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Nina kann verschiedene Sprecher voneinander unterscheiden
Sprachsteuerung auf Smartphones hat sich durchgesetzt. Insbesondere das mit dem iPhone 4S eingeführte System „Siri" hat dazu einen gewichtigen Teil beigetragen. Jedoch gibt es nach wie vor kein Software Development Kit für Apples Erfindung. Hier will nun Nuance mit „Nina" in die Bresche springen. Künftig sollen App-Schmieden auf iOS und Android das gesprochene Wort des Nutzers in ihren Produkten verarbeiten können.
Die Software richtet sich an den Unternehmensmarkt und hat Zugriff auf die „Voice Assistant Cloud", in der sich Daten zu Flügen, Hotels, Banken, Retailer und andere Dienstleister befinden. Eine Internetverbindung ist daher zwingend erforderlich.
Bei einer Demonstration für Mashable anhand einer nachgebauten Online-Banking-App, war Nina bereits in der Lage auf Kommandos wie „Zahle meine komplette Visa-Rechnung für August" zu reagieren und komplexe Aufgaben auszuführen. Über eine 3G-Verbindung kommt das Programm bei langen Anweisungen jedoch noch ins Stottern, via WLAN arbeitet es zuverlässig.
Im Gegensatz zu seiner Cousine kann Nina dank integriertem Voice Biometrics-Feature die sprechenden Personen voneinander unterscheiden. Dies erlaubt zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen und könnte etwa als Ersatz für Passwörter dienen.
Nuance, das selbst an der Entwicklung von Siri beteiligt war, wird die SDK heute veröffentlichen. Man rechnet damit, dass schon im Herbst die ersten Apps mit Nina-Support erscheinen werden. (red, derStandard.at, 06.08.2012)
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