Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Peking - Die chinesische Polizei hat wegen des Verdachts des Organhandels landesweit 137 Menschen festgenommen. Wie die Behörden am Sonntag mitteilten, wurden bei Razzien in 18 Provinzen und Regionen seit Ende Juli außerdem 127 Menschen "gerettet", die den illegalen Händlern Organe spenden wollten.
Unter den festgenommenen Mitgliedern des landesweit agierenden Ringes waren nach Angaben des Gesundheitsministeriums auch 18 Ärzte. Demnach suchten die Verdächtigen auf Organe angewiesene Patienten in Krankenhäusern oder im Internet und "organisierten" dann passende Spender.
Hohe Nachfrage, wenige Spender
Laut der Nachrichtenagentur Xinhua benötigen jedes Jahr mehr als 1,5 Millionen Chinesen eine Transplantation, wegen des Mangels an Organen können jedoch nur etwa 10.000 Operationen vorgenommen werden. Die hohe Nachfrage und die geringe Zahl an Spendern hat dem Gesundheitsministerium zufolge zu einem schwunghaften illegalen Organhandel geführt.
In China stammen die meisten transplantierten Organe nach wie vor von hingerichteten Häftlingen. Vize-Gesundheitsminister Huang Jiefu sagte inzwischen zu, Maßnahmen gegen die Abhängigkeit von Organen hingerichteter Häftlinge zu ergreifen. (APA, 5.8.2012)
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.