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Die roten Studenten beschweren sich über die Aussagen der Salzburger Landeshauptfrau.
Wien - Der Verband Sozialistischer Student_innen (VSStÖ) wirft Salzburgs Landeshauptfrau Gabi Burgstaller vor, mit ihrem neuerlichen Vorstoß für eine Einführung von Studiengebühren die sozialdemokratischen Grundwerte und alle Studenten zu verraten. "Burgstaller ist somit wieder einmal eine Komplizin der konservativen Kräfte in Österreich", kritisierte die Vorsitzende der SPÖ-nahen Studentenvertreter, Jessica Müller, am Montag in einer Aussendung.
Burgstaller hatte angekündigt, die SPÖ beim Bundesparteitag im Herbst von einer Wiedereinführung der Studiengebühren - als Gesamtpaket mit einer Neugestaltung des Stipendiensystems - überzeugen zu wollen. Aus Sicht des VSStÖ wird sie damit jedoch scheitern. "Es wird auch dieses Mal eine überwältigende Mehrheit der SPÖ auf der Seite der Jugend und der sozialen Gerechtigkeit stehen und sich nicht auf einen Kniefall vor der ÖVP einlassen. Unser Nein zu Studiengebühren bleibt!"
Burgstaller solle sich ernsthaft mit der Realität der breiten Masse von Studenten auseinandersetzen, bevor sie "immer wieder die Einführung von sozial selektiven Studiengebühren fordert". Diese würden viele zum Abbruch des Studiums zwingen, warnt Müller, daran würde auch die von Burgstaller geforderte und "längst überfällige" Reformierung des Beihilfensystems in Österreich nichts ändern. (APA, 6.8.2012)
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wenn er längefristig am Markt bestehen will.
Einer entwickelten Gesellschaft sollte das genau so klar sein.
Nur ausreichende Investitionen in unseren Nachwuchs sichern unseren Wohlstand.
Dass eine Partei, der die Sicherung und der Erhalt des Wohlstandes einiger Weniger auf Kosten der Mehrheit am Herzen liegt Zugangsbeschränkungen möchte, die die Knechte und Mägde von den Unis fern halten ist wohl klar.
Dass das auch einer angeblich sozialen und demokratischen Politikerin gefällt verwundert hingegen schon sehr.
Meiner Meinung nach ist es richtig die Studenten zu unterstützen solange sie auch ihre Leistung bringen, da die meisten später im Job mehr Lohnsteuer zahlen als vielleicht nicht studierte und so Ihren Beitrag im Nachhinein leisten.
Aber wenn zB ein Semester nicht bestanden wird, so soll man dieses auch für nochmaligs Antraten selbst bezahlen! Denn dann ist man offensichtlich fürs studieren nicht geeignet und sollte vielleicht besser arbeiten gehen...
Ich studiere selbst (berufsbegleitend) und weiß um den Ablauf eines Studiums.
Meine Aussage sollte eher die Thematik von Langzeitstudenten ansprechen, welche 20 Semester Kunstgeschichte studieren oder ähnliches und dann keinen Job finden..!
Jedoch danke für die Berichtigung!
Die Uni ist keine Schule, wo man ein ganzes Semester wiederholen muss, sondern jede Prüfung steht für sich.
Eine Prüfung nicht zu schaffen, kann leicht passieren und ist kein großes Drama. Oft ist es auch gar nicht möglich, alle Prüfungen sofort beim ersten Termin zu machen. Setzen sie sich mal mit ein paar Studenten zusammen, die sollen Ihnen vom Unialltag erzählen.
Für die Studienbeihilfe muss man auch jetzt schon einen Leistungsnachweis erbringen, damit man sie weiterhin bekommt.
So war die Regelung die nach der "Abschaffung" der Studiengebühren eingeführt wurde auch. Wer in der Mindestzeit fertig wird zahlt nichts, wer aber mehr als 1 Tolleranzsemester darüber war musste zahlen. Nicht EU Bürger mussten generell zahlen. Diese Regelung fand ich fair und sinnvoll. Leider blockiert Töchterle die Reperatur nach dem Gerichtsurteil.
Für mein Studium habe ich 10 Semester benötigt. Teilweise habe ich Studiengebühren zahlen müssen. Hätte ich über die gesamte Zeit gezahlt, wären es insgesamt ca. 3500€ gewesen. Bei meinem Job, den ich unmittelbar nach dem Studium begonnen habe, zahle ich knapp über 550€ Lohnsteuern. Das heißt in gerade mal einem halben Jahr nach dem Studium habe ich den Betrag mit meinen Lohnsteuern abbezahlt. Der Staat holt sich das Geld sowieso nach dem Studium, warum muss man es dann schon einem Studenten wegnehmen der ohnehin nichts hat? Man bekommt keine Studienbeihilfe wenn man über 660€ zur Verfügung hat. Familienbeihilfe und das Geld das man von den Eltern bekommt ist da schon mit eingerechnet. Das ist weniger als die Mindestpension.
1. Sie einen Job bekommen und dieser auch gut bezahlt ist
2. dieser Job und Sie selbst der inländischen Besteuerung unterworfen sind.
3. Sie ignorieren dass auch Menschen ohne tertiäre Bildung Steuern zahlen.
dumme Argumentation! Genausogut könnte dann der Staat für Volks, Hauptschulen, Gymnasien Geld verlangen.
1. Hat der Staat und sollte haben, ein essentielles Interesse an der Bildung und Ausbildung seiner Bürger.
2. Wozu zahle ich Steuern ( und nicht zu knapp)?
Damit ich dann jede Leistung die mir der Staat erbringt nochmals zahlen muss?
Nur dafür, dass der Verwaltungsapparat erhalten bleibt?
ad 1.) hat er auch, daher gibt's schulpflicht. aber keine uni-pflicht. Nachfrage nach höherer Bildung wird über Gehälter signalisiert, da kann sich jede entscheiden, ob der aufwand sich lohnt.
ad 2.) steuern sind hierzulande vor allem eine massnahme der umverteilung, vgl. einkommensverteilung brutto und netto.
ad ad 2) - Umverteilung ist nur ein Teilaspekt - und gerade hier steht es im Widerspruch zur ihrer Denkweise (gesell. gewünscht ist eine hohe Bildungsdichte und -Breite, daher Umverteilung dorthin und Zugang uneingeschränkt ermöglichen).
Die Pädagogik, die sie vertreten (beim ersten Fehler gleich volle Sanktion) hat sich in keinem Bereich (auch nicht im elitären) bewehrt. Das ist eine Denkungsweise wie sie aus dem US-Amerikanischen Raum kommt und dementsprechend dort Realitäten erzeugt hat, die man bei klarem Verstand betrachtet als nicht wünschenswert bezeichen muß.
ja, ich sehe schon, es blieb beim Versuch, der troll wollte nicht...
ad 1.) es gibt ein staatlich festgelegtes Interesse an einem bestimmten Bildungsniveau. Das ist verpflichtend festgelegt. Darüber hinaus haben Sie das Recht auf Unwissen bzw können sich entsprechend Ihrer Neigungen orientieren. (Wer Aufwand und zu erwartete Freuden eines Studiums/Abschlusses nicht gegenrechnen kann, sollte vermutlich einen grossen Bogen um eine Uni machen.)
ad 2.) Pädagogik? Sagte nichts über Pädagogik, Sie wollten wissen, warum Sie Steuern zahlen, das habe ich Ihnen erklärt. Aber nicht doch, gerne geschehen.
bin aber bereit, andere meinungen zu akzeptieren. die ÖH offenbar nicht.
burgstaller ständig "verrat" vorzuwerfen, nur weil sie in einem punkt anders denkt, spricht nicht zwingend für eine demokratische kultur.
https://www.help.gv.at/Portal.No... 60104.html
Nicht genügend, SCHWEIGEN !
Die Unis könnten planen, die Studenten könnten planen sobald sie das Ergebnis kennen und es könnte sichergestellt werden dass nicht am gesellschaftlichen Bedarf vorbeistudiert wird wie z.B. 1000e Psychologen ohne Patienten (etwas pointiert).
Summa summarum: jeder wüsste besser woran er/sie ist.
Leider ist die Politik ja nicht fähig/nicht Willens jene Beträge aufzustellen die nötig wären damit jeder alles solange er will studieren kann.
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