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Ein Sonnenbad mit einem Glas Bier zu genießen ist für den Organismus eine besondere Belastung.
Köln - Endlich Urlaub. Abschalten, Spaß haben, entspannen. Alkohol gehört für viele zu einem gelungenenen Urlaub dazu. Reiseveranstalter locken mit All-inclusive-Angeboten, Lokale mit Flatrate-Partys. Schon nach dem Frühstück gibt es an der Hotelbar alkoholische Getränke gratis, am Strand sorgen Cocktails für Urlaubsstimmung und abends geht die Party dann richtig los.
Die Ferien, die als Erholung gedacht waren, werden zur Belastungsprobe für den Körper, meldet der deutsche Online-Reportagedienst humannews. Zu viel Alkohol ist nie gesund, doch bei hohen Temperaturen birgt Alkoholkonsum besondere Gefahren. In einem neuen Themenschwerpunkt informiert die deutsche Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), wie schnell das Trinkvergnügen im Urlaub zur Belastung für die Gesundheit werden kann:
Bei Hitze wirkt Alkohol schneller und intensiver. Ursache ist der reduzierte Flüssigkeitsgehalt in Körperzellen, der zu einer höheren Konzentration von Alkohol führt. Die Verstoffwechselung ist verlangsamt, was einen Rauschzustand länger anhalten lässt. Zu viel Alkohol an heißen Tagen kann über die Gefäßerweiterung außerdem zu Kreislaufproblemen bis hin zum Kollaps und Bewusstlosigkeit führen.
Betrunkene baden gefährlich, denn Alkoholkonsum kann zu Selbstüberschätzung und Leichtsinn führen. Die eingeschränkte Koordinationsfähigkeit macht auch Baden in sicheren Gewässern gefährlich. Alkohol weitet die Blutgefäße und wer sich betrunken ins Wasser begibt, kann selbst bei 20 bis 22 Grad Wassertemperatur einen Kälteschock erleiden. Das führt Im allerschlimmsten Fall kommt es zum Herzversagen. Der Schwimmer ertrinkt. Auch am Morgen nach einer durchzechten Nacht vermindert der Restalkohol im Körper das Reaktions- und Koordinationsvermögen, was zu Unfällen führen kann.
Alkohol ist als Durstlöscher tabu. Bei Hitze schwitzt der Körper. Dabei verliert er Flüssigkeit. Durst mit Alkohol zu löschen ist kontraproduktiv, da die Flüssigkeitsausscheidung noch forciert wird. Ein Kreislaufkollaps kann die Folge sein.
Nur zwei bis fünf Prozent des Alkohols werden über Atem, Schweiß und Urin ausgeschieden. Die Hauptlast beim Alkoholabbau übernimmt die Leber. Sie kann aber nur 0,1 bis 0,15 Promille pro Stunde abbauen. Wenn ständiges Trinken den Alkoholspiegel hochhält, ist die Leber immer überlastet. (red, derStandard.at, 6.8.2012)
Im Frühstadium der Alkoholkrankheit lässt sich der kompetente Gebrauch des Alkohols noch vermitteln
Internationales Expertentreffen zur Alkoholprävention im Jugendalter
Das Risiko, an alkoholbedingten Krankheiten zu sterben, steigt mit zunehmender Dichte von Lokalen um den Wohnort
Belohnungssystem des Gehirns verändert sich während dieser Phase
Vor allem zur Reduzierung des weiteren Konsums - Behandelbare chronische Erkrankung - Rückfälle gehören dazu
Kopfverletzungen und Verletzungen der unteren Extremitäten sind oft Folgen von Gewaltausbrüchen nach Alkoholeinfluss
Erhöhter Stress am Ehrentag - Vor allem bei Männern steigendes Risiko für Unfälle durch hohen Alkoholkonsum
Ein höherer Mindestpreis für alkoholische Getränke senkt die Zahl der Todesfälle deutlich, zeigt eine kanadische Studie
Ursache und Wirkung der Suchterkrankung in Alpbach diskutiert - Experte fordert Realisierung patientenorientierter Therapiekonzepte
5,5 Prozent der EU-Bürger haben ein akutes Problem - Allgemeinmediziner sollen Gefährdete erkennen, bevor Alkoholkrankheit daraus wird
Nicht die Promille sind dafür ausschlaggebend, wie betrunken ein Mensch ist - Vom Volksmund wird der Begriff "betrunken" irgendwo in der Mitte lokalisiert
Paradigmenwechsel in Therapie: Abstinenz nicht mehr das alleinige Ziel
Alkohol verändert die Selbstwahrnehmung - Menschen finden sich umso attraktiver, je mehr Alkohol sie konsumieren
Spray soll für Sekunden Gefühl der Trunkenheit vermitteln - Möglichkeit zu Alkoholkonsum ohne Nebeneffekte
Alkoholabhängige Menschen haben Probleme, Erkenntnisse aus der Psychotherapie im Alltag umzusetzen
Komasaufen gilt als eine der Hauptursachen für gewaltsame Ausschreitungen - Alkohol soll teurer werden
Etwa 19 Prozent seien dagegen "Bewältigungstrinker", die mit Hilfe des Alkohols versuchen, Probleme zu vergessen
Das Risiko, an einer Leberzirrhose zu erkranken, hängt von vielen Faktoren ab
Fasching ist die Zeit, in der Besäufnisse zum kollektiven Ritual gehören. Doch was passiert eigentlich bei einer Alkoholvergiftung im Körper? Und ab wann ist die Diagnose Alkoholismus gerechtfertigt?
Dieser Diskussion könne man aus gesundheitspolitischer Sicht etwas abgewinnen, meint Gesundheitsminister Stöger
Laut Experten kommen einige hundert Kinder jährlich mit Schädigungen durch den Alkoholkonsum werdender Mütter zur Welt
Eine Wohngemeinschaft in Wien bietet Lebensraum für Alkoholkranke und hat erstaunliche Erfolge
sind eh viele am nächsten tag deutlich drüber...
ich spür einen rausch heute noch am übernächsten tag... vor 10 jahren hab ich mich nach 8h schlaf topfit gefühlt...
ist schon genügend leuten der führerschein wegen restalkohol abgenommen worden...
das wird häufig unterschätzt
ein bekannter von mir (mitte 30) hat immer halbwegs gesund gelebt usw. nicht blad oder sonst was.
sitzt am pc - hirnblutung; hats knapp überlebt.
soll heißen es kann dich jederzeit erwischen, und wenn mir jetzt einer daherkommt und mir irgendwelche moralpredigten bezüglich biersaufen hält, dann kann der getrost scheissn gehn.
mfg
Stimmt, i bin gestern auch nach 5 Bier im VCBC einpennt & schau jez aus wie a Pauschaltourist nachm Bibione-Urlaub - knallroter Schädel mit Sonnenbrillenabdruck
"Bei Hitze wirkt Alkohol schneller und intensiver. Ursache ist der reduzierte Flüssigkeitsgehalt in Körperzellen, der zu einer höheren Konzentration von Alkohol führt. Die Verstoffwechselung ist verlangsamt, was einen Rauschzustand länger anhalten lässt."
Das "kontraproduktiv" passt aber dann wirklich nicht auf die Startseite unter den Titel. ;)
Ich finde die Begründung zweifelhaft.
Ein Mann von 80kg besteht zu ungefähr 48kg aus Wasser (60%).Durch das Schwitzen geht maximal ein halber Liter por Stunde verloren. Nach vier Stunden wären das zwei Liter (und drei neue Hemden), also blieben 46kg bei 78kg Körpergewicht. Der Flüssigkeitsanteil im Körper beträgt dann nicht mehr 60% sondern 59%.
Soll es tatsächlich einen so großen Unterschied machen, wenn der Alkohol auf 59% statt 60% Flüssigkeit im Körper trifft?
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