wegen Rowdytums angeklagten Frauen würden erniedrigt und mit langen Gerichtssitzungen ohne angemessene Pausen und Mahlzeiten gequält, schrieb der frühere Ölmilliardär für seine Internetseite.
Zu Beginn des sechsten Prozesstages am Montag warf die Verteidigung dem Gericht erneut Willkür vor, weil nur drei von 17 Entlastungszeugen zugelassen worden seien. Den Künstlerinnen drohen nach ihrem Protest gegen Präsident Wladimir Putin in einer Kirche sieben Jahre Straflager. (APA, 6.8.2012)
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Flüchtlinge haben es schwer in Russland. Ihre Rechte sind kaum geschützt, oft werden sie Opfer von Willkür. Die Bürgerhilfe kümmert sich um die Schwächsten der Gesellschaft - und steht nun selbst unter Druck
Sollte das nicht besser heissen: "Der inhaftierte russische Dieb und Milliardenbetrüger Michail Chodorkowski"?!
So viel zum Thema objektivität.
Ich habe noch nie gelesen, dass wenn bei uns über einen Gefängnisinsassen berichtet wird, ihm das Etikett "Regierungsgegner" angehängt wird.
Nur weil der Typ Milliarden hat mitgehen lassen, macht ihm das nicht zu Opfer der Justiz.
... das DER nicht endlich die Klappe hält:
Es liegt ja wohl auf der Hand, dass JEDER weitere öffentliche Kommentar von Chodorkowskys Seite diesen nicht unbedingt der Freiheit näher bringt. Ist Chodorkowsky also plem-plem?
Allerdings wäre es denkbar, dass der Mann irgendwie ahnt, dass gerade seine eventuelle Freiheit, sowie nur die Gefängnistore hinter ihm außer Sicht sind, gar allzu bald in einem subtilen Unfall enden könnte ...
Chodorkorkowsky hat sihc mit zweifelhaften Methoden ziemlich viel Vermögen Russlands unter den Nagel gerissen. Insofern war der Prozess gegen ihn keine Schande.
Bei uns ziert sich die Justiz ja sehr, wenn es gegen die Mensdorffs, KHGs und Strassers geht.
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