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Washington - Die Behandlung von Krebserkrankungen mit Chemotherapie kann laut einer aktuellen US-Studie kontraproduktiv wirken. In gesunden Zellen werde bei einer Chemotherapie möglicherweise die Produktion des gefährlichen Proteins WNT16B angeregt, das den Krebszellen beim Überleben helfe, heißt es in der Studie vom Fred Hutchinson Krebsforschungszentrum in Seattle, die in der jüngsten Ausgabe der Fachzeitschrift "Nature Medicine" vorgestellt wird.
Die Forscher machten ihre "völlig unerwartete" Entdeckung, als sie der Frage nachgingen, warum Krebszellen außerhalb des menschlichen Körpers viel leichter abzutöten sind als im Körper. Dazu überprüften sie die Wirkung der Chemotherapie bei Männern mit Prostatakrebs. Sie stellten fest, dass bei gesunden Zellen das Erbgut (DNA) geschädigt wurde. Dabei spielte das Protein WNT16B ein entscheidende Rolle, das von gesunden Zellen ausgestoßen und von den Krebszellen absorbiert wurde.
Gefährliche Wechselwirkung
Das Protein WNT16B trete mit den Krebszellen in seiner Umgebung in eine Wechselwirkung, erläuterte der Forscher Peter Nelson, der an der Studie beteiligt war. Die Krebszellen würden dadurch zu einem verstärkten Wachstum angeregt, zugleich nehme ihre Fähigkeit zu, eine weitere Chemotherapie zu überdauern. Bei Krebspatienten wird häufig beobachtet, dass Tumore zunächst eingedämmt werden können, später aber ihr Wachstum beschleunigt fortsetzen. Die Forscher aus Seattle fanden ihre Erkenntnisse bei Vergleichsstudien mit Brustkrebs- und Eierstockkrebs-Patientinnen bestätigt.
Für die Folgerungen aus der Studie für Therapieformen sieht Nelson verschiedene Möglichkeiten. Zum einen könne begleitend zur Chemotherapie ein WNT16B-Antikörper verabreicht werden. Möglicherweise müsse aber auch die Dosierung der Chemotherapie herabgesetzt werden. (APA, 6.8.2012)
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Was ist mit dem Ansatz, dass es Aminosäuren gibt, die die Enzyme, die Krebszellen zum ausbreiten nutzen, blockieren können?
Ich denke mir halt, dass eine Zelle nicht einfach so durch Bindegewebe wandern kann. Wozu bräuchten wir sonst das Lymphsystem, wenn die Zellen einfach so durch den Körper wandern könnten. Weil sies nicht können! Sie brauchen ein Enzym, dass in das Bindegewebe löcher machen kann.
Blockiert man dies, braucht man sich um Metastasen keine weitere Gedanken machen - zumindest theoretisch wäre dies logisch.
hab so ein bißl den eindruck, dass es sich mit der chemo so ähnlich verhält wie mit antibiotika:
man weiß schon längst, dass es (fast) mehr schadet als nutzt, und verwendets aber trotzdem noch.
(aus mangel an alternative, weil man's "immer schon" so gemacht hat, weil ..... warum auch immer)
Das dumme an Eindrücken ist, dass jeder sie hat, auch Leute, die von Fachwissen nicht gerade erdrückt werden.
Aber hey, wenn Antibiotika und Chemotherapien fast mehr schaden als nützen, könnten Sie doch mal einen Monat auf einer infektiologischen oder onkologischen Abteilung Dienst versehen und das westliche Verständnis der Medizin mit Ihrem arkanen Wissen revolutionieren.
Auch wenn Chemotherapien manchmal mit relativ starken Nebenwirkungen, teils auch langfristig, behaftet sind, sind sie oft lebensrettend, insbesondere bei Kindern und jungen Leuten. Diesen kann man durch Chemotherapien teils stark verstümmelnde Operationen ersparen bzw. Tumoren behandeln, die sonst nicht therapierbar sind und unweigerlich zum Tod führen würden (in erster Linie Tumore der blutbildenden Organe). Bei Erwachsenen muss man die Sache differenzierter sehen, aber auch da machen Chemos in vielen Fällen Sinn.
Krebs ist schon lange heilbar ohne Chemie und ohne Pillen, nur sagt das das Fernsehen nicht.
a) mit Blutgruppenernährung (Bücher von Dr. D'Adamo)
b) mit Fieber-Therapien (Arzt Wolfgang Wöppel in Bad Mergentheim, Arzt Klaus Kölmel in Göttingen)
c) mit Schimmelgiften (Coley)
d) durch Heilungen mit Heilern (z.B. Heiler Braco in Zagreb).
Punkte b) bis d) sind im Buch "Das Medizinkartell" geschildert. Die Pharma will davon aber nichts wissen - weil sie nichts mehr verkaufen könnte.
damit hätten Sie mal die besonders teuren (a), wahrscheinlich unwirksamen (b), ähnlich toxischen (c) oder einfach nur unnötigen (d) Alternativen zur Chemotherapie aufgezählt.
Ich schließe mich dem Herrn *Andreas* an, die Pharma ist zwar arschteuer und natürlich auch gefährlich, aber gegen schnell wuchernde Zellen hilft nun mal derzeit noch nicht viel anderes außer deren Zerstörung - klarerweise gehen dabei auch gesunde Zellen drauf.
Was den Profit angeht - Pharmaprodukte sind nun einmal teuer, weil es Jahre der Forschung, Synthese, Entwicklung und Austestung an Versuchstieren bedarf, bis sie endlich zum Menschen angelangen dürfen; das sehe ich mir an, wie Sie da den Preis niedrig halten wollen.
..habe ich nach meiner krebsoperation in der St.Georg Krebsklinik (HH) trotz starken "Überredungskünsten", sogar durch den Klinikchef selbst, eine Chemo (und auch die Bestrahlung) abgelehnt, nachdem ich in den jahren zuvor das qualvolle Ende eines Freundes trotz chemo, und das lange Dahinsiechen eines Arbeitskollegen nach 3 facher chemo, mit erleben musste.
Man stellt eine Hypothese auf und testet sie. Wenn im Anschluß etwas rauskommt mit dem man nicht gerechnet hat entstehen meistens die größten Wissenszuwächse.
Großartig wenn man eine gängige Theorie über den Haufen werden kann. Das ist Wissenschaft und darum sollten auch negativ Ergebnisse veröffentlicht werden.
was ist daran negativ? und wo steht, dass hier eine gängige theorie über den haufen geworfen wird? aber es stimmt schon, es ist eine interessante erkenntnis, die mit etwas glück, das leben von vielen menschen retten oder zumindest ihr überleben verlängern wird...
negativ im Sinne von fehlender Wirksamkeit. In der Theorie bzw. Hypothese sollte ja die Chemo die Krebszellen eher zum absterben bringen als die gesunden Zellen, da diese einen langsameren Stoffwechsel haben. Da diese Studie diese Hypothese widerlegt oder sogar umkehrt. Muß eine Alternativ Hypothese gesucht werden die besser passt.
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