Hillary Clintons Aussagen empören China

Peking wirft ihr Ignoranz vor: "Komplott, um Zwietracht zu säen"

Peking - China zeigt sich empört über Aussagen von US-Außenministerin Hillary Clinton während ihrer Afrika-Rundreise und wirft ihr "Ignoranz" über das chinesische Engagement in afrikanischen Ländern vor. Clintons Reise erweise sich als ein "Komplott, um Zwietracht zwischen Afrika und China zu säen", hieß es in einem Kommentar der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua vom Freitag. Clinton hatte in einer in Senegal gehaltenen Rede den afrikanischen Ländern den Rat erteilt, sie sollten Partnerschaften mit "verantwortungsbewussten" Staaten eingehen. Das wurde als Kritik an China ausgelegt.

Es seien gerade die westlichen Kolonialmächte gewesen, die Afrika ausgeplündert und "nichts oder sehr wenig zurückgelassen" hätten, schrieb Xinhua in dem Kommentar. Chinas Hilfe für Afrika orientiere sich an dessen Bedürfnissen, ohne dass irgendwelche politischen Bedingungen gestellt würden. China ist in mehr als 40 afrikanischen Staaten präsent. Dort wirken über eine Million chinesische Arbeiter und Fachkräfte. Die Chinesen haben die USA als Afrikas Wirtschaftspartner Nummer eins verdrängt. China will seine Kreditvergabe an afrikanische Länder in den kommenden drei Jahren auf 20 Milliarden Dollar (16,3 Mrd. Euro) verdoppeln. (APA, 4.8.2012)

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Tja Frau Clinton wird wohl vor Neid erstarren

wenn sie die chin.Expansion in Afrika sieht.Das haben die Amis gehörigst verschlafen auf jeder Ebene,bis auf Libyen und SÜd-Afrika.
Die Chinaexpansion hat natürlich auch ihre Schattenseiten,weil wie in Äthiopien oder Somilia produziert China nur für den eigen Import während das Volk nichts abbekommt und verhungert.Dies ist nicht überall so, wo nach Mineralien,Gold,seltene Erden, CER,gebuddelt wird investiert man schon in die Infrastruktur um den soz.Frieden zu wahren, somit entsteht ein besserer Lebensstandard für alle, sind eben leider nur Ausnahmen.In der Regel stecken natürlich wie überall die Eliten das Geld ein und es versackert.Insofern hat der Chines.Imperialismus eine leicht soziale Note,cleverer als der der USA ist er allemal.

Geh bitte, was die USA und Europa an Wirtschafts- und Entwicklungshilfe in Afrika aufbietet, geht doch auch auf keine Kuhhaut - nur genützt hat es faktisch nur den Eliten, der Staaten selbst hat es eher geschadet. China macht es auch nicht viel anders und das Geld, das von dieser Seite ins Land kommt, nützt wie schon gesagt, der Bevölkerung ebenso genau Nüsse. Da geht es nur um Einflussnahme und Bodenschätze/Ackerfrüchte, die Bevölkerung selbst ist doch allen egal, nicht zuletzt den afrikaniaschen "Eliten", ansonsten würden alle anders agieren.

Vielleicht so verantwortungsbewusst?

http://de.wikipedia.org/wiki/Kongogräuel

Unglaublich, dass ist jetzt erst gut 100 Jahre her. Niemand wurde je dafür zur Verantwortung gezogen!
Weiter ging es dann mit:
http://youtu.be/jTgPk-r_hD4
Da dann auch die jetzt nach mit unglaublicher Arroganz dahinschwadronierdende USA involviert.
Und da gibt es wirklich Menschen, welche allen Ernstes von sich geben, die Kolonialzeit war die Blütezeit in Afrika! Eigentlich gehört eine solche Aussage juristisch bestraft...

"Verantwortungsbewusste Staaten"
Ja, man erkennt sie an ihren vielen Militärstützpunkten überall auf der Welt.

Hillary Clinton vertritt nur eine . . . .

gewisse gruppe in der us , fuer obama (bei weitem intelligenter) ist ihre aussage mehr peinlich als gscheit.

Von eimem ex rechtsanwalt und politiker koennte man bestimmt bessere diplomatie erwarten.

"Well passed the used by date".

Tja, jetzt ist der Westen und damit auch wir bei der traurigen Wahrheit angelangt:
entweder wir schließen uns den Amerikanern an und führen Wirtschaftskriege rund um die Welt, oder wir werden völlig den wirtschaftlichen Anschluss verlieren und in der (ökonomischen) Bedeutungslosigkeit verschwinden.

Denn mit den Europäern und (US-)Amerikanern haben wohl alle südamerikanischen, afrikanischen und viele asiatischen Länder bereits sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Wen wundert's, dass dort eher die Chinesen zum Zug kommen?

Und das Vertrauen zum Westen ist dermaßen erschüttert, dass sich einigermaßen freie Ländern kaum mehr zur Zusammenarbeit entscheiden.

Wir haben's ziemlich vermasselt. Besonders in den letzten 20 Jahren Post-Kommunismus.

Schlechte Erfahrungen hat die Bevölkerung vieler afrikanischer Staaten in den letzten Jahrzehnten vor allem mit ihren eigenen Regierungen/Eliten gemacht und das wird sich durch die Teilnahme Chinas am Trauerspiel (um Ressourcen und Einflussnahme) auch nicht ändern.

Sehr traurige Zahlen des Sklavenhandels und andere

Wie viele Afrikaner vom 16. bis 19. Jahrhundert versklavt wurden, ist umstritten. Die Schätzungen schwanken zwischen 15 und 60 Millionen. Ein Großteil starb bereits auf der Überfahrt in die "Neue Welt".
http://www.planet-wissen.de/politik_g... /index.jsp

60 Millionen Morde begleiteten die Errichtung des Maoistischen Regines, gleichviele des Stalinistischen.

PS: keep swinging ... .. .
Bob Marley- Exodus (Live) 1979
https://www.youtube.com/watch?v=BWw_gP0vDfE
Bob Marley schrieb dieses Lied im Gedenken an die Opfer der Versklavung

Rechnen 5 - setzen!

Die Daten bez. der Versklavung gehen auf

Kosten des Westens. Nur der Vollständigkeit halber ...

17 Millionen davon sind Opfer

muslimischer Sklavenhändler.

Und die fingen 650 an, Jahrhunderte vor den westlichen Staaten.

Den Sklavenhandel hat es schon lange vor Mohammed gegeben. Vergessen Sie nicht, der Aufstieg des römischen Weltreiches basiert auf der Sklaverei!

Franz_Josef schreibt vom 16-19 Jhd!

Stimmt.

Er hat nur diese Zeit betrachtet.

Aber seltsamerweise sind die 50 Millionen die Zahl der in 1.300 Jahren Versklavten. Offenbar wurden die 17 Millionen Opfer der muslimischen Sklavenhändler eben den Westlern auch mit untergeschoben.

So schreibt zumindest der Althistoriker E. Flaig.

da kommen die Amerikakritiker wieder zu Wort, wie? ich bin voellig Eurer Anschauung, dass die Amerikaner, und Europaer by the way, alles zerstoert haben, was Afrika hatte. Bevor der Kolonialisierung, hat Afrika keinen Hunger gekannt. Aber Geschichte beiseite, glaubt ihr wirklich, dass sich die Korruption in Afrika verbessern wird, wenn China die Investments leitet? Oder die nationalen Institutoinen sich verbessern, oder die Demokratie, oder gerechte Arbeitsplaetze, oder die Transparenz, oder die Infrastruktur fuer die Armen, oder, oder? Ich hoffs ja fuer die Afrikaner, allein mir fehlt der Glaube.

Amerika ohne Ausbeutung ist wie ein Kuckuck

ohne Nest ...

Schauen Sie mal, zwei rote. Und nur vier grüne Stricherl.

War Ihr Posting wahrscheinlich schon zu anspruchsvoll für die meisten Amerika-Basher?

Sie sollten keine Metaphern wählen, auch nicht solche eindeutig-einfachen wie die vom Kuckuck.

Dreschen Sie einfach munter drauflos, ohne Rücksichten auf historische Richtigkeit, Logik und Differenzierung - und Sie haben gewonnen. Tiefstes Schwarz und strahlendstes Weiß bitte! Keine Grautöne :)

Und das von jemanden

der erst einmal sofort die Muslime ins Spiel bringt.

Was ist los Herr Schütt, Instruktionen erhalten, alles den Moslems in die Schuhe zu schieben.

Das Angebot der USA an Afrika ist nicht zu verachten

Die USA bieten die besten Waffen, die höchsten Korruptionssummen und die fähigsten Berater, die ganze Regierungen überflüssig machen.
Nein, da halten andere nicht mit.

that's what she said

die außenministerin des landes, das nur "verantwortungsbewusste" kriege führt, und nur "verantwortungsbewusste" regime unterstützt.

verantwortungsbewusst

gegenüber Afrika oder gegenüber der imperialistischen Profitrate?

Immerhin bringen die Chinesen Schulen und Krankenstationen mit, wenn sie in Afrika größere Projekte starten - und planen in anderen Zeiträumen.

Nicht nur China,

die ganze Welt ist empört über solchen Stuss, dass die USA sich in der PR als verantwortungsbewusst vermarkten.

Wenn sie was von Entwicklung verstünden, könnten sie an den eigenen Südstaaten einmal ein Expempel statuieren.

Einerlei

Mir als Afrika wärs relativ wurst ob ich nun von Amerika verantwortungsbewusst oder von China ohne politischen Bedingungen ausgebeutet werde.
Hauptsache ausgebeutet.

"oh america, built by black, owned by the chinese" ;-)

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