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vergrößern 500x305Schwedens Kronprinzessin Victoria mit Nina Lagergren, der Schwester von Raoul Wallenberg.
Stockholm - Raoul Wallenberg, Retter zehntausender Juden vor dem Holocaust, ist am Samstag in Stockholm, Budapest und zahlreichen anderen Städten zu seinem 100. Geburtstag geehrt worden. Der Diplomat hatte 1944 von der schwedischen Botschaft in Budapest aus Juden durch Schutzpässe und die Bereitstellung geschützter Häuser vor der Deportation zu Zwangsarbeit in Deutschland oder in Vernichtungslager bewahrt.
In Stockholm sprach sich die schwedische Europaministerin Birgitta Ohlsson für die Einführung eines jährlichen Wallenberg-Tages am 4. August, dem Geburtstag des in aller Welt verehrten Diplomaten, aus. Im Stockholmer Vorort Sigtuna hatte die Raoul-Wallenberg-Akademie am Samstag eine Zeremonie zu Ehren des Diplomaten im Beisein von Kronprinzessin Victoria, Bildungsminister Jan Björklund sowie Angehörigen veranstaltet.
In New Yorker Synagogen waren Gottesdienste mit einem Trauergebet für Wallenberg geplant, in Berlin sollte im Stadtteil Wilmersdorf in der Nähe der gleichnamigen Straße eine Büste Wallenbergs eingeweiht werden. In Budapest hatte es bereits am Freitag eine Gedenkveranstaltung gegeben. Bei dieser hatte der ungarische Minister für Roma-Fragen, Zoltan Balog, gefordert, "jede Bösartigkeit" abzulehnen, die die Würde von Menschen verletze. Er betonte dabei, dass es sich beim Antisemitismus um ein "schändliches Verbrechen" handle. Auch das "Abstempeln" der Roma sei ein "inakzeptables Verbrechen". Doch zugleich sei es "auch ein ebenso großes Verbrechen, jene des Rassismus zu beschuldigen, die keine Rassisten sind".
Ungarn war zuvor international kritisiert worden, weil es erst nach langjährigem Drängen Schritte zur Strafverfolgung des mutmaßlichen NS-Verbrechers Laszlo Csatary aufnahm. Israels Regierungschef Benjamin Netanyahu hatte anlässlich eines Treffens mit Ungarns Staatspräsident Janos Ader im Juli vor einer Wiederkehr des Antisemitismus in dem Nachbarland Österreichs gewarnt. Der ungarische Präsident und Netanyahu sprachen sich gemeinsam für eine Bekämpfung des Antisemitismus aus.
Die Feierlichkeiten nehmen den Geburtstag Wallenbergs zum Anlass, das genaue Datum und die Umstände seines Todes sind nicht bekannt. Nach dem Einmarsch der Roten Armee in Ungarn wurde Wallenberg im Jänner 1945 festgenommen und verschwand spurlos. Die Sowjetunion und später Russland erklärten stets, Wallenberg sei am 17. Juli 1947 in sowjetischem Gewahrsam gestorben. (APA, 5.8.2012)
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aber doch: nein, sie haben es nicht richtig verstanden:
"Israels Regierungschef Benjamin Netanyahu hatte anlässlich eines Treffens mit Ungarns Staatspräsident Janos Ader im Juli vor einer Wiederkehr des Antisemitismus in dem Nachbarland Österreichs gewarnt"
damit (genitiv!) ist eindeutig ungarn gemeint, aber ich musste es auch zweimal lesen, bis mir das klar war.
Ist dieser - zweifellos heldenhafte Mann - einer aus dem Wallenberg- Clan, die schon lange die schwedische Wirtschaft wie Politik beherrschen?
Das Wallenberg- Imperium basiert auf der Unterstützung des Sozialstaats, in dessen Schatten sie nach Belieben schalten und walten.
Wo sind die Wallenbergs von heute ?, in China für Nordkoreaner, in Afrika für jene aus Eritrea, in Burma, in Europa für jene die es brauchen....
es ist einfach jemanden bei einer schönen Gala zu ehren aber wenn das so bewundernswert ist warum erodiert das Asylrecht weltweit ?
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