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Eisenstadt - Bei einem Frontalzusammenstoß auf der S31 zwischen Sieggraben (Bezirk Mattersburg) und Weppersorf (Bezirk Oberpullendorf) sind am Samstagabend zwei Menschen ums Leben gekommen. Zu dem folgenschweren Unfall kam es gegen 18.20 Uhr: Nach Angaben der Polizei geriet ein VW Beetle, der in Richtung Oberpullendorf unterwegs war, aus vorerst unbekannter Ursache auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem Toyota, an den ein Pferdeanhänger angekoppelt war. Für eine Frau und einen Mann, die die Fahrzeuge lenkten, kam jede Hilfe zu spät. Sie starben noch an der Unfallstelle.
Der Beetle aus dem Bezirk Oberpullendorf und der entgegenkommende Wagen aus dem Bezirk Eisenstadt-Umgebung stießen laut Exekutive am äußersten, rechten Rand der Richtungsfahrbahn nach Mattersburg zusammen. Der Beifahrer des Toyota erlitt schwere Verletzungen. Er wurde vom Notarzthubschrauber Christophorus 3 ins Krankenhaus Eisenstadt geflogen. Der Lenker des Beetle wurde aus dem Wagen geschleudert. "Er dürfte sofort tot gewesen sein", so ein Polizist zur APA.
Der Pferdeanhänger wurde durch die Wucht des Anpralls zerrissen. Das Pferd wurde herausgeschleudert. Es stürzte auf die Fahrbahn und verendete. Der Toyota landete samt dem Anhänger im Graben. Der VW wurde auf die Fahrbahn Richtung Oberpullendorf zurückkatapultiert.
Der Rettungshubschrauber, ein Notarztwagen und ein Rettungsfahrzeug wurden zur Unfallstelle gerufen. Feuerwehren aus Weppersdorf, Mattersburg und Kalkgruben rückten zum Bergeeinsatz aus. Die S31 war nach dem Unfall zwischen den Anschlussstellen Sieggraben und Weppersdorf in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Nach Abschluss der Aufräumarbeiten wurde die Schnellstraße gegen 21.15 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben. (APA, 4.8.2012)
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...ihr Bruder oder andere Jugendliche in dieser Gegend lernen aus dieser Tragödie, daß man als Führerscheinneuling angeschnallt und angemessen fahren sollte. Paar Sekunden Adrenalinkick oder Angeberei oder was auch immer sind so viel Leid für die Hinterbliebenen oder etwaige Opfer nicht wert.
Das hoffe ich auch sehr!! Immerhin bin ich selber Feuerwehrmann und möchte niemals einen meiner Geschwister, Eltern oder sonstige Verwandte, Freunde oder Bekannte tot aus einem Auto bergen müssen.
Solche Horrorszenarien sollten zum guten Zweck sogar viel publiker gemacht werden um auf die unfassbar großen Gefahren hinzuweisen.
gibts solche in Ö überhaupt? habe noch nie was von solchen mitbekommen, was in D doch recht bewährt ist.
für den staat wäre eine geringere unfallrate ein netter nebeneffekt, in 1. linie würds ihm aber eine menge geld in die kassa schwemmen; verstehe deshalb nicht, warum das hier nicht in großem ausmaß aufgebaut wird.
allein auf meinem täglichen weg zur arbeit und zurück auf autobahn und schnellstraße gäbe es schon etliche kandidaten zum aufhalten und zur kassa bitten. das eine oder andere mal würds vielleicht auch mich erwischen, aber ich würde halt kleinlaut zahlen und mich nicht beschweren.
überhöhte geschwindigkeit, drängeln, riskantes überholen etc. wird sich dann durch den lerneffekt von selbst verringern.
Besonders auffällig sind da z.B. Fahrzeuge aus dem nordöstlichen sowie nördlichen und nordnördlichen Nachbarändern, die sich keinen Deut um irgendwelche Tempolimits kümmern bzw. Österreich mit D zu verwechseln scheinen...
Kann man auf der A1 das ganze Jahr über beobachten.
Ich fahre auch gelegentlich in Österreich mit nordnördlichem Kennzeichen, da sich mein Arbeitsplatz dort befindet. Was ich aber erlebe, widerspricht Ihren Aussagen. Mit 130 auf der Autobahn komme ich mich von Fahrzeugen mit ö. Nummerntafeln bedrängt und bedroht vor. Wäre ich eine Zivilstreife, ich wüsste nicht, wo ich anfangen sollte mit strafen. Bitte beobachten Sie den Verkehr einmal etwas genauer, bevor Sie solche Thesen aufstellen.
mir fehlt noch die erklärung von irgend so einem obergscheiten verkehrsexperten oder polizisten, dass die ursache wahrscheinlich überhöhte geschwindigkeit und zu geringer sicherheitsabstand war. das ist nämlich so gut wie immer der fall.... ;o)
Bei einem Frontalzusammenstoß ist der Mindestabstand wohl kaum ausschlaggebend. Auf der S31 gibt es keine Mittelleitschiene oder baulich abgegrenzte Richtungsfahrstreifen. Ist ja auch nur eine Schnellstraße.
Zu schnell wird wohl ein wesentlicher Faktor sein. Aber auch durch zu schnelles Fahren ist es auf der S31 schwierig auf die Gegenfahrbahn zu kommen. Da muss man schon heftig abgelenkt sein: SMS schreiben, telefonieren, am Radio rumdrücken oder einschlafen.
mindestabstand: ist sehr wohl ein faktor wenn man zu wenig abstand zur gegenfahrbahn hat.
zu schnell: auch wenn beide fahrzeuge mit nur 50km/h frontal aufeinandertreffen (da keine bauliche trennung) sind die überlebenschancen schon äußerst geringt...
auf der landstraße dort bis zum kreisverkehr wird auch sehr schnell gefahren. mit 100 km/h kommt man sich wie ein verkehrshindernis vor. und gegenverkehr scheint dort beim überholen auch kaum wen zu kümmern. nur schade, dass bei unfällen auch unschuldige und tiere sterben müssen
... ohne Mitteltrennung mit vier markierten Fahrspuren im "Halbausbau", errichtet worden.
Ein zweibahniger Ausbau wäre aber wegen des relativ geringen Verkehrsaufkommens nicht vertretbar. Vielleicht hilft eine Section Control, hier Raserei einzudämmen.
Dr. Heinz Anderle, Freigeist
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