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Wacken - Matsch-Surfen und Suhlen im Schlamm: Tausende Fans haben auf dem weltweit größtem Heavy-Metal-Festival in Wacken dem schlechten Wetter zum Trotz drei Tage lang durchgefeiert. Rund 75.000 Besucher aus aller Welt kamen in das Dorf im norddeutschen Bundesland Schleswig-Holstein, um rund 130 Bands live zu erleben. Der Unfalltod eines jungen Mannes überschattete jedoch das Festival. Der 1990 geborene Mann starb an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung, nachdem er am Samstag auf einem Pkw-Anhänger eingeschlafen war.
In unmittelbarer Nähe sei ein Notstromaggregat in Betrieb gewesen. Vermutlich seien Abgase unter die Plane des Hängers geraten. Bekannte des jungen Mannes fanden ihn leblos. "Die Rettungskräfte haben noch rund 30 Minuten versucht, ihn ins Leben zurückzuholen. Aber das war leider erfolglos", so ein Polizeisprecher.
Ansonsten zog die Polizei ein positives Fazit des Rock-Spektakels. Trotz der 100.000 Menschen auf dem Gelände - davon 75.000 zahlende Besucher - mussten die Beamten während des Festivals nur 430 Anzeigen schreiben, davon 300 Taschendiebstähle und Diebstähle aus Zelten.
Nach wolkenbruchartigen Regenfällen kämpften die Veranstalter und tausende Heavy-Metal-Fans gegen den Morast. Am Samstagvormittag gab es deshalb ein absolutes Fahrverbot auf dem Gelände. Weil ihre Zelte den Wassermassen nicht standgehalten hatten, machten sich einige Wacken-Fans bereits am Samstag auf den Heimweg. Um der Schlammwüste zu entkommen, montierten einige Schneeketten an die Räder ihrer Autos. Manche legten Absperrgitter auf dem Boden aus, um besonders tiefe Schlammlöcher zu überbrücken. Einige ließen ihre Autos von Traktoren abschleppen.
Die "harten" Metal-Fans jedoch blieben trotzdem, wer keine Regenjacke dabeihatte, zog zumindest einen Müllsack über den Kopf. Fehlende Gummistiefel wurden durch Plastiksackerl ersetzt, die mit Klebeband an den Füßen festgemacht wurden. Das nächste Wacken-Festival wird von 1. bis 3. August 2013 die harten Fans in die Provinz locken. (APA, 6.8.2012)
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"Trotz der Größe des Festivals traten in der Vergangenheit keine relevanten Sicherheitsprobleme auf. Allerdings kam es 2005 erstmals zu einem schwerwiegenden Zwischenfall, als ein stark alkoholisierter 37-jähriger Familienvater rückwärts gegen die Seite eines Rettungswagens prallte und sich sehr schwere Kopfverletzungen zuzog, denen er später im Krankenhaus erlag. Daraufhin organisierten die W:O:A-Organisatoren ein Spendenkonto und Benefizaktionen zur finanziellen Unterstützung der Familie des Unfallopfers. Auf dem W:O:A 2006 legten Zehntausende von Besuchern des Festivals eine Schweigeminute für den tödlich Verunglückten ein." - wikipedia
einspruch.
letztes jahr in wacken am merc-standl hab ich auch (weil ich nicht daran gedacht hab) um ein "sackerl" gebeten. das mädl hat erst geschaut und dann nur gelacht und hat mir eins gereicht. erst danach hab ich gecheckt, dass ich wohl eine tüte hätte verlangen sollen.
Norddeutschland ist schließlich als Ausland zu werten, das man sich die Getränkenamen des Gastlandes merkt, ist doch das mindeste! Außerdem ist das klassische Getränke Wacken-Bier, Flens' oder Dithmarscher Pils. Wer bestellt "weißer Spritzer". Wenn ich im Wiener Heurigen nach einem Bier oder Mineralwasser verlange, werde ich sehr, sehr böse angeguckt. Probier's mal mit einem Sprachkurs Österr. / Deutsch.
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